25.03.2020

Konferenz zur Politik von Wachstum und Stagnation

Im Januar fand am MPIfG die internationale Konferenz „The New Politics of Growth and Stagnation“ statt. Organisiert wurde sie von MPIfG-Direktor Lucio Baccaro, Mark Blyth (Brown University) und Jonas Pontusson (Universität Genf). 26 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unter anderem von der Brown University, dem Londoner King’s College und der London School of Economics and Political Science (LSE), waren der Einladung gefolgt und befassten sich mit den Facetten der politischen Ökonomie von Wachstumsmodellen. Neben konzeptionellen Fragen zur Perspektive der Wachstumsmodelle wurden Prozesse und Akteure sowie die Wachstumsmodelle verschiedener Länder und Regionen diskutiert, darunter auch die Modelle Chinas, Lateinamerikas, Schwedens und Deutschlands. MPIfG-Projektbereich „Politische Ökonomie von Wachstumsmodellen“

 

 

 
25.03.2020

Fritz W. Scharpf feierte seinen 85. Geburtstag

Am 12. Februar wurde Fritz W. Scharpf 85 Jahre alt. Das MPIfG ehrte seinen Direktor emeritus mit einem Empfang im Kreis der Kolleginnen und Kollegen am Institut. Scharpf leitete das MPIfG von 1986 bis 2003 gemeinsam mit der Gründungsdirektorin Renate Mayntz und forschte insbesondere zu Föderalismus und europäischer Integration. Seine Arbeiten zur Politikverflechtungsfalle sowie zur Effektivität und Legitimität der europäischen Mehrebenenpolitik gelten als wegweisend für die Politikwissenschaft in Deutschland. 2017 erschien das Buch „Fritz W. Scharpf im Gespräch“, in dem er sein berufliches Wirken von der Nachkriegszeit bis zur Eurokrise vor dem Hintergrund seines persönlichen Werdegangs erläutert. Auch heute ist Fritz W. Scharpf weiterhin wissenschaftlich aktiv; derzeit widmet er sich „Untersuchungen zur Politischen Ökonomie der europäischen Integration“.
 

 

 
25.03.2020

Wirtschaft und Wachstum: Gesellschaftsforschung 1|2020 ist erschienen

Im Schwerpunktbeitrag der neuen Ausgabe der Gesellschaftsforschung stellt Lucio Baccaro, Direktor am MPIfG, Erkenntnisse aus dem Forschungsbereich „Politische Ökonomie von Wachstumsmodellen“ vor. Er untersucht, wie heutzutage in verschiedenen europäischen Ländern wirtschaftliches Wachstum generiert wird. Armin Schäfer, aktuell Scholar in Residence am MPIfG, erklärt im Interview, warum Wählen und Nichtwählen ansteckend sind und warum das Gefühl mancher Menschen, von der Politik nicht repräsentiert zu werden, berechtigt ist. Das MPIfG-Forschungsmagazin Gesellschaftsforschung erscheint zweimal jährlich als Print- und Online-Fassung. Es kann kostenlos als gedruckte Ausgabe oder als PDF-Newsletter per E-Mail abonniert werden. Gesellschaftsforschung 1|2020 (PDF)

 

 

 
25.03.2020

DFG-Workshop am MPIfG zur Geschichte der Staatsverschuldung

Auf Einladung von MPIfG-Forschungsgruppenleiter Leon Wansleben traf sich das DFG-Netzwerk „Schulden machen: Praxeologie der öffentlichen Finanzen im langen 20. Jahrhundert“ im Februar zu einem zweitägigen Workshop am MPIfG. Die 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer widmeten sich der Frage nach der Verschränkung von situativem Handeln und strukturellen Dimensionen in der Geschichte der Staatsverschuldung. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte wissenschaftliche Netzwerk hat das Ziel, im interdisziplinären Austausch zwischen Geschichts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften den Wandel des Umgangs mit öffentlichen Schulden zu betrachten. Geleitet wird das Netzwerk von Stefanie Middendorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Julia Laura Rischbieter (Uni Konstanz). Homepage des DFG-Netzwerks „Doing Debt“

 

 

 
26.02.2020

Max-Planck-Partnergruppe in Polen erhält hervorragende Bewertung

Die polnische Partnergruppe des MPIfG, ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, wurde nach einer erfolgreichen Zwischenevaluation um zwei weitere Jahre bis Ende März 2022 verlängert. Seit 2017 erforscht die Max Planck Partner Group for the Sociology of Economic Life die soziale und institutionelle Einbettung wirtschaftlichen Handelns und kann bereits einen beeindruckenden wissenschaftlichen Output vorweisen. Geleitet wird die Partnergruppe in Warschau von Marcin Serafin, der von 2011 bis 2016 zunächst als Doktorand und dann als Postdoc am MPIfG tätig war. Mit den Partnergruppen fördert die Max-Planck-Gesellschaft Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an Max-Planck-Instituten geforscht haben und in ihre Herkunftsländer zurückkehren.
 

 

 
25.02.2020

Lisa Suckert als Gastwissenschaftlerin an der LSE

Während Europa mit der Umsetzung des Brexit ringt, untersucht MPIfG-Wissenschaftlerin Lisa Suckert vor Ort in London, wie es zu dem Austritt Großbritanniens aus der EU kommen konnte. Von Januar bis April 2020 arbeitet sie als Gastwissenschaftlerin am European Institute der London School of Economics and Political Science (LSE). Unter anderem sichtet sie dort für ihr Forschungsprojekt „Brexit: Futures Drifting Apart“ Kampagnenmaterial im Archiv der LSE.
 

 

 
25.02.2020

Neue Gäste im ersten Quartal 2020

Im Januar durfte das MPIfG drei Gäste begrüßen: Kathleen Thelen, Ford Professor of Political Science am MIT in Cambridge und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, besuchte das Institut im Januar. Während ihres dreiwöchigen Aufenthalts gab sie unter anderem Einblicke in ihr aktuelles Forschungsprojekt „American Exceptionalism in Comparative Perspective: US Employers and the Law“. Auch Christopher Smith Ochoa, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der NRW School of Governance, startete zum Jahresbeginn seinen dreimonatigen Forschungsaufenthalt am MPIfG. Er befasst sich mit der öffentlichen Diskussion um sozioökonomische Ungleichheit in Deutschland. Kai Koddenbrock, Vertretungsprofessor am Lehrstuhl für International Political Studies der Universität Witten/Herdecke, wird bis Ende September 2020 am MPIfG forschen. Sein Thema:„Die politische Ökonomie monetärer Dependenz: Westafrikanischer Handlungsspielraum im Vergleich". Gäste am MPIfG

 

 

 
25.02.2020

Kooperation zwischen IMPRS und Columbia University wird fortgesetzt

Internationale Kooperationen sind in der vergleichenden sozialwissenschaftlichen Forschung von herausragender Bedeutung. Daher pflegt die International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) bereits seit mehreren Jahren Partnerschaften mit namhaften Forschungseinrichtungen im Ausland. Nun wurde die Zusammenarbeit mit der Columbia University in New York bis 2023 verlängert. In dieser Zeit können bis zu zwei Doktorandinnen und Doktoranden pro Jahr zwischen drei und sechs Monaten an der jeweiligen Partnerinstitution verbringen und so internationale Forschungserfahrung sammeln. Partnerinstitutionen der IMPRS-SPCE

 

 

 
18.02.2020

Konferenz zur „Finanzialisierung der Stadt” am MPIfG

Im Dezember 2019 kamen rund zwanzig Personen aus Wirtschaftssoziologie, Ökonomie und Geografie zu dem zweitägigen Workshop „The Financialization of the City: Making Space for Cities in Economic Sociology and Political Economy“ am MPIfG zusammen. In vier verschiedenen Panels diskutierten sie, wie der zunehmende Einfluss von Finanzmärkten und Verschuldung auf städtische Phänomene wirkt, insbesondere auf den städtischen Haushalt, die Finanzen privater Haushalte und den Wohnungsmarkt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Wirtschaftssoziologie und Politische Ökonomie städtische Phänomene sowie die Stadt als Analyseebene bisher vernachlässigt haben. Organisiert wurde die Konferenz von Mikell Hyman, Sebastian Kohl (beide MPIfG) und Marie Piganiol (Université Paris-Dauphine).
 

 

 
17.02.2020

Matías Dewey wechselt an die Universität St. Gallen

Im Februar hat Matías Dewey eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Soziologie der Universität St. Gallen angetreten. Zuvor war Dewey am MPIfG in Jens Beckerts Projektbereich „Soziologie der Märkte“ tätig. Schwerpunkt seiner Forschung waren illegale Märkte und insbesondere die Mechanismen, die den Austausch illegaler Güter im Kontext einer Wirtschaftskrise vorantreiben. Im Zentrum seiner Untersuchungen stand der Textilmarkt La Salada in Buenos Aires. Im Juni erscheinen die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit in einem Buch mit dem Titel „Making It at Any Cost: Aspirations and Politics in a Counterfeit Clothing Marketplace“. Link zum Buch

 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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