Eva Maria Gajek erhält Preis der Universität Gießen
Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat Eva Maria Gajek am 28. November 2025 im Rahmen eines Akademischen Festakts mit dem Preis der Universität ausgezeichnet. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung, die sie sich mit Alexander Scherr teilt, würdigt ihre exzellente Habilitationsschrift „Auf der Suche nach den Reichen: Eine Wahrnehmungs- und Wissensgeschichte von Reichtum im langen 20. Jahrhundert in Deutschland“ sowie ihr sonstiges wissenschaftliches Œuvre. Die Arbeit leistet einen innovativen Beitrag zur historischen Ungleichheitsforschung, indem sie Reichtum nicht nur als wirtschaftliche Größe, sondern als gesellschaftlich produziertes Wissen versteht – mit Blick auf Machtverhältnisse, Sichtbarkeitsregime und Deutungskämpfe. Diese Forschungsperspektive prägt auch Gajeks wissenschaftliche Laufbahn: Von Oktober 2022 bis September 2023 war sie war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPIfG tätig, von Oktober 2024 bis März 2025 Gastwissenschaftlerin im Forschungsbereich „Reichtum und soziale Ungleichheit“ bei Jens Beckert; dem Institut ist sie weiterhin als assoziierte Wissenschaftlerin verbunden. Im Mai 2025 hat sie die gemeinsame Leitung des Projekts „Where the Rich Live“ am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung übernommen.












