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 MPIfG Books

 

 

Britta Rehder
 
Rechtsprechung als Politik
Der Beitrag des Bundesarbeitsgerichts zur Entwicklung der Arbeitsbeziehungen in Deutschland
 
Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Bd. 74
 
Frankfurt a.M.: Campus, 2011
400 Seiten | ISBN 978-3-593-39505-0 | € 39,90
Buch beim Verlag bestellen: www.campus.de
 

 
Inhalt und Einleitung [PDF]

 

 

Zusammenfassung | Inhalt | Autorin


 

 

Zusammenfassung


 
Gerichte treffen politische Entscheidungen. Folglich kann Rechtsprechung als politischer Prozess unter­sucht werden, in dem Interessen, Ideen und Machtressourcen eine Rolle spielen. Britta Rehder untersucht den Beitrag des Bundesarbeitsgerichts zur Entstehung und Entwicklung des deutschen Tarifrechts und illustriert, wie sich zentrale Rechtsnormen im historischen Zeitverlauf wandeln und mit welchen Mitteln dieser Wandel initiiert und durchgesetzt wird.
 

 

Inhalt


 
Kapitel 1
Einleitung
 
Kapitel 2
Gerichte als politische Akteure: Stiefkinder der deutschen Politikwissenschaft
 
Kapitel 3
Do Real Actors Play Games? Grundzüge eines wissensbasierten Akteurzentrierten Institutionalismus zur Analyse tarifrechtspolitischer Entscheidungen
 
Kapitel 4
Gescheiterte Institutionalisierung: Tarifgedanke und Günstigkeitsprinzip (1900 bis 1945)
 
Kapitel 5
Erfolgreiche Institutionalisierung: Ordnung statt Freiheit – Tarifvertrag und Günstigkeitsprinzip im Wirtschaftswunder (1945 bis 1965)
 
Kapitel 6
Schleichende Absorption: Freiheit statt Ordnung? Das Günstigkeitsprinzip unter wirtschaftlichen Krisenbedingungen (1965 bis 2005)
 
Kapitel 7
Der Wandel des deutschen Tarifrechts: Aufstieg und Niedergang einer epistemischen Gemeinschaft
 

 

Autorin


 
Britta Rehder war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, und ist heute Professorin für Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
 

 
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