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 MPIfG Books

 

 


Renate Mayntz
 
Sozialwissenschaftliches Erklären 
Probleme der Theoriebildung und Methodologie
 
Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Bd. 63
 
Frankfurt a.M.: Campus, 2009
182 Seiten | ISBN 978-3-593-38891-5 | € 24,90
Buch beim Verlag bestellen: www.campus.de

 

 

Abstract | Inhalt | Autorin | Rezensionen


 

 

Abstract


 
Der Band versammelt zentrale, teilweise unveröffentlichte Aufsätze der Autorin zu den relevanten Fragen sozialwissenschaftlicher Theoriebildung. Die Themen reichen von Problemen der Kontextabhängigkeit über die Herausforderungen der Soziologie durch die moderne Biologie bis hin zu den Mikro-Makro-Beziehungen. Dabei werden auch die Konzepte Rationalität, Mechanismus und Emergenz beleuchtet.
 

 

Inhalt


 
Einleitung
 
1  Sozialwissenschaftliche Erkenntnisinteressen und Erkenntnismöglichkeiten: Eine Einführung (2009)
 
2  Forschungsmethoden und Erkenntnispotenzial: Natur- und Sozialwissenschaften im Vergleich (2005)
 
3  Einladung zum Schattenboxen: Die Soziologie und die moderne Biologie (2008)
 
4  Rationalität in sozialwissenschaftlicher Perspektive (1999)
 
5  Kausale Rekonstruktion: Theoretische Aussagen im akteurzentrierten Institutionalismus (2002)
 
6  Soziale Mechanismen in der Analyse gesellschaftlicher Makrophänomene (2005)
 
7  Individuelles Handeln und gesellschaftliche Ereignisse: Zur Mikro-Makro-Problematik in den Sozialwissenschaften (2000)
 
8  Emergence in Philosophy and Social Theory (2008)
 
9  Embedded Theorizing: Perspectives on Globalization and Global Governance (2008)
 
Quellennachweise
 

 

 

Rezension


 
Rezension in Zeitschrift für Politikwissenschaft, erschienen online 26. August 2009
"In dieser Aufsatzsammlung macht die renommierte Sozialwissenschaftlerin Mayntz – sie selbst verortet sich zwischen Soziologie und Politikwissenschaft – auf umfassende Weise ihr Verständnis von Sozialwissenschaft deutlich. [...] Ein Leitthema der Aufsätze ist [...] die Mahnung, sich nicht in einer wirklichkeitsfernen, rein begriffsbezogenen Sozialwissenschaft zu verlieren, die mehr an theoretischer Logik als an empirischer Komplexität interessiert ist. [...] Die Texte sind anspruchsvoll, jedoch mit großer Klarheit geschrieben und damit für alle methodologisch Interessierten eine gut zugängliche Ressource."
 

 

 

Autorin


 
Renate Mayntz war Gründungsdirektorin des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln, das sie bis zu ihrer Emeritierung 1997 gemeinsam mit Fritz W. Scharpf leitete. Renate Mayntz lehrte an der Freien Universität Berlin und der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, der Universität zu Köln sowie in New York, Edinburgh, Santiago de Chile und an der Stanford University. Sie erhielt Doktorgrade honoris causa von den Universitäten Uppsala und Paris und vom Europäischen Hochschulinstitut und wurde unter anderem mit dem Schader-Preis, dem Bielefelder Wissenschaftspreis und dem Ernst- Hellmut-Vits-Preis der Universität Münster ausgezeichnet.
 
Renate Mayntz is founding director and director emeritus of the Max Planck Institute the Study of Societies in Cologne, which she jointly directed with Fritz W. Scharpf until 1997. Renate Mayntz has taught at the Free University of Berlin, the University of Cologne, the New School for Social Research, Columbia, Stanford, the University of Edinburgh and FLASCO in Santiago de Chile. The recipient of honorary doctorates from universities in Uppsala and Paris and from the European University Institute in Florence, she has been awarded numerous prizes including the Schader Prize, the Lifetime Achievement Award of the German Sociological Association and, most recently, the Ernst Hellmut Vits Prize of the University of Münster.
 

 
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