27.11.2020Karlijn Roex

Zeitschriftenpreis 2020 für Karlijn Roex

Im November wurde Karlijn Roex mit dem Zeitschriftenpreis 2020 des Vereins der Freunde und Ehemaligen des MPIfG ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für ihren gemeinsam mit Tim Huijts und Inge Sieben veröffentlichten Artikel „Attitudes Towards Income Inequality: ‚Winners‘ versus ‚Losers‘ of the Perceived Meritocracy“, 2019 erschienen in der Zeitschrift Acta Sociologica. Die Jury würdigt die Arbeit als eine „höchst interessante und gesellschaftlich relevante Studie“, in der die Autorinnen und Autoren die Verbindung zum wachsenden Rechtspopulismus als einer Antwort auf die oft unerreichbaren Versprechen der Chancengleichheit meritokratischer Gesellschaften ziehen. Der Preis ist mit 750 Euro dotiert und wurde im Rahmen des Institutstags des MPIfG verliehen. Er wird für den besten Artikel einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters des MPIfG in einer begutachteten Fachzeitschrift vergeben. Roex war von 2014 bis 2018 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE).
 

 

 
24.11.2020Guadalupe Moreno

Guadalupe Moreno promoviert

Im November 2020 wurde Guadalupe Moreno zum Thema „Working Fictions of Money: The Making of Currency (Dis)trust in Argentina (1880–2020)“ promoviert. Ihre Dissertation untersucht die Währungskrisen in Argentinien seit dem späten 19. Jahrhundert. Besondere Schwerpunkte sind die Entwicklung einer auf dem Konzept von Vertrauen beruhenden Erklärung von Geldwertstabilität und die Bestrebungen der argentinischen Zentralbank im Zeitraum von 2016 bis 2018, längst verloren geglaubtes Vertrauen in die nationale Währung durch Inflationssteuerung wiederherzustellen. Moreno erforscht den Prozess des (Wieder-)Aufbaus von Vertrauen in die Stabilität einer Währung aus zwei Perspektiven: der soziologischen, mit einem besonderen Interesse an der Rolle von Gewohnheiten im Umgang mit Geld, und der politökonomischen Perspektive, die hervorhebt, dass Vertrauen in Geld sozialpolitisch etabliert sein muss. Moreno war von 2016 bis 2020 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) und ist momentan Postdoktorandin am Institut. Mehr Informationen zu ihrem aktuellen Forschungsprojekt gibt es hier.
 

 

 
20.11.2020Vanessa Endrejat

Vanessa Endrejat ist neue Doktorandensprecherin

Im Oktober 2020 wählten die Doktorandinnen und Doktoranden der IMPRS-SPCE Vanessa Endrejat zu ihrer neuen Sprecherin. Sie teilt sich die Aufgabe mit Monica Bolelli. Vanessa Endrejat ist seit 2019 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE).
 

 

 
19.11.2020Max Planck Online Workshop in Comparative Political Economy (MAX CPE)

Call for Papers: Max Planck Online Workshop in Comparative Political Economy (MAX CPE)

Im Januar 2021 startet der Max Planck Online Workshop in Comparative Political Economy (MAX CPE), eine neue monatliche Online-Seminarreihe zu Themen der vergleichenden politischen Ökonomie. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von Arianna Tassinari, Björn Bremer und Lucio Baccaro vom MPIfG. MAX CPE bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu Aspekten der vergleichenden politischen Ökonomie forschen, eine Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Papers können bis zum 30. November 2020 per E-Mail an maxcpe@mpifg.de eingereicht werden. Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es auf der MAX CPE-Webseite. Interessentinnen und Interessenten können sich auf der Mailing-Liste eintragen.
 

 

 
19.11.2020Dreizehnter Institutstag des MPIfG

Institutstag 2020 des MPIfG zu Politik und Wirtschaft in Zeiten der Corona-Krise

Die Frage „Ist der Staat zurück?“ ist Themenschwerpunkt des dreizehnten Institutstags des MPIfG am 26. und 27. November 2020. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis werden das neue Verhältnis von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat unter dem Eindruck der Pandemie diskutieren und zugleich fragen, wie eine „neue Normalität“ über die aktuelle Ausnahmesituation hinaus aussehen kann. Die Rolle der Geld- und Fiskalpolitik in Zeiten der Krise steht im Fokus des Eröffnungsvortrags von Moritz Schularick. In einem Podiumsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Verbänden und Politik sprechen Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof (MWIDE NRW), die Präsidentin der IHK Köln Nicole Grünewald, der Wirtschaftsweise Achim Truger und die Vorsitzende des DGB NRW Anja Weber über die große Frage nach den Wegen aus der Krise. Weitere Beiträge nehmen die Auswirkungen der Krise auf die politische Ökonomie der Eurozone in den Blick und analysieren die gesellschaftlichen Veränderungen, die mehr Für-, aber auch mehr Gegeneinander schaffen und die etwa Frauen und Männer unterschiedlich treffen. Der Institutstag ist eine öffentliche Veranstaltung, er wird gemeinsam vom Institut und dem Verein der Freunde und Ehemaligen des MPIfG getragen und findet in diesem Jahr online statt. Programm
Anmeldung

 

 

 
15.11.2020Petra Küchenmeister

Petra Küchenmeister in den Ruhestand verabschiedet

Nach 18 Jahren am MPIfG wurde Petra Küchenmeister Ende Oktober 2020 in den Ruhestand verabschiedet. Sie kam 2002 ans Institut und übernahm zunächst das akademische Sekretariat von Wolfgang Streeck. 2006 wechselte sie in das Sekretariat des Geschäftsführenden Direktors und übernahm 2012 auch die Leitung der akademischen Sekretariate. Ihre Nachfolgerin in beiden Funktionen ist Enke Otte-Wiese, die seit 2017 in der Gästebetreuung des MPIfG tätig war.
 

 

 
23.10.2020Neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Herbst 2020

Neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Herbst 2020

Arianna Tassinari ist seit Oktober 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPIfG. Zuvor war sie Max Weber Fellow am Europäischen Hochschulinstitut (EUI) in Florenz. Am MPIfG wird sie sich mit der politischen Ökonomie von Wirtschaftswachstum in Ländern der EU-Peripherie in Nachkrisenzeiten befassen. Ihre wissenschaftliche Arbeit ist im Projektbereich „Politische Ökonomie von Wachstumsmodellen“ unter der Leitung von Lucio Baccaro angesiedelt.
Kathleen Griesbach, vormals Columbia University, ist ab Oktober Postdoktorandin am Institut. Sie beschäftigt sich mit den prekären Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in Landwirtschaft und Ölförderung und deren Schwierigkeit, sich in unsicheren Zeiten auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Georg Rilinger kommt von der University of Chicago ebenfalls als Postdoktorand an das MPIfG. Er untersucht Zukunftsperspektiven und Grenzen von Marktdesign. Beide gehören dem Forschungsbereich „Soziologie der Märkte“ von Jens Beckert an.
Christoph Rausch, Associate Professor am University College Maastricht, arbeitet im Oktober und November als Gastwissenschaftler an seinem Buch über die Entstehung und Verbreitung von Freihandelslagern für Kunst und die Finanzialisierung von Kunst als Wertanlage.
 

 

 
22.10.2020Die IMPRS-SPCE begrüßt zehn neue Doktorandinnen und Doktoranden

Neu an der IMPRS-SPCE im Herbst 2020

In diesem Jahr begrüßt das MPIfG zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Doktorandenprogramm der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE): Tobias Arbogast, zuvor SOAS University of London und Trainee bei der Deutschen Bundesbank; Ceren Çevik, vorher Goethe-Universität Frankfurt; Hanna Doose, bisher Universität zu Köln; Stephan Gruber, davor Pontificia Universidad Católica del Perú; Maximilian Kiecker, vormals Universität Leiden; Camilla Locatelli, bisher Universität Amsterdam; Marco Oberti, vorher Freie Universität Berlin; Danielle Pullan, vormals Universität zu Köln; Elizabeth Soer, zuvor Universität Pretoria; Clara Baumann, seit 2019 an der IMPRS-SPCE und bisher im Propädeutikum. Die Doktorandinnen und Doktoranden haben Anfang Oktober die Arbeit an ihren Dissertationsprojekten aufgenommen. Die IMPRS-SPCE ist ein vom MPIfG, der Universität zu Köln und der Universität Duisburg-Essen gemeinsam getragenes internationales Doktorandenprogramm, dem zurzeit 25 Doktorandinnen und Doktoranden angehören.
 

 

 
12.10.2020Christopher Schrader

MPIfG Journalist in Residence: Christopher Schrader

Der freie Wissenschaftsjournalist Christopher Schrader setzt im Oktober und November 2020 seinen Gastaufenthalt als Journalist in Residence am MPIfG fort. Recherchethema während seines Aufenthalts ist die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten der Klimakrise. Mit dem Journalist in Residence Fellowship bietet das MPIfG Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit eines Gastaufenthalts von bis zu drei Monaten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Sozialwissenschaften und Gesellschaft zu stärken und die journalistische Arbeit zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu fördern.
 

 

 
02.10.2020Call for Abstracts: IMPRS-SPCE virtuelle Doktorandenkonferenz

Call for Abstracts: Virtuelle Konferenz der IMPRS-SPCE im März 2021

Die International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) lädt zu einer virtuellen Konferenz vom 24. bis 26. März 2021 ein. Organisiert wird die First Doctoral Conference on the Social and Political Constitution of the Economy von Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern der IMPRS-SPCE. Die Onlineveranstaltung richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden, die sich in ihren Forschungsprojekten mit den Zusammenhängen zwischen ökonomischem, politischem und sozialem Handeln befassen. Interessierte können bis zum 8. November 2020 Abstracts einreichen. Mehr Informationen gibt es im Call for Abstracts. Die IMPRS-SPCE ist eine vom MPIfG und der Universität zu Köln sowie der Universität Duisburg-Essen gemeinsam getragene internationale Doktorandenschule.
 

 

 
01.10.2020Lisa Suckert

Essaypreis der Hertie-Stiftung für Lisa Suckert

Lisa Suckert, seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPIfG, wurde beim Essaypreis der Hertie-Stiftung und der WirtschaftsWoche mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Mit dem Preis werden herausragende Essays zum Thema Demokratie und Wirtschaft prämiert. In ihrem Text beschäftigt sich Suckert mit den Auswirkungen der Coronakrise auf das kapitalistische Zeitregime und bezieht sich dabei auf Michael Endes Kinderbuchklassiker „Momo“. Der Essay wurde in der WirtschaftsWoche abgedruckt und ist online verfügbar auf der Internetseite der Hertie-Stiftung.

 

 

 
30.09.2020Sarah Berens

Sarah Berens ist Assistenz-Professorin an der Universität Innsbruck

Sarah Berens, die von 2010 bis 2013 Doktorandin an der IMPRS-SPCE war, ist seit Mai 2020 Assistenz-Professorin (Tenure Track) am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Zuvor war sie als Postdoktorandin am Cologne Center for Comparative Politics der Universität zu Köln tätig. In ihrer Zeit am MPIfG untersuchte Berens, welchen Einfluss strukturelle Unsicherheit, dysfunktionale rechtsstaatliche und fiskalische Kapazitäten, Ungleichheit und eine große Anzahl von Beschäftigten in der informellen Wirtschaft auf sozialpolitische Präferenzen nehmen.
 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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