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MPIfG Press Review



 

Imaginierte Zukunft - Gespräch mit dem Soziologen Jens Beckert

3Sat, 23.05.2018 | Kulturzeit

Im Kapitalismus richten Konsumenten, Investoren und Unternehmen ihr Handeln auf die Zukunft aus. Doch diese ist vor allem eines: ungewiss. "Fiktionen sind der Treibstoff des Kaptalismus", sagt MPIfG-Direktor Jens Beckert . Er spricht im Kulturzeit-Interview über die Kernthesen seines neuen Buches "Imaginierte Zukunft" und legt dar, welchen mächtigen Einfluss Zukunftserwartungen auf die Mechanismen der Wirtschaft haben.
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Wirtschaftssoziologen erforschen illegale Märkte

Deutschlandfunk, 17.05.2018 | Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Peter Leusch

Illegale Märkte - das ist mehr als Drogenhalndel, Produktplagiate und Organhandel. Auch Regelverletzungen auf ansonsten legalen Märkten gehören dazu. Bei näherer Untersuchung zeigt sich, dass das Verhältnis von legalen und illegalen Geschäften, staatlichen Institutionen und Öffentlichkeit weit komplexer ist als angenommen. Trotz Intransparenz und Rechtsunsicherheit besitzen illegale Märkte hohe Akzeptanz, etwa der argentinische Bekleidungsmarkt La Salada. MPIfG-Direktor Jens Beckert und MPIfG-Wissenschaftler Matías Dewey berichten im Deutschlandfunk über ihre Forschung in einem aufstrebenden Feld der Wirtschaftssoziologie.
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Wer Marx sagt, muss auch Mut haben

Süddeutsche Zeitung, 14.05.2018 | Feuilleton, Till Briegleb

Was hätte Marx 50 dem Marx 200 zu sagen? Pünktlich zum runden Geburtstag unterzieht eine prominente Riege von Marx-Kennerinnen und -Kennern auf einem Symposium am Hamburger Institut für Sozialforschung den Urvater der Kapitalismus-Kritik einem aktuellen Stresstest. Hierbei zerlegte Jens Beckert, Direktor des mitveranstaltenden Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, die Marx-Idee vom Mehrwert, die sich zu starr an die Vorstellung klammere, allein die ungerechte Bezahlung des Arbeiters könne dem Kapitalist Profit erwirtschaften. Doch insgesamt verblieb diese Konferenz bei vorhersehbaren Analysen der praktischen Unbrauchbarkeit von Marx Thesen für die Probleme unserer Zeit.


 

Marx für die Gegenwart

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2018 | Wolfgang Krischke

Am Hamburger Institut für Sozialforschung haben die Teilnehmer einer internationalen Konferenz anlässlich von Marx' zweihundertstem Geburtstag nicht nur mit ihm, sondern vor allem über ihn nachgedacht. Im Zentrum der Tagung, die vom Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung mitorganisiert wurde, stand die Frage, was die Marx'sche Theorie zum Verständnis der kapitalistisch-digitalen Moderne beitragen kann. Den Vorsatz, auf eine philologische Sezierung der Marx'schen Schriften zu verzichten und stattdessen die heutige Brauchbarkeit seiner Konzepte zu untersuchen, löste die Tagung weitgehend ein. Ob Marx noch einmal zum Trimm-dich-Trainer einer politischen Avantgarde wird, ist allerdings fraglich.


 

Die Märchen der Moderne

Süddeutsche Zeitung, 07.05.2018 | Steffen Martus

Fakten und Fiktionen: Der Soziologe Jens Beckert analysiert mit den Mitteln der Literaturwissenschaft die Zukunftsbilder im Kapitalismus. Den dominierenden sozialwissenschaftlichen Ansätzen, die die Zustände des Kapitalismus aus der Geschichte heraus erklären, setzt Beckert seinen Schlachtruf entgegen: "Die Zukunft zählt". Damit soll nicht weniger als die "Grundlage eines neuen soziologischen Paradigmas" gestiftet werden. Beckerts "historische Wirtschaftssoziologie der Zukunftsimaginationen" verzaubert die nur scheinbar durchrationalisierte Moderne und gesteht den Akteuren zugleich neue Handlungsmacht zu. Sie müssen nur an ihren Fantasien arbeiten.
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200 Jahre Marx: Einmal Wohlstand für alle - und zurück

Handelsblatt, 07.05.2018 | Norbert Häring

"Marx war überzeugt, er würde das Ende des Kapitalismus erleben", sagte der Soziologe Wolfgang Streeck auf einer Marx gewidmeten Tagung zur Dynamik des Kapitalismus, die das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und das Hamburger Institut für Sozialforschung am Wochenende in Hamburg abhielten. Die kapitalistische Produktionsweise werde durch eine sozialistische Revolution beseitigt, sagte Marx voraus. Er hatte nur sehr bedingt recht.


 

Mieten oder Kaufen? Wohnungsmärkte in USA und Deutschland

Deutschlandfunk, 29.03.2018 | Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Mirko Smiljanic

Deutschland, ein Mieterland: In den USA gibt es seit 100 Jahren durchgängig 20 Prozent mehr Eigenheimbesitzer als hierzulande. MPIfG-Wissenschaftler Sebastian Kohl spricht über die historisch gewachsenen Unterschiede auf beiden Wohnungsmärkten und die politischen Ursprünge der Eigenheimidee.
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Kapitalismus und Sozialdemokratie - ein ungleiches Paar

www.choices.de, 26.03.2018 | Spezial 03/18, Mareike Thuilot

Lässt sich der globalisierte Kapitalismus auf demokratischem Weg zähmen? Über diese Frage diskutieren Direktor emeritus Wolfgang Streeck und Colin Crouch, Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, in der Reihe "wissenswert - Gespräche am Puls der Zeit" der Kölner Zentralbibliothek. Bei einer gleichen Krisendiagnose, entwickelten beide Wissenschaftler unterschiedliche Zukunftsvisionen im Spannungsfeld zwischen Demokratie und kapitalistischem Wirtschaftssystem.
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Die Macht der Erwartung

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.03.2018 | Nr. 12, S. 66, Gerald Wagner

Gerald Wagner reflektiert das Discussion Paper 17/17 von MPIfG-Direktor Jens Beckert zum Thema "Woher kommen Erwartungen? Die soziale Struktur imaginierter Zukünfte". Er legt den Fokus dabei auf das Gemeinwesen und beschreibt, dass für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geteilte Erwartungen von Erwartungssicherheit von zentraler Bedeutung sind.
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"Geldkoffer an der Wand"

Manager Magazin, 23.03.2018 | Nr. 4, S. 111, Christoph Neßhöver

"Jede Investition und jeder Kauf wird angetrieben von einer Erwartung, was sie mir in der Zukunft einbringen." MPIfG-Direktor Jens Beckert spricht im Manager Magazin über Träume, Prestige und darüber, wie die Kraft sozialer Konstruktionen, Wein und Kunstwerke zu Investitionsobjekten werden lässt.
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Leibniz-Preise für DAAD-Alumni: Professor Jens Beckert im Porträt

www.daad.de, 07.03.2018 | Bettina Mittelstraß

Wie wir wirtschaften: Jens Beckert, Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für seine wegweisende Forschung in Wirtschaftssoziologie.
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"Italien sollte über den Euro-Austritt verhandeln"

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.02.2018 | Nr. 48, Johannes Pennekamp

In einem Gespräch mit der F.A.Z. macht sich MPIfG-Direktor Lucio Baccaro für einen geregelten Austritt seines Heimatlandes aus dem Euro stark. Es sei ein Fehler gewesen, dem Euro überhaupt beizutreten. "Sollte Italien über einen Ausstieg verhandeln? Im Großen und Ganzen: ja!", sagt Baccaro.
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"Den Binnenmarktfreiheiten fehlen politische Schranken"

EURACTIV.de, 22.02.2018 | Steffen Stierle

Mit dem Polbud-Urteil erleichtert der Europäische Gerichtshof (EuGH) Unternehmen in der EU den Wechsel in ausländischen Rechtsformen - und damit auch die Umgehung des deutschen Systems der Arbeitnehmermitbestimmung. EURACTIV sprach mit Martin Höpner.
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Legal Rights Are Not All Right: When Morality and the Law Collide

Oxford University Press's Academic Insights for the Thinking World, 31.01.2018 | Jens Beckert, Matías Dewey

In early November 2017, media outlets hailed the Paradise Papers as a major scoop: 13.4 million leaked documents revealed the financial details of some of the world's leading brands, politicians, sports stars, and musicians. But this was to be no repeat of last year's Panama Papers, in which well-known names appeared relating to criminal acts like "corruption," "tax evasion," and "money laundering"; the Paradise Papers failed to reveal a single crime - a OUP blog contribution by Jens Beckert and Matías Dewey.
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Ein bizarres Vorhaben der EU-Kommission

Wirtschaftswoche, 25.01.2018 | Martin Höpner

Der Prozess gegen die deutsche Mitbestimmung vor dem Europäischen Gerichtshof wirft eine zentrale Frage auf: Sind EU-Institutionen dazu berechtigt, in alle nur denkbaren nationalen Politikfelder einzugreifen? MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner geht dieser Frage in seinem Gastbeitrag für die Wirtschaftswoche nach.
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Von Menschen und Märkten

Kölner Stadt-Anzeiger, 02.01.2018 | Dirk Riße

Jens Beckert erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis 2018.


 

Damals war Zukunft

Deutschlandfunk Nova, 30.12.2017 | Hörsaal, Hans-Jürgen Bartsch

Schon damals, in den 1970er- und 1980er-Jahren, wollten Menschen wissen, was heute ist. Damals entstand die Futurologie - die Zukunftsforschung. Mit Wissenschaft hatte das erst mal nicht viel zu tun, aber Bücher wie Die Zukunft hat schon begonnen oder Ihr werdet es erleben wurden zu Bestsellern. MPIfG-Alumnus Torsten Kathke stellt die Zukunftsforschung vor.
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Colin Crouch: "Aufstieg der Frauen weckte den Unmut der alten männlichen Wähler"

watson.ch, 26.12.2017 | Christoph Bernet

Der Brite Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, diagnostizierte einst, der Westen befinde sich auf dem Weg in die "Postdemokratie". Im Interview erklärt er, warum der Aufstieg des Rechtspopulismus die Demokratie wiederbeleben kann und wie die weiblicher gewordene Sozialdemokratie die Männer zurückgewinnen muss.
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Leibniz-Preisträger 2018 stehen fest

WDR, 14.12.2017 | Henning Hübert

Deutsche Forschungsgemeinschaft verkündet Leibniz-Preisträger 2018. Forscher aus verschiedensten Wissenschaften werden prämiert, darunter MPIfG-Direktor Jens Beckert. Der wichtigste deutsche Förderungspreis wird mit je 2.5 Millionen Euro dotiert.
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Ministerin Pfeiffer-Poensgen gratuliert:
Renommiertester Forschungsförderpreis in Deutschland geht nach Köln und Bonn

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, 14.12.2017 | Pressemitteilung, Hermann Lamberty

Professor Dr. Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und Prof. Dr. Eicke Latz vom Universitätsklinikum an der Universität Bonn sind mit dem Leibniz-Preis 2018 ausgezeichnet worden. Die Preissumme von bis zu 2,5 Millionen Euro pro Preis steht sieben Jahre zur Verfügung und ermöglicht ein großes Maß an Forschungsfreiheit.
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Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus

Deutsche Forschungsgemeinschaft, 14.12.2017 | Pressemitteiliung 52/2017, Annette Lessenich

Wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland für herausragende Arbeiten aus allen Wissenschaftsgebieten geht unter anderem an Jens Beckert, Direktor am MPIfG in Köln.
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Viermal erfolgreich

Max Planck Gesellschaft online, 14.12.2017 | Pressemitteilung, Barbara Abrell

Alessandra Buonanno und Erika L. Pearce, Jens Beckert und Bernhard Schölkopf erhalten die höchste wissenschaftliche Auszeichnung Deutschlands. Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen und ist mit jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert.
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Ausgezeichnet

Süddeutsche Zeitung, 14.12.2017 | sz

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Leibniz-Preisträger 2018 bekannt gegeben. Elf Forscher wurden ausgezeichnet, darunter Jens Beckert vom MPIfG.
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Farewell, Neoliberalism:
An Interview with Wolfgang Streeck

Kings Review Online, 14.12.2017 | Johannes Lenhard, Rebecca Liu

Wolfgang Streeck is emeritus director of the Max Planck Institute for the Study of Societies in Cologne. His latest book, "How Will Capitalism End?", explores the crisis of capitalism today, which Yanis Varoufakis has deemed a brilliant exposé of "the deeply illiberal, irrational, anti-humanist tendencies of contemporary capitalism." Kings Review editors Johannes Lenhard and Rebecca Liu caught up with the economic sociologist on his thoughts on Corbyn, the EU, and whether there is such thing as a "good capitalism".
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"Geschichte verläuft im Zickzack"

Kölner Stadt-Anzeiger, 07.12.2017 | Michael Hesse

Joachim Radkau, Professor emeritus an der Universität Bielefeld, spricht im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger im Rahmen seines Gastvortrages am MPIfG über Zukunfts-Unsicherheiten.
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Südeuro

Internationale Politik und Gesellschaft, 04.12.2017 | Fritz W. Scharpf

Zur Lösung der europäischen Finanzkrise braucht es zwei verschiedene Eurozonen, argumentiert Fritz W. Scharpf, Direktor emeritus am MPIfG.
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Hey Kumpel!

Frankfurter Allgemeine Woche, 01.12.2017 | 49/2017, Johannes Pennekamp

Wer vertritt heute eigentlich die Interessen der Arbeiter und Geringverdiener? "Viele Arbeiter fühlen sich politisch nicht mehr angemessen vertreten", sagt MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner. Weil alte Bindungen gekappt sind, ist ein Vakuum entstanden. Wer füllt es?


 

Minderheitsregierung! Was denn sonst.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.11.2017 | Nr. 47, Fritz W. Scharpf

"Jamaika ist gescheitert, von Neuwahlen ist die Rede. Dabei läge die Lösung so nahe - und die deutsche Demokratie könnte profitieren", schreibt der emeritierte MPIfG-Direktor Fritz W. Scharpf in seinem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.


 

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