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 MPIfG Books

 

 


Daniel Seikel
 
Der Kampf um öffentlich-rechtliche Banken
Wie die Europäische Kommission Liberalisierung durchsetzt

 

Frankfurt a.M.: Campus, 2013
259 Seiten
ISBN 978-3-593-39879-2 | 29,90 Euro (broschiert)
ISBN 978-3-593-41986-2 | 26,99 Euro (E-Book)
 

 
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Volltext

 

 

Abstract | Inhalt | Autor


 

 

Abstract


 
Öffentlich-rechtliche Banken galten über Jahrzehnte als Stützpfeiler des deutschen Kapitalismusmodells und waren tief in die politische Ökonomie der Bundesrepublik eingebettet. Dies änderte sich, als die Europäische Kom­mission im Jahr 2001 das europäische Wettbewerbsrecht gegenüber der natio­nalstaatlichen Bankenregulierung durch­setzte. Daniel Seikel untersucht, wie die Kommission durch die geschickte Kombination ihrer wettbewerbsrechtlichen Kompetenzen mit gezielten politischen Strategien die Liberalisierung des öffentlich-rechtlichen Bankenwesens erzwang. Ein Ereignis, das im Hinblick auf die Finanzkrise vor allem für die Landesbanken fatale Konsequenzen haben sollte.
 

 

Inhalt


 
Vorwort
 
Kapitel 1
Einleitung
 
Kapitel 2
Forschungsdesign
 
Kapitel 3
Die Überlegenheit der supranationalen Dynamik über die intergouvernementale Logik
 
Kapitel 4
Integrationsdynamiken in der Europäischen Union: Finanzmarktintegration und Wettbewerbsrecht
 
Kapitel 5
Der lange Kampf zwischen privater und staatlicher Wirtschaft im deutschen Bankenwesen
 
Kapitel 6
Sperrung, Entsperrung und Aktivierung von "schlafenden" Optionen: Das Zusammenspiel von ökonomischen Paradigmen, institutioneller Dynamik und strategischen Interaktionen
 
Kapitel 7
Schlussbetrachtung
 

 

Autor


 
Daniel Seikel, Dr. rer. pol., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel" an der Universität Bremen. Von 2008 bis 2012 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln.

 

 
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