Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

Verzerrter Blick auf künftige Lebensläufe

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2018 | S. 14, Wolfgang Krischke

Wird dieser Mensch mal jemanden töten, und wie zuverlässig zahlt er die Miete? Automatisierte Prognosen bieten Antworten. Allerdings haben individuelle Prognosen auf Basis von algorithmischen Systemen nicht nur eine zweifelhafte Treffsicherheit, sie bergen auch die Gefahr, den Einzelnen zu entmündigen und die Gesellschaft zu polarisieren. Akos Rona-Tas, MPIfG Scholar in Residence 2018, zeigte im Rahmen seiner Vortragsreihe am MPIfG die Gefahren automatisierter Prognosen auf.
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Deutschlandfunk, 07.07.2018 | Tacheles, Thorsten Jantschek

"Die Wirtschaft ist der Bereich, in dem am stärksten kalkuliert wird. Nur es ist nicht so, dass diese Kalkulationen tatsächlich Zukunft vorhersagen könnten. Wir müssen davon ausgehen, dass wir in einer offenen Zukunft handeln, dass diese Zukunft mit Ungewissheit verbunden ist. Aber gleichzeitig müssen wir Entscheidungen treffen, die wir rechtfertigen können als rational." MPIfG-Direktor Jens Beckert zeigt im Gespräch auf, dass mancher Businessplan in seiner Fiktivität eher einem Roman gleicht.
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"Kapitalismus fußt auf einer Illusion"

Handelsblatt, 29.06.2018 | Nr. 123, S. 54-55, Christian Rickens

Deutschlands bester Wirtschaftsforscher ist ein Soziologe. Kapitalismus funktioniert nur, weil wir uns ständig selbst belügen - er ist eine Illusion, analysiert MPIfG-Direktor Jens Beckert. "Ein Unternehmer oder Investor glaubt an sein Bild von der zukünftigen technologischen Entwicklung, drängt alle Alternativszenarien zur Seite, investiert entsprechend und hat damit Erfolg oder nicht. Meistens übrigens nicht, ein Großteil aller Innovationen scheitern."
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Länderkonflikte zu überwinden ist eine Leistung

junge welt, 26.06.2018 | Kapital & Arbeit, Simon Zeise

Die Mehrheit im EU-Parlament hat jüngst für eine Reform der Entsenderichtlinie gestimmt. "Die Euro-Krise hat die Euro-Zone in einen vehementen Nord-Süd-Gegensatz gestürzt. Der wird ergänzt durch einen Gegensatz zwischen Ost und West. Mich beeindruckt die Leistung der progressiven Fraktionen des EU-Parlaments, trotz bestehender Interessengegensätze zwischen Ländern interne Kohärenz hergestellt zu haben", analysiert MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner den Erfolg.
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Ein Weltbürger ist nirgendwo Bürger

Die Zeit, 21.06.2018 | Nr. 26, S. 40, Wolfgang Streeck

Kosmopolitismus klingt gut, verpflichtet aber zu nichts: MPIfG-Direktor emeritus Wolfgang Streeck plädiert für einen lokalen Patriotismus. "Politisches Handeln ist an verortete Gemeinschaften gebunden - Verständigungs-, Verantwortungs-, Verpflichtungs- und Praxisgemeinschaften. … Damit Politik mehr sein kann als Wohltätigkeit oder Vorteilssuche, muss sie verstehen können, worum es ihrer Gesellschaft geht."
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"Das Seil kann reißen, wenn man es zu straff spannt"

Die ZEIT, 14.06.2018 | Nr. 25, S. 43, Thomas Assheuer

Italiens neue Regierung erschüttert die Europäische Union und sogar das Ende der gemeinsamen Währung ist denkbar geworden. "Wir müssen unbedingt die Idee Europas von der konkreten Realität des Euro trennen. Das Scheitern des Euro, sollte es dazu kommen, darf nicht zum Scheitern Europas führen", appelliert MPIfG-Direktor Lucio Baccaro. Ein Gespräch über die Krise in Italien und eine einvernehmliche Scheidung der Euro-Zone.
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Das Geheimnis der Innovation: ein offenes Spielfeld

WirtschaftsWoche, 01.06.2018 | Nr. 23, Jens Beckert

"Am Anfang von Innovationsprozessen weiß niemand, ob ihnen Erfolg beschieden sein wird. Es gibt kein Wissen um das fertige Produkt, sondern eine Imagination, die dem Unternehmer oder Investor glaubwürdig erscheint. Dieser Hype ist nicht einfach ein irrationaler Überschwang, sondern Grundlage für die Dynamik des Kapitalismus." MPIfG-Direktor Jens Beckert zeigt in seinem Essay wie Unternehmer, Investoren und Konsumenten stetig eine Zukunft imaginieren, die es noch gar nicht gibt. Damit treiben die Akteure die Gegenwart mit Science-Fiction-Geschichten, etwa über die künstliche Intelligenz, ständig über sich selbst hinaus.
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"Geld ist im Wesentlichen eine Glaubenssache, eine Fiktion, ein Versprechen"

brand eins, 01.06.2018 | Heft 06/2018, Peter Laudenbach

"Was da über Jahrzehnte stattgefunden hat, ist ein kontinuierlicher Versprechensaufbau, gegenüber den Kapitalmärkten, aber auch gegenüber der Gesellschaft." MPIfG-Direktor emeritus Wolfgang Streeck erklärt im Interview, wie Kredite in Krisenzeiten als Beruhigungsmittel funktionieren. Und welche Nebenwirkungen sie haben.
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Lotto macht die Armen ärmer. Dahin verschwindet ihr Geld

perspective-daily.de, 25.05.2018 | Chris Vielhaus

Lotto wird im englischsprachigen Raum häufig als »A tax on the poor«, also als »Armutssteuer« bezeichnet. Dass das auch für Deutschland gilt, haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung belegt. Gerade die Gruppe mit dem geringsten Einkommen zahlt verhältnismäßig am meisten in den Lottotopf ein. Und der Motor ist allein die Hoffnung auf einen Gewinn in einem Glücksspiel, bei dem die Chance auf den Jackpot bei gerade einmal 1 zu 140 Millionen liegt.
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Erwartungen müssen eben befeuert werden

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.2018 | Nr. 119, Kim Christian Priemel

"Die temporale Struktur des kapitalistischen Waren- und Geldverkehrs ist demnach nicht nur eine Randnotiz, sie ist sein Wesen. Erst Erwartungen an und Vertrauen in die Zukunft führen zu Veränderung und Wachstum, ihr Entzug zu Krise und Verlust." Kim Christian Priemel bespricht MPIfG-Direktor Jens Beckerts Buch "Imaginierte Zukunft" und folgert, dass das Problem nicht die Fiktion an sich ist, sondern der Umstand, dass ökonomische Akteure zu wenig Meta-Ökonomie betreiben.


 

Buchtipp: "Imaginierte Zukunft"

3Sat, 24.05.2018 | scobel

"Einer der kreativsten, weitreichendsten und vielseitigsten neuen Ansätze soziologischer Theoriebildung." Das neue Buch von MPIfG-Direktor Jens Beckert ist mehr als eine soziologische Theorie des Kapitalismus. Beckert zeigt auf, warum in Politik, Wissenschaft und Technik - mit Berufung auf sichere Prognosen - so viel schief läuft.
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Kapitalinteressen und Technologieträume: Positive Szenarien laden zu Investitionen ein

3Sat, 24.05.2018 | scobel

Wir können unsere Zukunft nicht vorhersehen. Aber wir brauchen Visionen, um mit dieser ungewissen Zukunft umzugehen. Diese Visionen müssen nicht stimmen, sie müssen in der Gegenwart glaubwürdig sein. "Erwartungen sind Gegenstand von machtpolitischen Auseinandersetzungen. Natürlich benutzen die großen Spieler ihre Marktmacht, um Erzählungen auf eine bestimmte Art und Weise zu gestalten - das gilt für private Firmen, das gilt aber auch genauso für staatliche Institutionen", erläutert MPIfG-Direktor Jens Beckert in der Sendung von Gert Scobel.
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Imaginierte Zukunft - Gespräch mit dem Soziologen Jens Beckert

3Sat, 23.05.2018 | Kulturzeit

Im Kapitalismus richten Konsumenten, Investoren und Unternehmen ihr Handeln auf die Zukunft aus. Doch diese ist vor allem eines: ungewiss. "Fiktionen sind der Treibstoff des Kapitalismus", sagt MPIfG-Direktor Jens Beckert. Er spricht im Kulturzeit-Interview über die Kernthesen seines neuen Buches "Imaginierte Zukunft" und legt dar, welchen mächtigen Einfluss Zukunftserwartungen auf die Mechanismen der Wirtschaft haben.
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Alles ist möglich: Warum Tagträume glücklich machen

Münchener Merkur, 19.05.2018 | Nr. 114, Sylvie-Sophie Schindler

Sich Tagträumen hingeben, das machen 40 Prozent aller spielberechtigten Deutschen regelmäßig beim Lottospiel: "Der Lottoschein ist die Baugenehmigung für Luftschlösser, die gekaufte Hoffnung, das Leben von heute auf morgen zu verändern", so MPIfG-Direktor Jens Beckert. Doch da die Zukunft ungewiss ist, beruht der Glaube an eine solche zukünftige Entwicklung allein auf Imaginationen. Nur weil man an eine solche fiktionale Zukunft glaube, sei man überhaupt erst bereit Dinge auszuprobieren, sagt Beckert.


 

Wirtschaftssoziologen erforschen illegale Märkte

Deutschlandfunk, 17.05.2018 | Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Peter Leusch

Illegale Märkte - das ist mehr als Drogenhandel, Produktplagiate und Organhandel. Auch Regelverletzungen auf ansonsten legalen Märkten gehören dazu. Bei näherer Untersuchung zeigt sich, dass das Verhältnis von legalen und illegalen Geschäften, staatlichen Institutionen und Öffentlichkeit weit komplexer ist als angenommen. Trotz Intransparenz und Rechtsunsicherheit besitzen illegale Märkte hohe Akzeptanz, etwa der argentinische Bekleidungsmarkt La Salada. MPIfG-Direktor Jens Beckert und MPIfG-Wissenschaftler Matías Dewey berichten im Deutschlandfunk über ihre Forschung in einem aufstrebenden Feld der Wirtschaftssoziologie.
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Wer Marx sagt, muss auch Mut haben

Süddeutsche Zeitung, 14.05.2018 | Feuilleton, Till Briegleb

Was hätte Marx 50 dem Marx 200 zu sagen? Pünktlich zum runden Geburtstag unterzieht eine prominente Riege von Marx-Kennerinnen und -Kennern auf einem Symposium am Hamburger Institut für Sozialforschung den Urvater der Kapitalismus-Kritik einem aktuellen Stresstest. Hierbei zerlegte Jens Beckert, Direktor des mitveranstaltenden Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, die Marx-Idee vom Mehrwert, die sich zu starr an die Vorstellung klammere, allein die ungerechte Bezahlung des Arbeiters könne dem Kapitalist Profit erwirtschaften. Doch insgesamt verblieb diese Konferenz bei vorhersehbaren Analysen der praktischen Unbrauchbarkeit von Marx Thesen für die Probleme unserer Zeit.


 

Marx für die Gegenwart

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.05.2018 | Wolfgang Krischke

Am Hamburger Institut für Sozialforschung haben die Teilnehmer einer internationalen Konferenz anlässlich von Marx' zweihundertstem Geburtstag nicht nur mit ihm, sondern vor allem über ihn nachgedacht. Im Zentrum der Tagung, die vom Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung mitorganisiert wurde, stand die Frage, was die Marx'sche Theorie zum Verständnis der kapitalistisch-digitalen Moderne beitragen kann. Den Vorsatz, auf eine philologische Sezierung der Marx'schen Schriften zu verzichten und stattdessen die heutige Brauchbarkeit seiner Konzepte zu untersuchen, löste die Tagung weitgehend ein. Ob Marx noch einmal zum Trimm-dich-Trainer einer politischen Avantgarde wird, ist allerdings fraglich.


 

Die Märchen der Moderne

Süddeutsche Zeitung, 07.05.2018 | Steffen Martus

Fakten und Fiktionen: Der Soziologe Jens Beckert analysiert mit den Mitteln der Literaturwissenschaft die Zukunftsbilder im Kapitalismus. Den dominierenden sozialwissenschaftlichen Ansätzen, die die Zustände des Kapitalismus aus der Geschichte heraus erklären, setzt Beckert seinen Schlachtruf entgegen: "Die Zukunft zählt". Damit soll nicht weniger als die "Grundlage eines neuen soziologischen Paradigmas" gestiftet werden. Beckerts "historische Wirtschaftssoziologie der Zukunftsimaginationen" verzaubert die nur scheinbar durchrationalisierte Moderne und gesteht den Akteuren zugleich neue Handlungsmacht zu. Sie müssen nur an ihren Fantasien arbeiten.
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200 Jahre Marx: Einmal Wohlstand für alle - und zurück

Handelsblatt, 07.05.2018 | Norbert Häring

"Marx war überzeugt, er würde das Ende des Kapitalismus erleben", sagte der Soziologe Wolfgang Streeck auf einer Marx gewidmeten Tagung zur Dynamik des Kapitalismus, die das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und das Hamburger Institut für Sozialforschung am Wochenende in Hamburg abhielten. Die kapitalistische Produktionsweise werde durch eine sozialistische Revolution beseitigt, sagte Marx voraus. Er hatte nur sehr bedingt Recht.


 

Mieten oder Kaufen? Wohnungsmärkte in USA und Deutschland

Deutschlandfunk, 29.03.2018 | Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Mirko Smiljanic

Deutschland, ein Mieterland: In den USA gibt es seit 100 Jahren durchgängig 20 Prozent mehr Eigenheimbesitzer als hierzulande. MPIfG-Wissenschaftler Sebastian Kohl spricht über die historisch gewachsenen Unterschiede auf beiden Wohnungsmärkten und die politischen Ursprünge der Eigenheimidee.
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Kapitalismus und Sozialdemokratie - ein ungleiches Paar

www.choices.de, 26.03.2018 | Spezial 03/18, Mareike Thuilot

Lässt sich der globalisierte Kapitalismus auf demokratischem Weg zähmen? Über diese Frage diskutieren Direktor emeritus Wolfgang Streeck und Colin Crouch, Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, in der Reihe "wissenswert - Gespräche am Puls der Zeit" der Kölner Zentralbibliothek. Bei einer gleichen Krisendiagnose, entwickelten beide Wissenschaftler unterschiedliche Zukunftsvisionen im Spannungsfeld zwischen Demokratie und kapitalistischem Wirtschaftssystem.
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Die Macht der Erwartung

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.03.2018 | Nr. 12, S. 66, Gerald Wagner

Gerald Wagner reflektiert das Discussion Paper 17/17 von MPIfG-Direktor Jens Beckert zum Thema "Woher kommen Erwartungen? Die soziale Struktur imaginierter Zukünfte". Er legt den Fokus dabei auf das Gemeinwesen und beschreibt, dass für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geteilte Erwartungen von Erwartungssicherheit von zentraler Bedeutung sind.
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"Geldkoffer an der Wand"

Manager Magazin, 23.03.2018 | Nr. 4, S. 111, Christoph Neßhöver

"Jede Investition und jeder Kauf wird angetrieben von einer Erwartung, was sie mir in der Zukunft einbringen." MPIfG-Direktor Jens Beckert spricht im Manager Magazin über Träume, Prestige und darüber, wie die Kraft sozialer Konstruktionen, Wein und Kunstwerke zu Investitionsobjekten werden lässt.
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Leibniz-Preise für DAAD-Alumni: Professor Jens Beckert im Porträt

www.daad.de, 07.03.2018 | Bettina Mittelstraß

Wie wir wirtschaften: Jens Beckert, Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für seine wegweisende Forschung in Wirtschaftssoziologie.
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"Italien sollte über den Euro-Austritt verhandeln"

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.02.2018 | Nr. 48, Johannes Pennekamp

In einem Gespräch mit der F.A.Z. macht sich MPIfG-Direktor Lucio Baccaro für einen geregelten Austritt seines Heimatlandes aus dem Euro stark. Es sei ein Fehler gewesen, dem Euro überhaupt beizutreten. "Sollte Italien über einen Ausstieg verhandeln? Im Großen und Ganzen: ja!", sagt Baccaro.
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"Den Binnenmarktfreiheiten fehlen politische Schranken"

EURACTIV.de, 22.02.2018 | Steffen Stierle

Mit dem Polbud-Urteil erleichtert der Europäische Gerichtshof (EuGH) Unternehmen in der EU den Wechsel in ausländischen Rechtsformen - und damit auch die Umgehung des deutschen Systems der Arbeitnehmermitbestimmung. EURACTIV sprach mit Martin Höpner.
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Legal Rights Are Not All Right: When Morality and the Law Collide

Oxford University Press's Academic Insights for the Thinking World, 31.01.2018 | Jens Beckert, Matías Dewey

In early November 2017, media outlets hailed the Paradise Papers as a major scoop: 13.4 million leaked documents revealed the financial details of some of the world's leading brands, politicians, sports stars, and musicians. But this was to be no repeat of last year's Panama Papers, in which well-known names appeared relating to criminal acts like "corruption," "tax evasion," and "money laundering"; the Paradise Papers failed to reveal a single crime - a OUP blog contribution by Jens Beckert and Matías Dewey.
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Ein bizarres Vorhaben der EU-Kommission

Wirtschaftswoche, 25.01.2018 | Martin Höpner

Der Prozess gegen die deutsche Mitbestimmung vor dem Europäischen Gerichtshof wirft eine zentrale Frage auf: Sind EU-Institutionen dazu berechtigt, in alle nur denkbaren nationalen Politikfelder einzugreifen? MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner geht dieser Frage in seinem Gastbeitrag für die Wirtschaftswoche nach.
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