Neues aus dem Institut

Jens Beckert wird ab September für ein Jahr an der School of Social Science des Institute for Advanced Study (IAS) in Princeton forschen. Er zählt zu den 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die für das akademische Jahr 2026/27 aus über 600 Bewerbungen ausgewählt wurden. mehr

Regine Paul übernimmt Mitte April die Leitung einer neuen Forschungsgruppe am MPIfG. Die Politikwissenschaftlerin wechselt von einer Professur an der Universität Bergen (Norwegen) an das Institut. Ab Anfang Oktober dieses Jahres nimmt „Technologie und Staatlichkeit“ offiziell die Arbeit auf: Die Gruppe untersucht, wie Staaten in globalen Technologiewettläufen um Konkurrenzfähigkeit kämpfen und was dabei gesellschaftspolitisch auf dem Spiel steht. mehr

Hanna Kuusela, Associate Professor für Soziologie an der Universität Jyväskylä, ist Scholar in Residence 2026 am MPIfG. Die finnische Soziologin forscht ab Ende März in Köln an der Schnittstelle von ökonomischer Macht und kultureller Selbstdeutung: Wer gehört zu den Reichen, wie legitimieren sie ihren Reichtum – und was verrät das über die Gesellschaft, in der sie leben? mehr

Im März 2026 ist das Kuratorium des MPIfG zu seiner jährlichen Sitzung zusammengekommen. Das Kuratorium hat die Aufgabe, die Verbindung des MPIfG zur Öffentlichkeit zu unterstützen, und gibt in diesem Sinne wichtige Impulse an die Institutsleitung. mehr

Am 9. März hat am MPIfG zum vierten Mal eine Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags stattgefunden. Im Zentrum standen zwei Vorträge über strukturelle Ungleichheiten in der Wissenschaft. mehr

Der Politökonom Pasquale V. (Lucio) Baccaro feiert am 29. März seinen 60. Geburtstag. Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ehrt seinen Direktor am 22. Mai mit einer wissenschaftlichen Konferenz, die sein Schaffen in den Bereichen Industrielle Beziehungen, Governanceforschung und Wachstumsmodell-Ansatz würdigt. mehr

Pálma Polyák, Senior Researcher am MPIfG, beginnt im September 2026 ein Max Weber Fellowship am Robert Schuman Centre des European University Institute (EUI) in Florenz. Das Programm zählt zu den renommiertesten Postdoc-Förderungen in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Während des akademischen Jahres 2026/2027 arbeitet sie an ihrem Projekt „Who Builds, Who Buys: Green Demand Regimes and the New Global Imbalances of the EV Transition“. mehr

Mitte Februar hat Marco Oberti seine Dissertation „Forced Back into the Game But Unfit to Play: The Late Rebirth of European Industrial State Finance in the New Phase of Global Capitalism“ an der Universität zu Köln verteidigt. Die Studie untersucht, warum Industriepolitik und staatliche Entwicklungsfinanzierung nach jahrzehntelanger Zurückhaltung wieder auf die politische Agenda gedrängt worden sind. mehr

Am 3. Februar haben Regisseur Christian Frei und Leon Wansleben im ODEON Kino Köln über Wissenschaftsfeindlichkeit in Krisenzeiten diskutiert. Anlass war die Vorführung von Freis Dokumentarfilm „BLAME“, der zeigt, wie drei Forschende während der COVID-19-Pandemie zu Sündenböcken stilisiert wurden. mehr

Am 19. Januar haben Kathleen Thelen, External Scientific Member am MPIfG und Professorin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), sowie ihre Koautorinnen Jingtian Chen (MIT) und Morgan Gillespie (Stanford) ihr neues Buchmanuskript zur Diskussion gestellt: „The Chamber of Influence: Corporate Power in American Courts“. Der eintägige Workshop versammelte fünfzehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts. mehr

Jeremiah Nollenberger hat seine Dissertation „Stabilizing the Coordinated Market Economy? Germany’s Government, Corporate, and Household Sectors in the Face of the Polycrisis“ an der Universität Duisburg-Essen verteidigt. Die Studie untersucht, welche Mechanismen das deutsche Wirtschaftsmodell in Krisenzeiten stabilisieren und ob diese Mechanismen in unterschiedlichen Spielarten des Kapitalismus unterschiedlich wirken. mehr

Die Renditeerwartungen von Immobilienunternehmen, Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften gehen häufig zulasten von Mieterinnen und Mietern mehr

Clara Baumann wechselt ab März als Akademische Rätin auf Zeit an die Universität Münster. In der Arbeitsgruppe für Wirtschaftsgeographie und Globalisierungsforschung von Sarah Sippel wird sie ein eigenständiges Habilitationsprojekt verfolgen, zudem lehrt sie mit vier Semesterwochenstunden. mehr

Dustin Voss wechselt im Februar 2026 als Referent für Standortpolitik an die Handwerkskammer zu Köln. Im Referat „Standortpolitik/Europa- und Landespolitik“ wird er Stellungnahmen und Positionspapiere zu standort- und handwerkspolitischen Themen erarbeiten und wirtschaftspolitische Interessen in Gremien auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vertreten. mehr

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Jens Beckert wird ab September für ein Jahr an der School of Social Science des Institute for Advanced Study (IAS) in Princeton forschen. Er zählt zu den 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die für das akademische Jahr 2026/27 aus über 600 Bewerbungen ausgewählt wurden. mehr

Regine Paul übernimmt Mitte April die Leitung einer neuen Forschungsgruppe am MPIfG. Die Politikwissenschaftlerin wechselt von einer Professur an der Universität Bergen (Norwegen) an das Institut. Ab Anfang Oktober dieses Jahres nimmt „Technologie und Staatlichkeit“ offiziell die Arbeit auf: Die Gruppe untersucht, wie Staaten in globalen Technologiewettläufen um Konkurrenzfähigkeit kämpfen und was dabei gesellschaftspolitisch auf dem Spiel steht. mehr

Hanna Kuusela, Associate Professor für Soziologie an der Universität Jyväskylä, ist Scholar in Residence 2026 am MPIfG. Die finnische Soziologin forscht ab Ende März in Köln an der Schnittstelle von ökonomischer Macht und kultureller Selbstdeutung: Wer gehört zu den Reichen, wie legitimieren sie ihren Reichtum – und was verrät das über die Gesellschaft, in der sie leben? mehr

Im März 2026 ist das Kuratorium des MPIfG zu seiner jährlichen Sitzung zusammengekommen. Das Kuratorium hat die Aufgabe, die Verbindung des MPIfG zur Öffentlichkeit zu unterstützen, und gibt in diesem Sinne wichtige Impulse an die Institutsleitung. mehr

Am 9. März hat am MPIfG zum vierten Mal eine Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags stattgefunden. Im Zentrum standen zwei Vorträge über strukturelle Ungleichheiten in der Wissenschaft. mehr

Der Politökonom Pasquale V. (Lucio) Baccaro feiert am 29. März seinen 60. Geburtstag. Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ehrt seinen Direktor am 22. Mai mit einer wissenschaftlichen Konferenz, die sein Schaffen in den Bereichen Industrielle Beziehungen, Governanceforschung und Wachstumsmodell-Ansatz würdigt. mehr

Pálma Polyák, Senior Researcher am MPIfG, beginnt im September 2026 ein Max Weber Fellowship am Robert Schuman Centre des European University Institute (EUI) in Florenz. Das Programm zählt zu den renommiertesten Postdoc-Förderungen in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Während des akademischen Jahres 2026/2027 arbeitet sie an ihrem Projekt „Who Builds, Who Buys: Green Demand Regimes and the New Global Imbalances of the EV Transition“. mehr

Mitte Februar hat Marco Oberti seine Dissertation „Forced Back into the Game But Unfit to Play: The Late Rebirth of European Industrial State Finance in the New Phase of Global Capitalism“ an der Universität zu Köln verteidigt. Die Studie untersucht, warum Industriepolitik und staatliche Entwicklungsfinanzierung nach jahrzehntelanger Zurückhaltung wieder auf die politische Agenda gedrängt worden sind. mehr

Am 3. Februar haben Regisseur Christian Frei und Leon Wansleben im ODEON Kino Köln über Wissenschaftsfeindlichkeit in Krisenzeiten diskutiert. Anlass war die Vorführung von Freis Dokumentarfilm „BLAME“, der zeigt, wie drei Forschende während der COVID-19-Pandemie zu Sündenböcken stilisiert wurden. mehr

Am 19. Januar haben Kathleen Thelen, External Scientific Member am MPIfG und Professorin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), sowie ihre Koautorinnen Jingtian Chen (MIT) und Morgan Gillespie (Stanford) ihr neues Buchmanuskript zur Diskussion gestellt: „The Chamber of Influence: Corporate Power in American Courts“. Der eintägige Workshop versammelte fünfzehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts. mehr

Jeremiah Nollenberger hat seine Dissertation „Stabilizing the Coordinated Market Economy? Germany’s Government, Corporate, and Household Sectors in the Face of the Polycrisis“ an der Universität Duisburg-Essen verteidigt. Die Studie untersucht, welche Mechanismen das deutsche Wirtschaftsmodell in Krisenzeiten stabilisieren und ob diese Mechanismen in unterschiedlichen Spielarten des Kapitalismus unterschiedlich wirken. mehr

Clara Baumann wechselt ab März als Akademische Rätin auf Zeit an die Universität Münster. In der Arbeitsgruppe für Wirtschaftsgeographie und Globalisierungsforschung von Sarah Sippel wird sie ein eigenständiges Habilitationsprojekt verfolgen, zudem lehrt sie mit vier Semesterwochenstunden. mehr

Dustin Voss wechselt im Februar 2026 als Referent für Standortpolitik an die Handwerkskammer zu Köln. Im Referat „Standortpolitik/Europa- und Landespolitik“ wird er Stellungnahmen und Positionspapiere zu standort- und handwerkspolitischen Themen erarbeiten und wirtschaftspolitische Interessen in Gremien auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vertreten. mehr

Philipp Golka ist von Februar bis April 2026 Visiting Fellow am Department of Sociology der London School of Economics and Political Science (LSE). Während seines Aufenthalts sammelt Golka Daten für sein neues Forschungsprojekt zu Klimarisiko und arbeitet an seinem Aufsatz „From Beck to Backlash: Climate Change and the Sociology of Threat“.  mehr

Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat Eva Maria Gajek am 28. November 2025 im Rahmen eines Akademischen Festakts mit dem Preis der Universität ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt ihre Habilitationsschrift „Auf der Suche nach den Reichen: Eine Wahrnehmungs- und Wissensgeschichte von Reichtum im langen 20. Jahrhundert in Deutschland“ sowie ihr sonstiges wissenschaftliches Œuvre.  mehr

Ende November 2025 kamen am MPIfG sechzehn Forschende aus Deutschland und dem europäischen Ausland zu einem Workshop mit dem Titel „From Austerity to Expansion? Rethinking Fiscal Policy in an Age of Crisis" zusammen. Leitend war die Frage, ob die krisenhaften Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit in einen Kurswechsel von Austerität zu expansiver Finanzpolitik münden oder ob etablierte institutionelle Pfadabhängigkeiten fortwirken. mehr

Das MPIfG hat im vergangenen November am ersten Wissenschaftsfestival Köln teilgenommen. Ziel des von der Kölner Wissenschaftsrunde organisierten Festivals war, einer breiten Öffentlichkeit aktuelle Forschungsthemen zu vermitteln. Das Institut präsentierte unter dem Titel „Gesellschaft in der Klimakrise – Herausforderungen verstehen, Chancen gestalten“ interaktive Formate zur sozialwissenschaftlichen Klimaforschung. mehr

Im Oktober 2025 hat Ayodeji Stephen Akinnimi erfolgreich seine Dissertation „Keeping a Job: Asylum Seekers and Refugees in Temporary and Non-Regular Employment“ an der Universität Duisburg-Essen verteidigt. Die Studie untersucht, wie Geflüchtete nach der Liberalisierung 2015 Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt finden.  mehr

Am 12. November besuchten rund 20 Mitglieder der Senioren-Union der CDU Köln das MPIfG. Die Veranstaltung fand im Rahmen der regelmäßigen Führungen und Besuche statt, die das Institut für Schüler, Studierende, Stipendiaten sowie weitere gesellschaftliche Gruppierungen anbietet. mehr

Mitte November des vergangenen Jahres haben das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ihre 13. gemeinsame Konferenz in Köln ausgerichtet. Unter dem Titel „The Future of the German Business/Growth Model“ diskutierten Forschende beider Institute, wie De-Globalisierung und Dekarbonisierung das deutsche Wirtschaftsmodell verändern.  mehr

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Die Renditeerwartungen von Immobilienunternehmen, Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften gehen häufig zulasten von Mieterinnen und Mietern mehr

Vom 22. bis zum 25. September 2025 fand am MPIfG die zweite „Max Planck Summer School for Women in Political Economy“ statt. Die Konferenzreihe verfolgt zwei Ziele: Sie will ein Netzwerk von Forscherinnen in der Politischen Ökonomie aufbauen und geschlechtsspezifische Ungleichheiten verringern. Leonie Fernholz, Doktorandin am MPIfG, berichtet über ihre Eindrücke aus einer Woche voller Workshops, Kompetenztrainings und Diskussionsrunden. mehr

Für langfristige Stabilität darf sich Deutschland nicht nur auf den Export konzentrieren, sondern es sollte den eigenen Binnenmarkt stärken mehr

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Wissenschaft im Rathaus mehr

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Es steht aktuell nicht gut um die deutsche Wirtschaft. Aber welche Perspektiven gibt es für die Ökonomie — in Deutschland und der EU? Wir werfen in unserem Podcast einen Blick auf den Wohnungsmarkt, in die Geschichte der Marktwirtschaft und auf die Ukraine. Drei Max-Planck-Wissenschaftler*innen, darunter Dustin Voss vom MPIfG, im Gespräch mit dem Podcast-Radio detektor.fm. mehr

The European constitutional navigation of the noughties succeeded in stipulating that European integration had ushered in European society (Article 2 TEU). This choice remains underexplored. In light of current European uncertainty, the lecture explores the meaning and promise of European society. mehr

In her lecture, Valeria Pulignano introduces a theory of the politics of unpaid labor, advancing our understanding of inequality within the context of precarious work. She establishes a crucial link between unpaid labor’s political dimensions and its role in fueling emerging forms of precarious work that are characterized by persistent inequalities in a context of labor market reforms, societal shifts, and technological changes. She shows how these seemingly disparate elements intertwine… mehr


Beliefs about the future shape attitudes, experiences, and priorities in the present. This lecture explores the relationship between democracy and the expected world to come. As it argues, visions of the future are an important resource for democratic politics, as a way to put the present in critical perspective, to aid in the formation of a collective agent, and to consolidate commitment in adversity. Indirectly, they contribute also to the legitimacy of democratic institutions, shaping the… mehr


This introductory lecture lays out the main object of study of the lecture series, the shadow banking system, its wider importance for the understanding of the contemporary political economy, and the dominant explanations for its rise as well as its positive and detrimental effects. The shadow banking system – the generation and trading of credit outside of the banking system, financed with short-term deposits – and its rise after WWII, is identified in the contemporary literature as a major… mehr

The second lecture pursues the theme of agency of state actors in an attempt to explain the rise of the shadow banking system in the US by focusing on the establishment of the core market for liquidity provision to the shadow banking system, namely the repo-market in the US after WWII. It introduces the crucial concept of the liquidity triangle between the fiscal agent, the central bank, and private market-makers in order to develop the reasons that drove state actors to lay the foundations for… mehr

After the Great Financial Crisis, central bankers were alerted to the inherent financial stability risks of the shadow banking system, its endogenous tendency for overexpansion in boom phases, and its tendency for strong contraction during bust times. These experiences led to an attempt to control the shadow banking system in a regulatory manner – an attempt which in its essence failed to materialize in the post-crisis decade. Incapable of convincing market regulators and facing stiff opposition… mehr

Over a century ago, Georg Simmel noted that the need for secrecy unites the nobility with criminal gangs in their quest for power and resources. This insight finds its most vivid contemporary expression in the offshore financial system, where trillions in private household wealth – totaling at least 12 percent of global GDP – circulate largely outside the rule of law. The talk will offer a sociological analysis of the agency and mechanisms underlying this phenomenon, drawing on both a long-term… mehr

Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden — und die Energieforschung soll dabei helfen. Im Fokus stehen unter anderem neue saubere Energiequellen und nachhaltige Speichermethoden. Drei Max-Planck-Wissenschaftler*innen, darunter Pálma Polyák vom MPIfG, im Gespräch mit dem Podcast-Radio detektor.fm. mehr

The main cause of the climate crisis is the burning of fossil fuels. This talk will turn the question around and aim at identifying the social problems that were meant to be solved by burning fossil fuels, looking in particular at critical junctures in human history. mehr

What is trust and how should it be studied? In his talk, Gil Eyal argues against conventional approaches to studying trust in the social sciences and proposes an alternate strategy focused on “trust methods.” Instead of treating trust as a static property that can be measured by close-format survey questions, he conceptualizes trusting as a skillful act that is highly context-dependent and attuned to temporal variables such as speed, duration sequence, and timing. To illustrate this approach… mehr

We live in an age of migration, and of migration control. Global mobility and the political responses it has engendered have impelled governments in many countries to strengthen border policing and crack down on unauthorized migrants. These practices offer a vantage point for analyzing the development and operation of state power. In her talk, Kimberly Morgen will discuss the extensive buildup of border policing and immigration enforcement in the United States since the start of the 2000s as an… mehr

In his talk, Michael A. Wilkinson reflects on postwar Europe from the perspective of the long durée of European constitutional history and the interwar breakdown of liberal democracy. He suggests that far from “revolutionary,” as it has been characterized, postwar European constitutionalism is better understood as elitist and even counter-revolutionary in trajectory. mehr

Können wir die Klimakrise noch aufhalten? Und warum reagieren Gesellschaften so zögerlich auf diese Bedrohung? Die Gründe dafür zeigt Jens Beckert in seinem neuen Buch „Verkaufte Zukunft“ auf. Darüber hat detektor.fm-Redakteurin Esther Stephan für das „Forschungsquartett" mit ihm gesprochen. mehr

Zsófia Barta | The Logic of Credit

Podcast 10. Januar 2024

The lecture will explain how rating agencies award sovereign ratings; why they impose penalties on certain political and policy choices; why they are in a position to interfere with politics and policy in the first place; and why it is unlikely that these unelected, unappointed, unaccountable profit-seeking institutions would be stripped of their power, which rivals that of institutions at the peak of global governance, like the IMF or the World Bank. mehr

There is broad consensus about the need for an effective climate policy. Based on a series of survey experiments across the EU and in Germany, Laura Seelkopf discusses the drivers of support for (or opposition to) climate taxation. mehr

Die Forschung über die Wertschöpfung datengetriebener Plattformunternehmen bezieht sich vielfach auf die Enteignung von Daten oder die Ausbeutung der Nutzer. Im Gegensatz zu dieser Position argumentiert Oliver Nachtwey in diesem Vortrag, dass die Wertschöpfung auf digitalen Plattformen im Sinne anthropologischer Theorien des Gabentauschs verstanden werden muss. mehr

Konflikte gibt es auch in deutschen Familienunternehmen, das sei gar nicht verwunderlich, wenn Familienmitglieder so eng zusammenarbeiten, so Isabell Stamm. Aber dass sich die Kinder um den Chefposten streiten, sei eher die Ausnahme. Längst haben Familienunternehmen andere Wege gefunden, den Nachwuchs in der Firma einzusetzen. Und immer häufiger wird das Unternehmen auch nicht an die nächste Generation weitergegeben, sondern an private Kapitalgeber verkauft. mehr

The talk takes builds on the opportunity offered by of the first Max Planck Summer School for Women in Political Economy to reflect on the place of women in the field of CPE. mehr

Die im Westen lange vorherrschende Überzeugung, dass der Kapitalismus das effizienteste Wirtschaftssystem und zugleich ein natürlicher Verbündeter der Demokratie ist, ist seit der Weltfinanzkrise von 2008 zweifelhaft geworden. Die Symptome einer säkularen Stagnation und die Verschärfung der sozialen Ungleichheit führen zu wachsendem Misstrauen gegenüber dem Krisenmanagement der etablierten Politik und geben den populistischen Bewegungen Auftrieb. Hierdurch erodiert die Konsensbasis, der die… mehr

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