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03.11.2017

Susanne Berger ist neue Forschungskoordinatorin am MPIfG

Seit Anfang Oktober ist Susanne Berger neue Forschungskoordinatorin und Akademische Koordinatorin der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) am MPIfG und folgt damit Ursula Trappe in dieser Position nach. Sie unterstützt das Direktorium des MPIfG im Bereich des wissenschaftlichen Managements und koordiniert das internationale Doktorandenprogramm der IMPRS-SPCE. Susanne Berger ist erste Ansprechpartnerin für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MPIfG und zuständig für die Koordination von Forschungsdatenmanagement, Forschungsberichten und Evaluationen.
 

 

 
02.11.2017

Neu an der IMPRS-SPCE im Herbst 2017

Auch in diesem Jahr begrüßt das MPIfG wieder junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Doktorandenprogramm der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE): Elifcan Çelebi, vormals Bogaziçi Universität, Istanbul, wird sich mit der Frage beschäftigen, wie Frauen in der Türkei die geschlechterspezifische Sozialpolitik wahrnehmen; Laura Gerken, Absolventin der Universität Bonn, wird die Rolle der Zivilgesellschaft bei Verhandlungsprozessen um umfangreichen Landerwerb im globalen Süden untersuchen; Andrés López Rivera, zuvor an der Universidad de Los Hemisferios, Quito, Ecuador, analysiert den Zustand erkenntnistheoretischer Autorität im transnationalen Umweltmanagement; Hannah Pool, bisher Universität St. Andrews, Schottland, will die Ökonomie des Menschenschmuggels von Flüchtlingen und Migranten nach Europa erforschen. Die IMPRS-SPCE ist eine vom MPIfG und der Universität zu Köln sowie der Universität Duisburg-Essen als assoziierter Partner gemeinsam getragene internationale Doktorandenschule, der zurzeit neunzehn Doktorandinnen und Doktoranden angehören.
 

 

 
02.11.2017

Neue Mitarbeiter und Gäste im Herbst

Im Oktober 2017 nehmen vier neue Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ihre Arbeit am MPIfG auf: Sebastian Billows und Marie Piganiol, beide vormals Sciences Po, sind Teil des Projektbereichs "Soziologie der Märkte"; Billows setzt sich mit der steigenden Bedeutung von Wirtschaftsexpertise bei der EU-Fusionskontrolle auseinander, Piganiol untersucht die Privatisierung französischen Staatseigentums; Jiska Gojowczyk vertieft die Erkenntnisse aus ihrer Dissertation zur Glokalisierung religiöser Umweltschutzziele; Ïpek Göçmen, zuvor Bogaziçi Universität, Istanbul, beschäftigt sich mit nationalen Kinderschutzsystemen in Europa. Darüber hinaus begrüßt das MPIfG sechs Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler: Giacomo Bazzani, Universität Turin, analysiert den Nutzen von Komplementärwährungen und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft; Wolfgang Günther, Universität Leipzig, erforscht die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen; Mateusz Halawa, Wissenschaftler in der Max-Planck-Partnergruppe "Sociology of Economic Life" an der Polnischen Akademie für Wissenschaften in Warschau, beschäftigt sich mit dem Anstieg von Hypothekendarlehen in Polen; Marta Olcon-Kubicka, ebenfalls Mitarbeiterin der Max-Planck-Partnergruppe in Warschau, untersucht den Umgang junger Mittelschichthaushalte in Polen mit Geld und Familie; Moisés Kopper, Universität São Paulo, blickt genauer auf neue Formen politischer Beteiligung, Bürgerbewegungen und Konsum im modernen Brasilien, während sich Anne Schotel, Doktorandin an der Universität Amsterdam, der politischen Repräsentation von Geschlecht und Sexualität in Großstädten Deutschlands und in den Niederlanden widmet.  
Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG ist Sebastian Kohl, zuvor Universität Uppsala, der sich im Rahmen des Projektbereichs "Soziologie der Märkte" mit der politischen Ökonomie der privaten Versicherungswirtschaft auseinandersetzt.
 

 

 
02.11.2017

Vorträge am MPIfG im Wintersemester 2017/2018

Auch im Wintersemester 2017/2018 bietet das MPIfG öffentliche Gastvorträge international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an: Joachim Radkau, Professor emeritus an der Universität Bielefeld, erörtert am 7. Dezember seine "Gedanken zur Zukunft der Zukunftsgeschichte" und wagt Prognosen über ihr zukunftsträchtiges Potenzial. Waltraud Schelkle, Professorin an der London School of Economics and Political Science, spricht am 26. Januar über die politische Ökonomie der Währungssolidarität. Anmeldung unter info@mpifg.de. Die Vorträge von Mary O’Sullivan, Professorin an der Universität Genf, zur Bedeutung der Wertpapiermärkte in der Geschichte des US-Kapitalismus sowie von Jan-Werner Müller, Professor für Politikwissenschaft an der Princeton University, zum Konzept der "illiberalen Demokratie" am 12. und 26. Oktober sind in Kürze als Podcasts über die Website des MPIfG verfügbar. Öffentliche Vorträge
Podcasts

 

 

 
02.11.2017

Buchpräsentation "Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik"

Im Rahmen des Institutstags 2017 des MPIfG, am 16. November ab 17:15 Uhr, stellen Fritz W. Scharpf, Adalbert Hepp und Susanne K. Schmidt den Interviewband Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik vor. Im Gespräch mit den beiden Herausgebern erläutert der langjährige Direktor des MPIfG sein berufliches Wirken vor dem Hintergrund seines persönlichen Werdegangs. Scharpf hat die Politikwissenschaft in Deutschland seit den 1970er-Jahren wie kaum ein anderer geprägt; von der Nachkriegszeit bis zur Eurokrise gibt der Band Einblick in das Denken dieses renommierten Wissenschaftlers (A. Hepp, S. K. Schmidt [Hg.], Auf der Suche nach der Problemlösungsfähigkeit der Politik: Fritz W. Scharpf im Gespräch. Campus 2017). mehr zum Buch
Institutstag 2017

 

 

 
02.11.2017Axel Bach

Journalists in Residence 2017/2018

Axel Bach, freier TV-Journalist für den WDR, Vivien Leue, freie Hörfunk-Journalistin überwiegend für Deutschlandradio, und Wolfgang Landmesser, Journalist in der WDR-Programmgruppe Wirtschaft, sind im Herbst 2017 und Frühjahr 2018 als Journalists in Residence zu Gast am MPIfG. Axel Bach recherchiert ökonomische Theorien und ihre Verankerung in der Politik. Vivien Leue beschäftigt sich damit, wie Geldpolitik und Finanzberichterstattung miteinander in Wechselwirkung stehen. Wolfgang Landmesser will insbesondere die soziale Säule in der EU am Beispiel Griechenlands in den Blick nehmen. Mit dem Journalist in Residence Fellowship bietet das MPIfG Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit eines Gastaufenthalts von bis zu drei Monaten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Sozialwissenschaften und Gesellschaft zu stärken und die journalistische Arbeit zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu fördern. Journalist in Residence Fellowship

 

 

 
28.09.2017

Lucio Baccaro ist neuer Direktor am MPIfG

Im September 2017 nahm Lucio Baccaro seine Arbeit als Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung auf. Baccaro gehört zu den renommiertesten Repräsentanten der soziologisch und politikwissenschaftlich ausgerichteten, international vergleichenden Politischen Ökonomie. Er tritt die Nachfolge von Wolfgang Streeck an, der im Herbst 2014 emeritiert wurde. In seinem Eröffnungsvortrag zum diesjährigen Institutstag des MPIfG wird er seine Forschungsperspektiven vorstellen. Presseinformation

 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
Pressestelle

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