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Birgit Apitzsch
 
Flexible Beschäftigung, neue Abhängigkeiten
Projektarbeitsmärkte und ihre Auswirkungen auf Lebensverläufe
 
Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Bd. 69
 
Frankfurt a.M.: Campus, 2010
256 Seiten | ISBN 978-3-593-39147-2 | € 34,90
Buch beim Verlag bestellen: www.campus.de
 

 
Inhalt und Vorwort [PDF]
Einleitung [PDF]

 

 

Zusammenfassung | Inhalt | Autorin


 

 

Zusammenfassung


 
Von Arbeitnehmern wird auf vielfältige Weise Flexibilität gefordert, besonders in Projektarbeitsmärkten. Diese Flexibilität wirkt sich nicht nur auf die individuelle Lebensplanung und soziale Integration der Beschäftigten aus, sondern auch auf die Handlungsmöglichkeiten kollektiver Akteure, wie Gewerkschaften und Berufsverbände. Am Beispiel der Architektur- und Medienbranche beleuchtet Birgit Apitzsch die historisch gewachsenen Strukturen von Projektarbeitsmärkten, den Zusammenhang zwischen Rekrutierung und Arbeitsorganisation sowie die Folgen der Flexibilisierung für Mitbestimmung und Lebensverläufe. Deutlich wird: Mit zunehmender Bedeutung informeller Netzwerke entstehen neue Formen der Abhängigkeit.
 

 

Inhalt


 
Vorwort
Einleitung
 
Teil I   Entwicklung und Funktionsweise von Projektarbeitsmärkten
1  Die Herausbildung der Projektarbeitsmärkte in Architektur und Medien
2  Rekrutierungspraktiken in Projektarbeitsmärkten
 

 
Teil II   Koordination und Kontrolle von Projektarbeit
3  Theoretische Perspektiven auf die Koordination von Arbeit
4  Gierige Projekte? Koordination, Kontrolle und Autonomie in Film- und Architekturprojekten
 

 
Teil III   Lebensverläufe und soziale Bindungen in Projektarbeitsmärkten
5  Perspektiven der Lebensverlaufs- und Netzwerkforschung
6  Lebensverläufe in Projektarbeitsmärkten
7  Die Entwicklung sozialer Bindungen in Projektarbeitsmärkten
 
Ausblick: Artikulation und Organisierbarkeit von Interessen in Projektarbeitsmärkten
Fazit: Informelle Netzwerke, formale Institutionen und soziale Rechte
 

 

Autorin


 
Birgit Apitzsch, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen. Von 2005 bis 2009 war sie Doktorandin und Postdoc-Stipendiatin am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln. Ihre Dissertation wurde vom Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen mit dem Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2010 ausgezeichnet.
 

 
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