09.10.2019Armin Schäfer

„In Defense of Democracy“: Vortragsreihe von MPIfG Scholar in Residence Armin Schäfer

Armin Schäfer, Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität in Münster, ist seit September 2019 Scholar in Residence am MPIfG. Während seines Aufenthalts bietet er eine Vortragsreihe mit dem Titel "In Defense of Democracy" an. In drei Vorträgen diskutiert Schäfer Erklärungsmodelle für die aktuelle Krise der Demokratie. Ist weniger Demokratie die richtige Reaktion auf den Erfolg populistischer Parteien? Seine Vorträge in englischer Sprache finden statt am 19. November ("After the End of History"), am 26. November ("When Representation Fails") und am 3. Dezember 2019 ("The Populist Revolt"), jeweils um 17 Uhr am MPIfG. Anmeldung unter info@mpifg.de.
 

 

 
09.10.2019Öffentliche Vorträge

Öffentliche Vorträge am MPIfG im Wintersemester 2019/2020

Im Wintersemester 2019/2020 bietet das MPIfG wieder öffentliche Gastvorträge international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an: Jane Gingrich, University of Oxford, zeigt am 9. Oktober anhand einer empirischen Analyse, wie sich die Rolle integrativer Institutionen wie Gewerkschaften, Kirchen oder Sozialverbände, die einst als Bindeglied zwischen den Wählerinnen und Wählern und den großen Volksparteien wirkten, seit den 1990er-Jahren verändert hat. Wie die Ausbildung eines Ökonomen idealerweise verlaufen sollte, skizziert Robert Skidelsky am 23. Oktober. Stefanie Walter, Universität Zürich, analysiert am 4. November, inwiefern die relativen Kosten verschiedener Lösungsoptionen die Krisenpolitik der Eurozone in Defizit- und in Überschussländern geprägt haben. Jeffrey M. Chwieroth, London School of Economics and Political Science, betrachtet am 20. November aus historischer und zeitgenössischer Perspektive, wie der steigende Wohlstand von bürgerlichen Haushalten die Politik während großer Bankenkrisen verändert. Katharina Pistor, Columbia Law School, legt am 11. Dezember dar, wie Vermögen geschaffen wird und wie heute jahrhundertealte Techniken eingesetzt werden, um Aktien, Anleihen, Ideen und sogar Erwartungen in Kapital umzuwandeln. Anmeldung für alle Vorträge unter info@mpifg.de.
 

 

 
09.10.2019Sebastian Kohl

Sebastian Kohl erhält ASI-Nachwuchspreis

Für seinen Artikel "The Political Economy of Homeownership" in der Zeitschrift Socio-Economic Review erhält Sebastian Kohl den ASI-Nachwuchspreis 2019. Der Preis wird jährlich von der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.V. (ASI) verliehen und ist mit 500 Euro dotiert. Geehrt werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die mit ihrer Forschung herausragende Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung geleistet haben. Die Auszeichnung wird im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der ASI und der DGS-Sektion "Methoden der empirischen Sozialforschung" im November 2019 in Köln übergeben. Sebastian Kohl ist seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG.
 

 

 
08.10.2019Düzgün Arslantas

Düzgün Arslantas promoviert

Düzgün Arslantas wurde im September 2019 an der Universität zu Köln promoviert. Der Titel seiner Dissertation lautet „Klientelismus und das frühe hegemoniale Parteiensystem: Einsichten aus der Türkei“. Arslantas argumentiert, dass die Vormachtstellung nur einer Partei dann entsteht, wenn sie mindestens drei aufeinanderfolgende Wahlen in einem wettbewerbsfähigen politischen Umfeld mit einem Stimmenvorsprung von zehn Prozent gewinnt und alleine die Regierung stellt. In seiner Analyse entwickelt er basierend auf dem Parteiensystem in der Türkei unter der Regierung der AKP einen theoretischen Ansatz zur Entstehung hegemonialer Parteiensysteme. Düzgün Arslantas war von 2016 bis 2019 Doktorand an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE).
 

 

 
16.09.2019Cornelia Woll

Cornelia Woll ist Kodirektorin am MaxPo

Die Politikwissenschaftlerin Cornelia Woll ist neue Kodirektorin am Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies (MaxPo) in Paris. Zuvor war Woll Professorin an der Sciences Po und forschte am Center for European Studies and Comparative Politics (CEE). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Vergleichenden und Internationalen Politischen Ökonomie. Am MaxPo wird sie ihre Arbeiten zur Finanzpolitik fortsetzen und die Dynamik der Finanzmarktregulierung untersuchen. Cornelia Woll war bereits von 2012 bis 2015, in der Gründungsphase des MaxPo, Kodirektorin an dem Forschungscenter, das gemeinsam von der Sciences Po und dem MPIfG getragen wird. Es erforscht die Auswirkungen zunehmender Liberalisierung, technischen Fortschritts und kultureller Veränderungen auf westliche Industriegesellschaften. Cornelia Woll folgt auf Jenny Andersson und wird das Center gemeinsam mit Olivier Godechot leiten.
 

 

 
16.09.2019Felipe González

MPIfG gründet Partnergruppe in Chile

Das MPIfG hat gemeinsam mit der Universidad Central de Chile eine internationale Max-Planck-Partnergruppe in Chile gegründet. Die Leitung übernimmt Felipe González, der von 2011 bis 2015 Doktorand an der IMPRS-SPCE war. Die Partnergruppe soll eine Plattform für Austausch und Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Region werden und die Institutionalisierung der Wirtschaftssoziologie in Chile vorantreiben. Die Max-Planck-Partnergruppen sind ein Förderinstrument für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an Max-Planck-Instituten geforscht haben und wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren. Die Max-Planck-Gesellschaft kooperiert hierbei mit Ländern, die ihre Forschung durch internationale Zusammenarbeit stärken wollen.
 

 

 
16.09.2019Sebastian Billows

Sebastian Billows wird wissenschaftlicher Mitarbeiter am INRA

Im Oktober 2019 wird Sebastian Billows eine neue Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Soziologie am French National Institute for Agricultural Research (INRA) antreten. Das INRA ist eine der größten Forschungseinrichtungen Frankreichs und untersucht Fragestellungen aus den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung. Billows wird am Institut de recherche interdisciplinaire en sciences sociales (IRISSO) tätig sein, einer gemeinsamen Forschungseinrichtung des INRA mit dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der Université Paris-Dauphine. Sebastian Billows war von 2017 bis 2019 Postdoktorand am MPIfG im Projektbereich „Soziologie der Märkte“.
 

 

 
16.09.2019

Neue Gäste im Herbst 2019

Im September und Oktober nehmen acht Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler ihre Arbeit am MPIfG auf: Lea Elsässer, Universität Duisburg-Essen, befasst sich mit den Ursachen ungleicher politischer Responsivität; Andrea Herrmann, Universität Utrecht, erforscht die institutionellen Grundlagen der Gig Economy; May Zuleika Salao, University of Asia and the Pacific, geht der Frage nach global inklusiven Gesellschaften nach; Aliénor Balaude, Sciences Po, widmet sich der Soziologie der Beurteilungspraktiken im Kontext von Exzellenzpolitik; Anitra Baliga, London School of Economics, untersucht die Entstehung des Grundstücksmarkts in Mumbai; Weronika Boruc, Max Planck Partner Group for the Sociology of Economic Life in Warschau, arbeitet an einer experimentellen Studie zu unternehmerischem Denken und Risikobereitschaft; Mateusz Halawa, ebenfalls Max Planck Partnergruppe Warschau, forscht zur Finanzialisierung von Privathaushalten in Polen; Marta Olcon-Kubicka, auch Max Planck Partnergruppe Warschau, analysiert kulturelle Dimensionen von generationenübergreifenden Geld- und Wertetransaktionen.
 

 

 
29.08.2019Donato Di Carlo

Donato Di Carlo promoviert

Donato Di Carlo wurde im Juni 2019 an der Universität zu Köln promoviert. In seiner Dissertation „Gewerkschaften, öffentliche Arbeitgeber und die Wirtschafts- und Währungsunion: Lohndynamik im öffentlichen Sektor Deutschlands und Italiens“ untersucht er die Bedingungen und Prozesse der unterschiedlichen Lohnfindung im deutschen und italienischen öffentlichen Sektor während der europäischen Währungsintegration. Die Arbeit nutzt einen historisch-vergleichenden Analyseansatz und führt Erkenntnisse der Vergleichenden Politischen Ökonomie, der Finanzsoziologie und der Theorie der industriellen Arbeitsbeziehungen zusammen. Donato Di Carlo war von 2015 bis 2019 Doktorand an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) und ist zurzeit Postdoktorand am MPIfG.
 

 

 
28.08.2019

Workshop zur Politischen Ökonomie von Corporate Governance

Forschung zum Thema Corporate Governance hat Tradition am MPIfG. Angesiedelt am Schnittpunkt zwischen Politikwissenschaft, Soziologie und Ökonomie, unterliegt diese politökonomische Schlüsselinstitution kontinuierlichen Veränderungsprozessen. Ein interdisziplinärer Workshop im Juli 2019 befasste sich mit jüngeren Entwicklungen innerhalb der Investmentkette, die Investoren und Unternehmen verbindet. Unter dem Titel „Investment Chain Developments and the Political Economy of Corporate Governance“ wurden unter anderem die Entwicklung von Pensionsfonds, die Auswirkungen des Wachstums von Asset-Management-Firmen und Indexfonds sowie die Möglichkeiten und Grenzen von zivilgesellschaftlichen Initiativen diskutiert. Organisiert wurde der Workshop von Benjamin Braun.
 

 

 

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für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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