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18.12.2017

Leibniz-Preis für Jens Beckert

Jens Beckert erhält den Leibniz-Preis 2018. Er wird ausgezeichnet für seine Arbeiten zur Erneuerung einer interdisziplinären Perspektive in den Sozialwissenschaften, vor allem im Schnittfeld von Soziologie und Wirtschaftswissenschaft - zwei Disziplinen, die sich seit Langem überwiegend isoliert voneinander entwickelt haben. Beckert ist seit 2005 Direktor am MPIfG in Köln und leitet den Forschungsbereich "Soziologie der Märkte". Nach Helmut Willke (1994) ist Jens Beckert der zweite Soziologe, dessen Arbeit mit dem Preis geehrt wird. Der mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotierte Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung Deutschlands und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen. Die Preisverleihung findet am 19. März 2018 in Berlin statt.
 

 

 
04.12.2017

Neue Wege in der Politischen Ökonomie: MPIfG Institutstag 2017

Im November 2017 fand der 10. Institutstag des MPIfG mit mehr als 100 Gästen in Köln statt. In ihren Beiträgen diskutierten Wissenschaftler und Praktiker neue Wege in der Politischen Ökonomie, so das Leitthema der Veranstaltung. Lucio Baccaro, Direktor am MPIfG, beschrieb in seinem Eröffnungsvortrag die unübersichtliche Situation, in welche die Politische Ökonomie durch den historischen Niedergang des "fordistischen" Systems geraten sei. Bei der Präsentation des Interviewbandes "Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik" gab Fritz W. Scharpf im Gespräch mit seinen beiden Herausgebern Susanne K. Schmidt und Adalbert Hepp einen Einblick in sein eindrucksvolles Lebenswerk und seine wissenschaftliche Arbeit. Den Abschluss des Institutstags bildete eine Podiumsdiskussion unter Mitwirkung von Rainer Ludwig (Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen bei den Ford-Werken), Eveline Wengler (Mitglied des Betriebsrats der Bayer AG) und Wiebke Lang (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW) zur Frage der Flexibilisierung arbeitspolitischer Regelungen in der betrieblichen Praxis. Als besonders umstritten erwiesen sich dabei die von Arbeitgeberseite geforderte Flexibilisierung der Arbeitszeiten sowie die Aufweichung der Grenze zwischen Arbeits- und Ruhezeiten. Der Institutstag wird gemeinsam vom Institut und dem Verein der Freunde und Ehemaligen des MPIfG getragen. mehr

 

 

 
04.12.2017

Zeitschriftenpreis 2017 für Benjamin Braun

Im Rahmen des Institutstags des MPIfG im November 2017 wurde Benjamin Braun mit dem Zeitschriftenpreis 2017 des Vereins der Freunde und Ehemaligen des MPIfG ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seinen Artikel "Speaking to the People? Money, Trust, and Central Bank Legitimacy in the Age of Quantitative Easing", 2016 erschienen in der Zeitschrift Review of International Political Economy. Der Preis ist mit 750 Euro dotiert und wird für den besten Artikel einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters des MPIfG in einer begutachteten Fachzeitschrift vergeben. Benjamin Braun ist seit 2014 Wissenschaftler am MPIfG und arbeitet im Forschungsbereich "Soziologie der Märkte" von Jens Beckert. zum Artikel

 

 

 
04.12.2017

Vertrauen und Verantwortung in unruhigen Zeiten: Gemeinsame Tagung mit dem Institut der deutschen Wirtschaft

Bereits zum 7. Mal trafen sich Wissenschaftler des MPIfG und des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu einer gemeinsamen Tagung. Kernthema des Roundtable-Gesprächs am 10. November 2017 war "Vertrauen und Verantwortung in unruhigen politischen Zeiten": Sind der Brexit, die Präsidentschaft Donald Trumps und der aufstrebende Populismus tatsächlich Belege für eine gesellschaftliche Trendwende? Welchen Einfluss haben Institutionen und wieso verlieren gerade sie zunehmend an gesellschaftlichem Vertrauen? Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Verstärkt diese die Verantwortungslosigkeit des Einzelnen? In der Diskussion wurden aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen erörtert. Einen besonderen Stellenwert nahm die Abschätzung möglicher gesellschaftlicher Folgen der Digitalisierung ein.
 

 

 
03.11.2017

Susanne Berger ist neue Forschungskoordinatorin am MPIfG

Seit Anfang Oktober ist Susanne Berger neue Forschungskoordinatorin und Akademische Koordinatorin der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) am MPIfG und folgt damit Ursula Trappe in dieser Position nach. Sie unterstützt das Direktorium des MPIfG im Bereich des wissenschaftlichen Managements und koordiniert das internationale Doktorandenprogramm der IMPRS-SPCE. Susanne Berger ist erste Ansprechpartnerin für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MPIfG und zuständig für die Koordination von Forschungsdatenmanagement, Forschungsberichten und Evaluationen.
 

 

 
02.11.2017

Neu an der IMPRS-SPCE im Herbst 2017

Auch in diesem Jahr begrüßt das MPIfG wieder junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Doktorandenprogramm der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE): Elifcan Çelebi, vormals Bogaziçi Universität, Istanbul, wird sich mit der Frage beschäftigen, wie Frauen in der Türkei die geschlechterspezifische Sozialpolitik wahrnehmen; Laura Gerken, Absolventin der Universität Bonn, wird die Rolle der Zivilgesellschaft bei Verhandlungsprozessen um umfangreichen Landerwerb im globalen Süden untersuchen; Andrés López Rivera, zuvor an der Universidad de Los Hemisferios, Quito, Ecuador, analysiert den Zustand erkenntnistheoretischer Autorität im transnationalen Umweltmanagement; Hannah Pool, bisher Universität St. Andrews, Schottland, will die Ökonomie des Menschenschmuggels von Flüchtlingen und Migranten nach Europa erforschen. Die IMPRS-SPCE ist eine vom MPIfG und der Universität zu Köln sowie der Universität Duisburg-Essen als assoziierter Partner gemeinsam getragene internationale Doktorandenschule, der zurzeit neunzehn Doktorandinnen und Doktoranden angehören.
 

 

 
02.11.2017

Neue Mitarbeiter und Gäste im Herbst

Im Oktober 2017 nehmen vier neue Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ihre Arbeit am MPIfG auf: Sebastian Billows und Marie Piganiol, beide vormals Sciences Po, sind Teil des Projektbereichs "Soziologie der Märkte"; Billows setzt sich mit der steigenden Bedeutung von Wirtschaftsexpertise bei der EU-Fusionskontrolle auseinander, Piganiol untersucht die Privatisierung französischen Staatseigentums; Jiska Gojowczyk vertieft die Erkenntnisse aus ihrer Dissertation zur Glokalisierung religiöser Umweltschutzziele; Ïpek Göçmen, zuvor Bogaziçi Universität, Istanbul, beschäftigt sich mit nationalen Kinderschutzsystemen in Europa. Darüber hinaus begrüßt das MPIfG sechs Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler: Giacomo Bazzani, Universität Turin, analysiert den Nutzen von Komplementärwährungen und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft; Wolfgang Günther, Universität Leipzig, erforscht die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen; Mateusz Halawa, Wissenschaftler in der Max-Planck-Partnergruppe "Sociology of Economic Life" an der Polnischen Akademie für Wissenschaften in Warschau, beschäftigt sich mit dem Anstieg von Hypothekendarlehen in Polen; Marta Olcon-Kubicka, ebenfalls Mitarbeiterin der Max-Planck-Partnergruppe in Warschau, untersucht den Umgang junger Mittelschichthaushalte in Polen mit Geld und Familie; Moisés Kopper, Universität São Paulo, blickt genauer auf neue Formen politischer Beteiligung, Bürgerbewegungen und Konsum im modernen Brasilien, während sich Anne Schotel, Doktorandin an der Universität Amsterdam, der politischen Repräsentation von Geschlecht und Sexualität in Großstädten Deutschlands und in den Niederlanden widmet.  
Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG ist Sebastian Kohl, zuvor Universität Uppsala, der sich im Rahmen des Projektbereichs "Soziologie der Märkte" mit der politischen Ökonomie der privaten Versicherungswirtschaft auseinandersetzt.
 

 

 
02.11.2017

Vorträge am MPIfG im Wintersemester 2017/2018

Auch im Wintersemester 2017/2018 bietet das MPIfG öffentliche Gastvorträge international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an: Joachim Radkau, Professor emeritus an der Universität Bielefeld, erörtert am 7. Dezember seine "Gedanken zur Zukunft der Zukunftsgeschichte" und wagt Prognosen über ihr zukunftsträchtiges Potenzial. Waltraud Schelkle, Professorin an der London School of Economics and Political Science, spricht am 26. Januar über die politische Ökonomie der Währungssolidarität. Anmeldung unter info@mpifg.de. Die Vorträge von Mary O’Sullivan, Professorin an der Universität Genf, zur Bedeutung der Wertpapiermärkte in der Geschichte des US-Kapitalismus sowie von Jan-Werner Müller, Professor für Politikwissenschaft an der Princeton University, zum Konzept der "illiberalen Demokratie" am 12. und 26. Oktober sind in Kürze als Podcasts über die Website des MPIfG verfügbar. Öffentliche Vorträge
Podcasts

 

 

 
02.11.2017

Buchpräsentation "Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik"

Im Rahmen des Institutstags 2017 des MPIfG, am 16. November ab 17:15 Uhr, stellen Fritz W. Scharpf, Adalbert Hepp und Susanne K. Schmidt den Interviewband Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik vor. Im Gespräch mit den beiden Herausgebern erläutert der langjährige Direktor des MPIfG sein berufliches Wirken vor dem Hintergrund seines persönlichen Werdegangs. Scharpf hat die Politikwissenschaft in Deutschland seit den 1970er-Jahren wie kaum ein anderer geprägt; von der Nachkriegszeit bis zur Eurokrise gibt der Band Einblick in das Denken dieses renommierten Wissenschaftlers (A. Hepp, S. K. Schmidt [Hg.], Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik: Fritz W. Scharpf im Gespräch. Campus 2017). mehr zum Buch
Institutstag 2017

 

 

 
02.11.2017Axel Bach

Journalists in Residence 2017/2018

Axel Bach, freier TV-Journalist für den WDR, Vivien Leue, freie Hörfunk-Journalistin überwiegend für Deutschlandradio, und Wolfgang Landmesser, Journalist in der WDR-Programmgruppe Wirtschaft, sind im Herbst 2017 und Frühjahr 2018 als Journalists in Residence zu Gast am MPIfG. Axel Bach recherchiert ökonomische Theorien und ihre Verankerung in der Politik. Vivien Leue beschäftigt sich damit, wie Geldpolitik und Finanzberichterstattung miteinander in Wechselwirkung stehen. Wolfgang Landmesser will insbesondere die soziale Säule in der EU am Beispiel Griechenlands in den Blick nehmen. Mit dem Journalist in Residence Fellowship bietet das MPIfG Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit eines Gastaufenthalts von bis zu drei Monaten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Sozialwissenschaften und Gesellschaft zu stärken und die journalistische Arbeit zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu fördern. Journalist in Residence Fellowship

 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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