Das Netzwerk von Oma und Opa
Süddeutsche Zeitung, Lea Hampel und Jonas Jetzig | Daria Tisch
Krupp, Oetker, Bosch: Viele der größten deutschen Vermögen reichen ins Kaiserreich zurück. Rund acht Prozent der heutigen reichsten Familien standen bereits vor dem Ersten Weltkrieg auf Reichenlisten. In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung wird die Forschung der Soziologin Daria Tisch vorgestellt, die am MPIfG entstand: Was vererbt wird, ist mehr als Geld. Bildung, Netzwerke und Kontakte bündeln sich über Generationen in denselben Kreisen. Tisch spricht von „Tendenzen der sozialen Schließung“ – und das kollidiert direkt mit dem Versprechen, dass sich Leistung lohnt.
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