Klimawandel und Demokratie: Ökonomische, soziale und politische Herausforderungen

15. Institutstag des MPIfG

  • Beginn: 03.11.2022
  • Ende: 04.11.2022
  • Gastgeber: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
  • Kontakt: info@mpifg.de
Klimawandel und Demokratie: Ökonomische, soziale und politische Herausforderungen

Bis 2050 will Europa klimaneutral werden und bis 2030 rund 55 Prozent seiner Treibhausgase einsparen. Spätestens seit Deutschland und die Europäische Union konkrete Ziele für Klimaneutralität ausgegeben und Pfade für die notwendigen CO2-Reduktionen festgelegt haben, wird es mit der Klimapolitik ernst. Kohleausstieg, höhere CO2-Preise für Industrie und Haushalte sowie ein massiver Investitionsbedarf in fast allen Sektoren werfen jedoch grundlegende Steuerungs- und Verteilungsprobleme auf.

Demokratische politische Institutionen müssen unter Zeitdruck Transformationen voranbringen, Ressourcen mobilisieren, Lasten verteilen und Zielkonflikte abwägen. Welche Auswirkungen hat dieser Veränderungsdruck auf die Stabilität und Innovationsfähigkeit unseres Gesellschaftsmodells und des demokratischen Systems? Wir laden Expertinnen und Experten, Stakeholder aus Politik und Wirtschaft und die Öffentlichkeit ein, diese Frage mit uns zu diskutieren.

Wir freuen uns auf einen Eröffnungsvortrag von Michèle Knodt (TU Darmstadt), Beiträge unter anderem von Rebecca Elliot (London School of Economics), den MPIfG-Alumnus Roland Czada (Universität Osnabrück), Reiner Grundmann (University of Nottingham) und Andrés López Rivera (Universität Hamburg) sowie ein Kamingespräch mit Philippa Sigl-Glöckner (Dezernat Zukunft). Mit Praktikerinnen und Praktikern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutieren wir außerdem die konkreten Herausforderungen des durch den Klimawandel entstehenden Anpassungsdrucks in ihren Bereichen.

Zur Redakteursansicht