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Tobias ten Brink (Hg.)
 
Globale Rivalitäten
Staat und Staatensystem im globalen Kapitalismus
 

 
Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2011
225 Seiten | ISBN 978-3-515-09905-9 | € 42,00
 
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Zusammenfassung


 
Staaten setzen ihre Interessen immer wieder in Übereinkunft mit anderen Staaten durch. Dennoch wird der Wunsch nach einer kooperativ-harmonischen Weltordnung permanent untergraben. Wechselseitige, globale Abhängigkeiten und internationale Konflikte erscheinen als zwei Seiten einer Medaille. Es existieren Spannungsfelder zwischen den Globalisierungsprozessen, den Instabilitäten der Weltwirtschaft sowie außen- und außenwirtschaftspolitischen (Macht-)Strategien, wie das etwa an den paradoxalen Folgen des Aufstiegs Chinas wahrnehmbar ist. Im ersten Teil des Sammelbandes werden theoretische Perspektiven vorgestellt, die die fortwährende Bedeutung und Konflikthaftigkeit des Staatensystems auf unterschiedliche Weise begründen. Im zweiten, empirisch orientierten Teil werden relevante Konfliktfelder des internationalen Systems im frühen 21. Jahrhundert beleuchtet.
 

 

Inhalt


 
Einleitung
 
Tobias ten Brink
Die fortwährende Bedeutung von Staat und Staatensystem im globalen Kapitalismus
 

 
Erster Teil
Zur Relevanz des internationalen Staatensystems. Theoretische Perspektiven

 
Carlo Masala
Die Erklärung zwischenstaatlicher Konkurrenz im Neorealismus
 
Lothar Brock
Staatenordnung und Weltgesellschaft
 
Wolfgang Knöbl
Die Gleichursprünglichkeit verschiedener Machtquellen und das internationale Staatensystem
 
Bernd Belina
Kapitalismus, Raum und Staatensystem in der Kritischen Geographie
 
Laura Horn
Hegemoniale Rivalitäten aus Sicht des Neogramscianismus
 

 
Zweiter Teil
Globale Rivalitäten im frühen 21. Jahrhundert

 
Stefan Schmalz
Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 2008 auf das internationale Staatensystem
 
Ralf Roloff
Kontinuität oder Bruch? Die Außenpolitik der Regierung Obama
 
Tobias ten Brink
Kooperation und Konflikt: Die Staatenordnung Ostasiens im Spiegel des chinesischen Aufstiegs
 
Jens Wissel
Second Empire. Zu den europäischen welt(un)ordnungspolitischen Ambitionen
 
Anna Geis
Das prekäre Zivilisierungspotenzial westlicher Demokratien
 
Autoren
 

 

Herausgeber


 
Tobias ten Brink ist Postdoc-Stipendiat am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln.
 

 
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