Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) ist eine Einrichtung der Spitzenforschung in den Sozialwissenschaften. Es betreibt anwendungsoffene Grundlagenforschung mit dem Ziel einer empirisch fundierten Theorie der sozialen und politischen Grundlagen moderner Wirtschaftsordnungen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen ökonomischem, sozialem und politischem Handeln.
Mit einem vornehmlich institutionellen Ansatz wird erforscht, wie Märkte und Wirtschaftsorganisationen in historische, politische und kulturelle Zusammenhänge eingebettet sind, wie sie entstehen und wie sich ihre gesellschaftlichen Kontexte verändern. Das Institut schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Politik und leistet einen Beitrag zur politischen Diskussion über zentrale Fragen moderner Gesellschaften.
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economic sociology

Ausgabe 16(3)/2015 erschienen
Inhalt

Beobachtungen im Niemandsland zwischen Politischer Ökonomie, Zeitgeschichte und Soziologie

Lutz Raphael
Für eine "Problemgeschichte unserer Gegenwart" sind Fragen nach gemeinsamen methodischen und theoretischen Bezügen sozialgeschichtlicher und sozialwissenschaftlicher Forschung von unerwarteter Aktualität. In seinem Vortrag am 9. Juli stellt Lutz Raphael die Frage, ob ein aktualisiertes Konzept von "Wirklichkeitswissenschaft" (Max Weber) Treffpunkt der verschiedenen disziplinären Perspektiven sein kann, und welche Anregungen politische Ökonomie, Wirtschaftssoziologie und Geschichtswissenschaft in die aktuellen Debatten um die Entstehung des "Finanzmarktkapitalismus" und den Aufstieg des "Neoliberalismus" einbringen können.
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