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 MPIfG Books

 

 


Wolfgang Streeck
 
Zwischen Globalismus und Demokratie
Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus

 

Berlin: Suhrkamp, 2021
538 Seiten
ISBN 978-3-518-42968-6 | 28,00 Euro (fester Einband mit Schutzumschlag)
ISBN 978-3-518-76626-2 | 23,99 Euro (E-Book, EPUB)
 

 
Buch beim Verlag bestellen: Suhrkamp.
Leseprobe [PDF]
Metamorphosen des Nationalstaats
Vorabdruck aus „Zwischen Globalismus und Demokratie. Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus“, in: Soziopolis, 1.7.2021
 

 

 

Zusammenfassung | Inhalt | Autor


 

 

Zusammenfassung


 
In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen, wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist das Ergebnis. Taumelnde Volksparteien, schrumpfende Gewerkschaften und grassierende Zweifel an der Leistungsfähigkeit demokratischer Institutionen sind die eine Folge dieser Entwicklung. Die andere sind Bewegungen wie die »Gelbwesten« sowie neue Parteien an den Rändern des politischen Spektrums. Längst hat in vielen Ländern ein Tauziehen um die politische Ordnung begonnen, das die Gesellschaften zu zerreißen droht.
 
Angesichts dieser Situation, deren Ursachen im Zuge der Corona-Pandemie noch schärfer hervortreten, ist die Zeit reif für eine grundlegende Entscheidung, sagt Wolfgang Streeck in seinem fulminanten neuen Buch. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Mit dem Ziel einer Neubegründung demokratischer Politik vor Augen fällt sein Votum eindeutig aus: für den zweiten Weg, auch und gerade in Europa.
 

 

Inhalt


 
Vorwort
 
Einleitung
Steckengeblieben: Zwischen Globalismus und Demokratie
 
I.   Kapitalistische Wirtschaft, demokratische Politik: Die doppelte Krise des Neoliberalismus
 
II.  Staaten und Staatensysteme: Integration und Differenzierung
 
III. Durchbruch nach oben? Großstaaterei und ihre Grenzen
 
IV.  Europa: Gescheiterter Superstaat, scheiterndes Imperium
 
V.   Ausweg nach unten: Kleinstaaterei und ihre Möglichkeiten
 
VI.  Quintessenz
 

 

 

Autor


 
Wolfgang Streeck, geboren 1946, war bis 2014 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea, Korrespondierendes Mitglied der British Academy sowie Honorary Fellow der Society for the Advancement of Socio-Economics. Sein Buch Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus war 2013 für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert und wurde bislang in 17 Sprachen übersetzt.
 

 
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