Doktorandenprogramm

Das MPIfG bietet eine attraktive Forschungsumgebung für qualifizierte Postgraduierte in der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE). Die IMPRS-SPCE ist ein vom MPIfG, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln sowie der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen gemeinsam getragenes internationales Doktorandenprogramm.

Die IMPRS-SPCE ist das erste Graduiertenprogramm im Bereich der Wirtschaftssoziologie und politischen Ökonomie in Deutschland. Hier entwickeln besonders begabte deutsche und internationale Promovierende mit Expertinnen und Experten der Politikwissenschaften, der Wirtschaftssoziologie und der vergleichenden internationalen politischen Ökonomie neue Forschungsansätze. Schwerpunkt des Doktorandenprogramms sind die sozialen und politischen Grundlagen moderner Ökonomien. Untersucht werden die komplexen Beziehungen zwischen wirtschaftlichem und sozialem Handeln. Die IMPRS-SPCE setzt international wesentliche Impulse zur Entwicklung dieser zentralen Forschungsbereiche. Absolventinnen und Absolventen des Programms erhalten einen Doktortitel in Soziologie oder Politikwissenschaft.
Im Arbeitsalltag der IMPRS-SPCE hat die internationale Zusammenarbeit einen besonders hohen Stellenwert. Bei Forschungsaufenthalten an den Partnerinstituten der IMPRS-SPCE kommt der wissenschaftliche Nachwuchs mit den bedeutendsten Forscherinnen und Forschern auf ihrem Gebiet zusammen. Ein spezielles Lehrprogramm aus Seminaren, Kolloquien und Summer Schools sowie die enge Einbindung in aktuelle Forschungsarbeiten des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung und der beiden beteiligten Universitäten garantieren die bestmögliche Qualifizierung für eine berufliche Laufbahn in der Forschung.

Cotutelle

Promovierende der IMPRS-SPCE können in einem binationalen Promotionsverfahren (Cotutelle de thèse) die Doktortitel der französischen Universität Sciences Po und der Universität zu Köln erwerben. Im Rahmen eines Austauschprogramms verbringen sie Forschungsaufenthalte in Köln und Paris und profitieren von gemeinsamen Seminaren.

Max Planck Artificial Intelligence Network (MP-AIX)

Das MPIfG ist Teil des Max-Planck-Netzwerks für Künstliche Intelligenz (MP-AIX), das exzellente Nachwuchswissenschaftler bei der Erforschung der Entwicklung und Anwendung von KI-Methoden unterstützt, indem es sie mit Betreuern aus der gesamten Max-Planck-Gesellschaft vernetzt. Im Doktorandenprogramm 2027 des Netzwerks ist Regine Paul, Leiterin der Forschungsgruppe „Technologie und Staatlichkeit“, als Fakultätsmitglied vertreten und kann von Bewerbern als Betreuerin benannt werden. Bewerbungen sollten den Fokus auf KI-Anwendungen und -Methoden im Kontext der Sozialwissenschaften legen. Das Promotionsvorhaben sollte anschlussfähig an die Forschungsgruppe „Technologie und Staatlichkeit“ sein. Ein Gastaufenthalt von mindestens sechs Monaten an einem MPI, an dem technische KI-Forschung durchgeführt wird, ist vorgesehen.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 31. Oktober 2026. Weitere Informationen zum Promotionsprogramm und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der MP-AIX-Website.

Wir haben uns vorgenommen, Doktoranden, die über MP-AIX an das Institut kommen, in die International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) zu integrieren.

Fakultät

Die Fakultät der IMPRS-SPCE besteht aus Professorinnen und Professoren der Universität zu Köln sowie der Universität Duisburg-Essen und aus Forschungsgruppenleiterinnen und -leitern des MPIfG.

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