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  Jürgen Beyer
Pfadabhängigkeit:
Über institutionelle Kontinuität, anfällige Stabilität
und fundamentalen Wandel

 
Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Bd. 56
 
Frankfurt a.M.: Campus, 2006
296 Seiten | ISBN 3-593-38182-6 | EAN 9783593381824
€ 34,90 | SFr 59, 90
Buch beim Verlag bestellen: www.campus.de.

 

  

 

Abstract | Inhalt | Rezension | Autor


 

 

Abstract


 
Das Pfadabhängigkeitstheorem hat sich zu einem wichtigen Erklärungskonzept der sozialwissenschaftlichen Forschung entwickelt. Jürgen Beyer führt die theoretische Debatte fort, indem er auf die Vielzahl möglicher Mechanismen hinweist, die einerseits institutionelle Kontinuität sichern können, andererseits jedoch auch die Abkehr von alten auf neue Pfade erlauben. Am Beispiel des Institutionenwandels im deutschen Corporate-Governance-System und des ökonomischen Wandels postsozialistischer Länder relativiert Beyer das Theorem.
 

 

Inhalt


 
Inhalt [PDF]
 
1 Einleitung: Pfadabhängigkeit ist nicht gleich Pfadabhängigkeit! [PDF]
1.1 Der Verlauf der Pfadabhängigkeitsdiskussion
1.2 Die Anfälligkeit von Pfadabhängigkeiten für grundlegenden Wandel
1.3 Anfällige Stabilitäten und Interventionschancen
   
2 Auf der Suche nach den Grundlagen institutioneller Kontinuität:
Das Beispiel Unternehmenskontrolle
2.1 Unternehmensverflechtung und Macht: Zur Plausibilität der Managerherrschaftsthese
2.2 Komplementarität und Kontinuität: Zum Wandel der Wertschöpfungsverteilung in großen Unternehmen
2.3 Tradition und Aufbruch: Der Anfang vom Ende der Deutschland AG
2.4 Leitvorstellungen und Marktkontrolle: Die Deutschland AG in Auflösung
2.5 Grundlagen einer beendeten Kontinuität
2.6 Den Ursachen von institutionellen Differenzen auf der Spur:
Das Beispiel der postsozialistischen Transformation
   
3 Den Ursachen von institutionellen Differenzen auf der Spur: Das Beispiel der postsozialistischen Transformation
3.1 Demokratie, Marktwirtschaft und die Vielfalt der Transformationsergebnisse
3.2 Entwicklungspfade, Transformationsmodi und die Privatisierung von Unternehmen
3.3 EU-Förderung, Integrationsanreiz und das Divergenzparadoxon des Beitrittswettbewerbs
3.4 Gradualismus, Schocktherapie und die Relevanz der Sequenz von Reformen
3.5 Ursachen der institutionellen Vielfalt
   
4 Institutionelle Umbrüche trotz Pfadabhängigkeit! Ein abschließender Vergleich
4.1 Hohe Hürden: Der paradigmatische Fall der Qwerty-Tastatur
4.2 Hervorgehobene Akteure und alternative Optionen: Der Vergleichsfall der deutschen Unternehmenskontrolle
4.3 Entscheidungseliten und westliche Leitvorstellung: Der Vergleichsfall der postsozialistischen Transformation
4.4 Fazit

 

 

Rezension

Rezension von Anika Becher in: Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) 3/2007, 823.
 

 

Autor


 
Jürgen Beyer war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und ist heute Professor für Soziologie an der Universität Hamburg.
 
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