MPIfG Press Review



 

Ein Kompetenzgericht für die Europäische Union?

Makroskop, 14.07.2020 | Martin Höpner

Ein neues Schlichtungsorgan soll Streitigkeiten zwischen dem Europäischen Gerichtshof und den mitgliedstaatlichen Verfassungsgerichten letztverbindlich entscheiden. Für Makroskop schildert MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner seine Sichtweise auf das Thema.
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Nur vor dem Virus sind alle gleich

Der Spiegel, 04.07.2020 | Jens Beckert

MPIfG-Direktor Jens Beckert hat die vergangenen neun Monate in den USA gelebt und gearbeitet. In einem Essay für den Spiegel beschreibt er, wie der Coronavirus die brutale Ungleichheit in diesem Land offenlegt. Die Epidemie zeige, wie gespalten die USA sind: sozial, ideologisch und ökonomisch.
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Ernährungsgewohnheiten im Wandel: Wie Fleischkonsum und sozialer Status zusammenhängen

Deutschlandfunk, 02.07.2020 | Mirko Smiljanic

Ist Fleisch essen out? Immer mehr Menschen verzichten auf Steaks, Koteletts und Wurst. Bei den Ernährungsgewohnheiten spielen Bildungsgrad und Geldbeutel eine wichtige Rolle, erklärt Doktorandin Laura Einhorn im Interview mit dem Deutschlandfunk.
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Wie Corona die Zeit anhält und den Kapitalismus erschüttert

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.06.2020 | Wirtschaft, Jens Beckert; Lisa Suckert

Die Wirtschaft lebt von ihren Hoffnungen auf die Zukunft. Doch was, wenn die Zeit aus dem Takt gerät? In ihrem FAZ-Beitrag beschreiben MPIfG-Direktor Jens Beckert und Wissenschaftlerin Lisa Suckert die Auswirkungen der Corona-Krise auf die zeitliche Ordnung unseres Wirtschaftssystems.
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Dr. Wolfgang Streeck: “We Are Being Governed by An Oligarchy”

American Herald Tribune, 09.06.2020 | Mohsen Abdelmoumen

In an interview with the American Herald Tribune, Director Emeritus Wolfgang Streeck talks about the effects of the coronavirus crisis on the European Union and the antagonism between democracy and capitalism.
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Ohne Demokratie geht es nicht

Makroskop, 05.06.2020 | Philip Manow; Susanne K. Schmidt

Die Diskussion um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den EZB-Anleihekäufen zeigt die Folgen einer Europäischen Integration, die sich schon zu lange auf das Handeln unabhängiger Institutionen statt auf politische Mehrheiten stützt – schreiben der ehemalige MPIfG-Forschungsgruppenleiter Philip Manow und Susanne K. Schmidt im Makroskop.
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„Köln ist relativ reich“

stadtrevue, 01.06.2020 |

Im Interview mit dem Kölner Stadtmagazin stadtrevue spricht MPIfG-Forschungsgruppenleiter Leon Wansleben über die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona und empfiehlt den Kommunen nach der Pandemie zu investieren.


 

Wie ein Europaabgeordneter das EZB-Dilemma lösen will

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.05.2020 |

Als Sachverständiger bei der öffentlichen Anhörung im Europa-Ausschuss des Deutschen Bundestages zum EZB-Anleihekauf-Urteil riet MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner, die EZB um Vorlage einer Verhältnismäßigkeitsprüfung zu bitten und warnte davor, ein Vertragsverletzungsverfahren in Kauf zu nehmen.


 

Staatsbildung durch die Hintertür?

Makroskop, 26.05.2020 | Wolfgang Streeck

Das PSPP-Urteil hat einen grundlegenden Konflikt zwischen Bundesverfassungsgericht und Europäischem Gerichtshof ausgelöst. Es geht um nichts weniger als die Frage, ob die EU eine internationale Organisation oder ein Bundesstaat ist, erklärt Direktor emeritus Wolfgang Streeck .
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„Das ist tödlich für die Ökonomie“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.2020 | Johannes Pennekamp

Gerade weil wir ständig enttäuscht werden, funktioniere der Kapitalismus so gut, sagt der MPIfG-Direktor Jens Beckert im Interview mit der FAZ. Die Abkehr vom Wachstum sei gefährlich.
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Socialize Central Bank Planning

Progressive Internationale, 18.05.2020 | Benjamin Braun

We are caught in a democracy – capitalism – technocracy trilemma. The solution, argues MPIfG researcher Benjamin Braun, is to turn the financial system into a utility-like sector geared towards the public good — and socialize central bank planning.
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Die Zeitbombe ist der Zerfall Italiens

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.05.2020 | Natur und Wissenschaft, Thomas Thiel

Die nächste Euro-Krise steht bevor. Doch reichen die alten Rettungsinstrumente aus? Direktor emeritus Wolfgang Streeck spricht im Interview mit FAZ-Autor Thomas Thiel über die Folgen von Corona für die Europäische Union.
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Coronabonds beliebter als gedacht

taz. die tageszeitung, 06.05.2020 | Das Thema, Ulrike Herrmann

Eine Mehrheit der Deutschen ist nicht gegen Coronabonds – sobald ihnen bewusst wird, wie teuer es für die deutsche Wirtschaft wird, falls Italien aus dem Euro aussteigt. Das ergab eine Studie der MPIfG-Wissenschaftler Lucio Baccaro, Björn Bremer und Erik Neimanns, über die Ulrike Herrmann für die taz berichtet. Dass die Bundesregierung Coronabonds bisher ablehnt, weil sie befürchtet, damit Wähler zur AfD zu treiben, hält Studienautor Björn Bremer für falsch: „Die deutsche Politik sollte mehr Angst vor den Lega-Wählern in Italien als vor den deutschen AfD-Wählern haben.“
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Todesstoß für die Währungsunion?

Makroskop, 06.05.2020 | Paul Steinhardt

Am 5. Mai erklärte das Bundesverfassungsgericht Anleihekäufe der Europäischen Union für verfassungswidrig. MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner sprach mit Paul Steinhardt darüber, was dieses Urteil im Detail bedeutet.
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1. Mai: Für ein solidarisches Europa mit Corona-Bonds!

DGB klartext, 30.04.2020 | 16/2020

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie treffen viele Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union hart. Um die Krise zu meistern, soll in den nächsten Wochen ein umfassendes europäisches Investitions- und Konjunkturprogramm auf den Weg gebracht werden. Zur Finanzierung schlägt der DGB Corona-Bonds vor und bezieht sich dabei auf eine Studie der MPIfG-Wissenschaftler Lucio Baccaro, Björn Bremer und Erik Neimanns, nach der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber der Idee von gemeinschaftlichen Schulden durchaus aufgeschlossen sind, sofern sie umfassend informiert werden.
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Wirtschaftliche Solidarität: Lebenselixier oder Lebenslüge?

Deutschlandfunk Kultur, 21.04.2020 | Zeitfragen, Caspar Dohmen

Solidarität wird in Zeiten der Coronapandemie groß geschrieben, viel beschworen und in etwas geringerem Maße auch praktiziert. Es zeichnet sich allerdings ab, dass sie Geld kosten wird, viel Geld. In seinem Feature geht Caspar Dohmen der Frage nach, wie solidarisch sich die Europäische Union verhalten wird, und spricht dazu unter anderem mit MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner, der zur politischen Ökonomie der europäischen Integration forscht.
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Everyone thinks that Germans oppose ‘coronabonds.’ Our research shows how they’re wrong.

The Washington Post/Monkey Cage, 20.04.2020 | Lucio Baccaro; Björn Bremer; Erik Neimanns

The coronavirus is hurting all European countries at the same time – but with differing economic fallout. Are common European bonds a possible solution? Some countries and economists have called for this response. The MPIfG researchers Lucio Baccaro, Björn Bremer and Erik Neimanns found that public opinion on the topic in Germany is more complicated than most people think.
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A spectre is haunting the West – the spectre of authoritarian capitalism

Open Democracy, 16.04.2020 | Laurie Macfariane

From coronavirus to climate change, China is surging ahead of the US and its allies. Are we witnessing the slow death of liberal capitalism? MPIfG researcher Benjamin Braun notes that it would be naïve to assume that China is content to live under dollar dominance forever: “The question is not whether China would like to wean itself off its dollar dependency, but whether its leaders can do so without causing harm to the Chinese economy.”
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„Purpose“ heilt Friedmanns Fehler

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2020 | Wirtschaft, Barbara E. Weißenberger

Unter dem Schlagwort „Purpose“ beschreibt Barbara E. Weißenberger den Trend vieler Unternehmen, über ein finanzielles Gewinnziel hinaus auch ihren gesellschaftlichen Daseinszweck öffentlich zu kommunizieren. Neben Vertrauensaufbau und Erhöhung gesellschaftlicher Legitimität schaffe Purpose auch ein überzeugendes Narrativ, um Mitarbeiter zu Handlungsbeiträgen zu motivieren. Hier greife das Konzept der „imaginierten Zukunft“ von MPIfG-Direktor Jens Beckert: Für Unternehmen sei es bedeutsam, die ungewisse Zukunft durch fiktionale Bilder zu beschreiben, um ihr insbesondere in den Augen der Mitarbeiter Greifbarkeit und Transparenz zu verleihen.


 

Finanzmärkte in Turbulenzen

Deutschlandfunk, 06.04.2020 | Caspar Dohmen

Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit viele Unternehmen zum Stillstand gezwungen. Die Börsen reagierten darauf mit dem größten Kurssturz seit der Finanzkrise von 2008. Wie gefährlich das Virus für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist, lässt sich derzeit kaum erahnen. MPIfG-Wissenschaftler Benjamin Braun: „Diese Länder sind in vielerlei Hinsicht enorm destabilisiert im Vergleich zu 2008. In Brasilien regiert der aggressivste Virusleugner der Welt, die Türkei ist massiv unter Druck in vielerlei Hinsicht. Da kommt sicher noch einiges auf das Finanzsystem zu.“
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Über Juicer, Uber und Fahrradlieferdienste: Colin Crouch versucht sich in „Gig Economy“ an einer Lösung der Anerkennungskrise

literaturkritik.de, 23.03.2020 | Sebastian Engelmann

„Ganz abgesehen davon, dass der Autor Leserinnen und Leser mit strukturellen Problemen konfrontiert, macht er aber auch darauf aufmerksam, dass wir alle von der prekären Beschäftigung anderer Menschen profitieren – und das sollte uns nun endlich aufhorchen, nachdenken und idealerweise auch handeln lassen“, schreibt Sebastian Engelmann über den Essay „Gig Economy“ von Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG.
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Das soziale Europa

Brüsseler Bahnhof, 18.03.2020 | Folge 8

Welche Rolle spielt Sozialpolitik in der Europäischen Union? Wie steht es um die EU als „soziale Union“? Und was hat Ursula von der Leyen vor, um Europa in Zukunft „sozialer“ zu machen? Diese und weitere Fragen diskutiert MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner mit MdEP Gaby Bischoff im „Brüsseler Bahnhof“, dem Europa-Podcast von Polis180.
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The Coronavirus Is Reducing Merkel’s EU Legacy to Ashes

Foreign Policy, 17.03.2020 | Björn Bremer, Matthias Matthijs

The EU’s failure in the coronavirus crisis is consistent with Merkel’s preferred vision for Europe, write MPIfG researcher Björn Bremer and Matthias Matthijs in a commentary.
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Investitionsstau ist Ergebnis neoliberaler Politik

Deutschlandfunk, 29.02.2020 | Jürgen Zurheide

Weil der Staat in den vergangenen 30 Jahren zugunsten des Privatsektors gespart habe, leide heute die Infrastruktur, erklärt Direktor emeritus Wolfgang Streeck im Interview mit Jürgen Zurheide. Das müsse nun nachgeholt werden. Gleichzeitig hätten die Parteien der Mitte keine glaubwürdige Antwort auf die sich entwickelnden Probleme.
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Strategisches Rätsel: Eine Konferenz an der Universität Wuppertal über Friedrich Engels

Junge Welt, 26.02.2020 | Feuilleton, Arnold Schölzel

Arnold Schölzel berichtet über eine Konferenz zum Thema „Friedrich Engels: Die Aktualität eines Klassikers – The Timeliness of a Historic Figure“, bei der Direktor emeritus Wolfgang Streeck den Eröffnungsvortrag hielt. Streeck, der sich selbst als Erforscher von „Triebkräften komplexer Gesellschaften der Gegenwart“ vorstellte, sieht in Engels den „Begründer einer eigenständigen Seitenlinie der materialistischen Geschichtsauffassung“, die Anregungen für heute enthalte.
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