Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Streeck


 

Laufende Forschungsprojekte

Forschungsinteressen


Mein Forschungsgebiet liegt in der Schnittmenge zwischen Politikwissenschaft und politischer Ökonomie einerseits und Soziologie, insbesondere Wirtschaftssoziologie, andererseits. Mein Thema ist und war seit jeher das Spannungsverhältnis zwischen demokratischer Politik und kapitalistischer Wirtschaft, wie es sich unter anderem in der Konstitution des modernen Sozialstaats und in der Regulierung der Arbeitsbeziehungen und des Beschäftigungsverhältnisses durch Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände widerspiegelt. Schon meine erste Veröffentlichung befaßte sich mit der Organisation der kollektiven Arbeitsbeziehungen in Deutschland (Streeck 1972), einem Gegenstand, den ich nach der Rückkehr von meinem ersten Aufenthalt in den Vereinigten Staaten in den Jahren von 1972 bis 1974 in meiner Frankfurter soziologischen Dissertation über „Gewerkschaftliche Organisationsprobleme in der sozialstaatlichen Demokratie“ (1981a) wieder aufgegriffen habe. Hieran anschließend habe ich in den folgenden Jahren, in enger Zusammenarbeit mit Philippe Schmitter, an der theoretischen und empirischen Erforschung korporatistischer Interessenverbände und korporatistischer Interessenpolitik teilgenommen; die Ergebnisse sind meist in politikwissenschaftlichen Zeitschriften und Sammelbänden erschienen (1982; 1983; Streeck und Schmitter 1985). Gleichzeitig habe ich zu der in den angelsächsischen Ländern etablierten Disziplin der industrial relations beigetragen (1981b; 1984a), vor allem auch nach meinem Ruf auf eine Professur in diesem Fach und in Soziologie an der Universität von Wisconsin in Madison (Hyman und Streeck 1988; Rogers und Streeck 1995).
 
Aus meiner Beteiligung an der „Korporatismus-Debatte“ habe ich gelernt, daß die Themen, die mich interessieren, am besten im expliziten oder impliziten Vergleich unterschiedlicher nationaler Systeme zu erforschen sind. Allerdings ist das international vergleichende Forschungsprojekt über Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, das Schmitter und ich Ende der siebziger Jahre in Gang brachten (Schmitter und Streeck 1999), nie abgeschlossen worden, obwohl es sehr einflußreich war und eine Welle von weiteren Untersuchungen angeregt hat. Parallel zu meinen Arbeiten über Verbände und deren Rolle in der „governance“ von Wirtschaftssektoren und Volkswirtschaften (Hollingsworth et al. 1994) entwickelte sich mein Interesse an dem Zusammenhang zwischen nationalen Institutionen und Produktions- oder Wirtschaftsweisen, vor allem auch durch meine Beteiligung an dem ersten Automobil-Projekt des Massachusetts Institute of Technology (Katz und Streeck 1984; Streeck 1989). In Zusammenarbeit mit Arndt Sorge entstand auf dieser Grundlage das Konzept der „diversifizierten Qualitätsproduktion“ als Bezeichnung für einen Typus von Produktion, der besonders gut geeignet schien, Gesellschaften mit einem hohen Lohnniveau und einer ausgeglichenen Lohnstruktur ein Überleben in offenen Weltmärkten zu ermöglichen (Sorge und Streeck 1988; Streeck 1991). Die damaligen Untersuchungen und die aus ihr entstandenen Veröffentlichungen trugen zur Begründung der Forschung über die „Spielarten des Kapitalismus“ bei (Crouch und Streeck 1997). Besonders interessiert hat mich dabei immer das Schicksal des „deutschen Modells“ (1984b; 1997), das auch Gegenstand der Arbeiten mit Kozo Yamamura über Deutschland und Japan und ihre Anpassungsprobleme im Prozeß der Liberalisierung der Weltwirtschaft war (Streeck und Yamamura 2001; Yamamura und Streeck 2003).
 
Ebenfalls erwähnen möchte ich mein langjähriges Interesse an Fragen der europäischen Integration. Ausgangspunkt war wiederum meine Zusammenarbeit mit Philippe Schmitter, einem der ersten Integrationsforscher überhaupt, und ein gemeinsam mit meinem damaligen Kollegen Leon Lindberg, ebenfalls ein Pionier der Erforschung der europäischen Integration, veranstaltetes Seminar an der Universität von Wisconsin. Zusammen mit Schmitter habe ich versucht, aus der Entwicklung des Verbändesystems auf europäischer Ebene Erkenntnisse über die Dynamik der europäischen Integration als solcher zu gewinnen (Streeck und Schmitter 1991). Später habe ich mich hiervon ausgehend mit der europäischen Sozialpolitik, den Arbeitsbeziehungen auf europäischer Ebene und dem sogenannten „europäischen Sozialmodell“ befaßt (1995a; b; 2000; 2001; Streeck und Vitols 1995), woraus sich wiederum mein Interesse an Internationalisierung und „Globalisierung“ und ihren Folgen für die soziale Einbettung von Märkten (1998) ergab.
 
Einige meiner Arbeiten sind „angewandter“ Art und wurden geschrieben, um auf die politische Diskussion und Praxis in Deutschland einzuwirken. Dies gilt insbesondere für meine Veröffentlichungen während und kurz nach meiner Zeit in der „Arbeitsgruppe Benchmarking“ des "Bündnisses für Arbeit" nach dem Regierungswechsel 1998 (siehe unter „Publikationen“, „Aktuelle Beiträge zu Politik und Arbeitsbeziehungen in Deutschland“). Nach dem Scheitern des Bündnisses (2003a; 2005a) habe ich mich wieder vermehrt der Forschung im engeren Sinn zugewandt. Besonders hervorheben möchte ich meine Kooperation mit Kathleen Thelen, aus der bisher ein Sammelband über institutionellen Wandel mit einer gemeinsamen Einleitung hervorgegangen ist (Streeck und Thelen 2005). Darüber hinaus habe ich mich mit theoretischen Fragen der Komplementarität von Institutionen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der systemischen Geschlossenheit bzw. partiellen Wandlungsfähigkeit nationaler ökonomischer Systeme, befasst (Crouch et al. 2005; Streeck 2004).
 
Seit einiger Zeit fühle ich mich wieder stärker meiner ursprünglichen Disziplin, der Soziologie, verbunden. Dies hängt auch mit der Arbeit an meinem Beitrag zur zweiten Auflage des von Neil Smelser und Richard Swedberg herausgegebenen „Handbook of Ecoomic Sociology“ zusammen, in dem ich die Ergebnisse meiner Beschäftigung mit der Institution des Arbeitsverhältnisses zusammengefaßt habe (2005b). Eine ähnliche Wirkung hatte die Abfassung eines Handbuchartikel über „Theories and Practices of Neo-Corporatism“ (Streeck und Kenworthy 2005). Für mich ist die Soziologie diejenige Sozialwissenschaft, die noch am ehesten das (handlungs-) theoretische Zeug dazu hat, die Untiefen des aus der Mikroökonomie in die Politikwissenschaft importierten sogenannten „rational choice-Ansatzes“ zu vermeiden – wenn sie es denn will (2003b). Allerdings kann ich mich mit einer „passiven“ soziologischen Theorie, die keinen Platz für kollektives Handeln und damit für Politik hat und in der sich soziale Strukturen immer nur hinter dem Rücken der in ihnen handelnden Individuen bilden, nicht anfreunden. Deshalb bleibe ich auch als Soziologe einer Forschungsperspektive verbunden, in der politische Institutionen als unentbehrliche Werkzeuge kollektiven Handelns und kollektiver Entscheidungen einen prominenten Platz einnehmen. Diese Perspektive dominiert in der 2006 gemeinsam mit Colin Crouch herausgegebenen Festschrift für Philippe Schmitter (Crouch und Streeck 2006) und insbesondere in meinem Beitrag zu derselben, in dem ich eine Rekonstruktion der Geschichte des Neo-Korporatismus-Themas im Kontext der politischen Entwicklung seit Ende der sechziger Jahre versucht habe (2006a). Zusammen mit Jens Beckert, meinem Kollegen im Direktorium des Max-Planck-Institutes für Gesellschaftsforschung, habe ich für dieses ein Programm erarbeitet, in dem Politische Ökonomie und Wirtschaftssoziologie sich gegenseitig anregen sollen und in dessen Rahmen meine eigenen Forschungsinteressen Platz finden und sich weiter entwickeln können (Beckert und Streeck 2008).
 
Von Januar bis Juli 2007 und dann noch einmal von September 2009 bis Januar 2010 war ich Visiting Scholar bei der Russell Sage Foundation in New York. Während meines ersten Aufenthalts begann ich mit der Arbeit an einem Buchmanuskript, das die Ergebnisse meiner Forschungsprojekte seit Mitte der 1990er Jahre (insb. 1997; 2003a; 2005a; 2006b) zusammenfassen sollte. Mittlerweile ist das Buch unter dem Titel "Re-Forming Capitalism: Institutional Change in the German Political Economy" erschienen (Oxford University Press, 2009a). Meine gegenwärtigen Forschungsarbeiten schließen eng an die Thematik des Buches an und bauen auf seinen Ergebnissen auf. Vor allem bei der Arbeit an den Schlusskapiteln wurde mir deutlich, dass eine Theorie des modernen Kapitalismus, die diesen als soziales und nicht nur als ökonomisches System analysiert, nicht nur dringend nötig, sondern durchaus auch möglich wäre (siehe mein Projekt "Die Einheit des Kapitalismus"). Empirisch gilt mein besonderes Interesse den endemischen Finanzierungsproblemen des als lender oder auch spender of last resort offenbar unentbehrlichen Interventionsstaats, die schon in dem Buch eine wichtige Rolle gespielt haben (siehe auch 2007a). Besonders interessant finde ich auch das Spannungsverhältnis zwischen der weiter fortschreitenden Flexibilisierung von Arbeit und Beschäftigung einerseits und den Stabiliätsbedürfnissen der sozialen Lebenswelt andererseits (2008b, c). In diesem Zusammenhang steht auch mein kürzlicher Ausflug in die politische Ökonomie der Fertilität (2009b). Daneben interessiere ich mich, auch aufgrund eigener Erfahrungen, für das Verhältnis von Theorie und Praxis in den Sozialwissenschaften, vor allem für die Möglichkeiten und Grenzen sozialwissenschaftlicher Politikberatung (siehe auch 2008a, 2009d). Schließlich und nicht zuletzt bin ich dabei, in Zusammenarbeit mit Kathleen Thelen eine internationale Arbeitsgruppe über institutionellen Wandel zu organisieren, die sich regelmäßig treffen und neuere Entwicklungen in Theorie und Empirie diskutieren soll (2009c).



Diagrammatische Darstellung der Entwicklung
 meiner Forschungsinteressen


 

Literatur


 
Beckert, Jens und Wolfgang Streeck, 2008: Economic Sociology and Political Economy: A Programmatic Perspective (mit Jens Beckert). MPIfG Working Paper 08/4. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln.
 
Crouch, Colin, Robert Boyer, Wolfgang Streeck, Bruno Amable, Peter A. Hall und Gregory Jackson, 2005: Dialogue on Institutional Complementarity and Political Economy. In: Socio-Economic Review 3, 2, 359-382.
 
Crouch, Colin und Wolfgang Streeck (Hg.), 1997: Political Economy of Modern Capitalism: Mapping Convergence and Diversity. London: Sage.
 
Crouch, Colin and Wolfgang Streeck (Hg.), 2006: The Diversity of Democracy: Corporatism, Social Order and Political Conflict. London: Edward Elgar.
 
Hollingsworth, J. Rogers , Philippe C. Schmitter und Wolfgang Streeck (Hg.), 1994: Governing Capitalist Economies: Performance and Control of Economic Sectors. Oxford: Oxford University Press.
 
Hyman, Richard und Wolfgang Streeck (Hg.), 1988: New Technology and Industrial Relations. Oxford: Basil Blackwell.
 
Katz, Harry und Wolfgang Streeck, 1984: Labour Relations and Employment Adjustments. In: Altshuler, Alan und et al. (Hg.), The Future of the Automobile: The Report of MIT´s International Program. Cambridge: The MIT Press, 199-221.
 
Rogers, Joel und Wolfgang Streeck (Hg.), 1995: Works Councils: Consultation, Representation, Cooperation in Industrial Relations. Chicago: University of Chicago Press.
 
Schmitter, Philippe C. und Wolfgang Streeck, 1999: The Organization of Business Interests: Studying the Associative Action of Business in Advanced Industrial Societies. Köln: Max Planck Institute for the Study of Societies.
 
Sorge, Arndt und Wolfgang Streeck, 1988: Industrial Relations and Technical Change: The Case for an Extended Perspective. In: Hyman, Richard und Wolfgang Streeck (Hg.), New Technology and Industrial Relations. Oxford: Basil Blackwell, 19-47.
 
Streeck, Wolfgang, 1972: Das Dilemma der Organisation: Tarifverbände zwischen Interessenvertretung und Stabilitätspolitik. In: Meissner, Werner und Lutz Unterseher (Hg.), Verteilungskampf und Stabilitätspolitik. Stuttgart: Kohlhammer, 130-167.
 
ders., 1981a: Gewerkschaftliche Organisationsprobleme in der sozialstaatlichen Demokratie. Königstein/Ts: Athenäum.
 
ders., 1981b: Qualitative Demands and the Neo-Corporatist Manageability of Industrial Relations in West Germany at the Beginning of the Eighties. In: British Journal of Industrial Relations Vol. 14, 149-169.
 
ders., 1982: Organizational Consequences of Corporatist Cooperation in West German Labor Unions: A Case Study. In: Lehmbruch, Gerhard und Philippe C. Schmitter (Hg.), Patterns of Corporatist Policy-Making. Beverly Hills und London: Sage, 29-81.
 
ders., 1983: Between Pluralism and Corporatism: German Business Associations and the State. In: Journal of Public Policy Vol. 3, 265-284.
 
ders., 1984a: Industrial Relations in West Germany: The Case of the Car Industry. London und New York: Sage und St. Martin's Press.
 
ders., 1984b: Neo-Corporatist Industrial Relations and the Economic Crisis in West Germany. In: Goldthorpe, John H. (Hg.), Order and Conflict in Contemporary Capitalism: Studies in the Political Economy of West European Nations. Oxford: Claredon Press, 291-314.
 
ders., 1989: Successful Adjustment to Turbulent Markets: The Automobile Industry. In: Katzenstein, Peter J. (Hg.), Industry and Poltics in West Germany: Toward the Third Republic. Thaca und London: Cornell University Press, 113-156.
 
ders., 1991: On the Institutional Conditions of Diversified Quality Production. In: Matzner, Egon und Wolfgang Streeck (Hg.), Beyond Keynesianism. The Socio-Economics of Production and Employment. London: Edward Elgar, 21-61.
 
ders., 1995a: From Market-Making to State-Building? Reflections on the Political Economy of European Social Policy. In: Leibfried, Stephan und Paul Pierson (Hg.), European Social Policy: Between Fragmentation and Integration. Washington D. C.: The Brookings Institution, 389-431.
 
ders., 1995b: Neo-Voluntarism: A New European Social Policy Regime? In: European Law Journal Vol. 1, No. 1, 31-59.
 
ders., 1997: German Capitalism: Does it Exist? Can it Survive? In: New Political Economy Vol. 2, No. 2, 237-256.
 
ders. (Hg.), 1998: Internationale Wirtschaft, nationale Demokratie: Herausforderungen für die Demokratietheorie. Frankfurt am Main und New York: Campus.
 
ders., 2000: Competitive Solidarity: Rethinking the "European Social Model". In: Hinrichs, Karl, Herbert Kitschelt und Helmut Wiesenthal (Hg.), Kontingenz und Krise: Institutionenpolitik in kapitalistischen und postsozialistischen Gesellschaften. Frankfurt am Main: Campus, 245-261.
 
ders., 2001: International Competition, Supranational Integration, National Solidarity: The Emerging Constitution of "Social Europe". In: Kohli, Martin und Mojca Novak (Hg.), Will Europe Work? Integration, Employment and the Social Order. London: Routledge, 21-34.
 
ders., 2003a: No Longer the Century of Corporatism: Das Ende des "Bündnisses für Arbeit". MPIfG Working Paper 03/04. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln.
 
ders., 2003b: Social Science and Moral Dialogue. Critical Forum: Toward a New Socio-Economic Paradigm. In: Socio-Economic Review Vol. 1, No. 1, 126-129.
 
ders., 2004: Taking Uncertainty Seriously: Complementarity As a Moving Target. In: Workshops: Proceedings of OeNB Workshops Vol. 1, No. 1, 101-115.
 
ders., 2005a: From State Weakness as Strength to State Weakness as Weakness: Welfare Corporatism and the Private Use of the Public Interest. In: Green, Simon und Willie Paterson (Hg.), Governance in Contemporary Germany: The Semisovereign State Revisited. Cambridge: Cambridge University Press.
 
ders., 2005b: Labor Markets and Trade Unions. In: Smelser, Neil und Richard Swedberg (Hg.), Handbook of Economic Sociology. New York: Russell Sage, 254-283.
 
ders., 2006a: The Study of Interest Groups: Before ‘The Century’ and After. In: Crouch, Colin and Wolfgang Streeck, eds.: The Diversity of Democracy: Corporatism, Social Order and Political Conflict. London: Edward Elgar, 3-45.
 
ders., 2006b: Nach dem Korporatismus: Neue Eliten, neue Konflikte. In: Herfried Münkler, Grit Straßenberger, Matthias Bohlender (Hg.), Deutschlands Eliten im Wandel. Frankfurt und New York: Campus, 149-175.
 
ders., 2007a: Endgame? The Fiscal Crisis of the German State. MPIfG Discussion Paper 07/7, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
ders., 2008a: Von der gesteuerten Demokratie zum selbststeuernden Kapitalismus: Die Sozialwissenschaften in der Liberalisierung. MPIfG Working Paper 08/7, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
ders., 2008b: Flexible Markets, Stable Societies? MPIfG Working Paper 08/6, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
ders. 2008c: Industrial Relations Today: Reining in Flexibility. MPIfG Working Paper 08/3, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
ders., 2009a: Re-Forming Capitalism: Institutional Change in the German Political Economy. Oxford: Oxford University Press.
 
ders., 2009b: Flexible Employment, Flexible Families, and the Socialization of Reproduction. MPIfG Working Paper 09/13, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
ders. 2009c: Institutions in History: Bringing Capitalism Back. MPIfG Discussion Paper 09/8, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
ders. 2009d: Man weiß es nicht genau: Vom Nutzen der Sozialwissenschaften für die Politik. MPIfG Working Paper 09/11, Köln: Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
 
Streeck, Wolfgang und Lane Kenworthy, 2005: Theories and Practices of Neo-Corporatism. In: Janoski, Thomas et al. (Hg.), A Handbook of Political Sociology: States, Civil Societies and Globalization. New York: Cambridge University Press.
 
Streeck, Wolfgang und Philippe C. Schmitter (Hg.), 1985: Private Interest Government: Beyond Market and State. London: Sage.
 
Streeck, Wolfgang und Philippe C. Schmitter, 1991: From National Corporatism to Transnational Pluralism: Organized Interests in the Single European Market. In: Politics and Society Vol. 19, No. 2, 133-164.
 
Streeck, Wolfgang und Kathleen Thelen (Hg.), 2005: Beyond Continuity: Institutional Change in Advanced Political Economies. Oxford: Oxford University Press.
 
Streeck, Wolfgang und Sigurt Vitols, 1995: The European Community: Between Consultation and Voluntary Information. In: Rogers, Joel und Wolfgang Streeck (Hg.), Works Councils: Consultation, Representation, Cooperation in Industrial Relations. Chicago: Chicago University Press, 243-281.
 
Streeck, Wolfgang und Kozo Yamamura (Hg.), 2001: The Origins of Nonliberal Capitalism: Germany and Japan. Ithaca, NY und London: Cornell University Press.
 
Yamamura, Kozo und Wolfgang Streeck (Hg.), 2003: The End of Diversity? Prospects for German and Japanese Capitalism. Ithaca und London: Cornell University Press.
 
 



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