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22.11.2016

Zusammenarbeit zwischen MPIfG und Sciences Po erfolgreich: MaxPo um fünf Jahre verlängert

Das 2012 gegründete Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies in Paris (MaxPo) kann seine Forschungsarbeit bis 2022 fortsetzen. Nach einer Evaluierung der bisherigen Arbeit entschied der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Martin Stratmann, die Finanzierung des MaxPo für weitere fünf Jahre zu sichern. Hervorgegangen aus der langjährigen Kooperation zwischen dem MPIfG und der Pariser Universität Sciences Po, untersucht das MaxPo die Auswirkungen zunehmender Liberalisierung, technischen Fortschritts und kultureller Veränderungen auf die Stabilität westlicher Industriegesellschaften. Das Center wird von der Max-Planck-Gesellschaft und der Sciences Po zu gleichen Teilen finanziert und war zunächst auf fünf Jahre ausgelegt. Mit den Max Planck Centern will die MPG den Austausch zwischen Max-Planck-Instituten und ihren internationalen Partnern fördern und durch die Kombination komplementärer Methoden und neuer Thematiken wissenschaftliche Erkenntnisse erzielen. mehr

 

 

 
17.11.2016

Mark Lutter erhält EAS-Preis

Die European Academy of Sociology (EAS) zeichnet Mark Lutter für seinen Artikel "Do Women Suffer from Network Closure? The Moderating Effect of Social Capital on Gender Inequality in a Project-based Labor Market, 1929 to 2010" (American Sociological Review 80, 2015) mit dem EAS-Preis für den besten Artikel 2016 aus. Die EAS, ein informeller Zusammenschluss von Forschern unterschiedlicher Bereiche der Soziologie, hat das Ziel, klare Standards in der Disziplin zu fördern. Der mit 500 Euro dotierte Preis wird im Oktober 2017 anlässlich des Jahrestreffens der Vereinigung an Mark Lutter überreicht. Lutter ist Leiter der Forschungsgruppe "Transnationale Diffusion von Innovationen" am MPIfG in Köln. mehr

 

 

 
27.10.2016

Neu an der IMPRS-SPCE im Herbst 2016

Im Oktober 2016 nehmen sieben neue Doktorandinnen und Doktoranden ihre Studien an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) in Köln auf: Düzgün Arslantas, vormals Bilgi Universität, Istanbul, analysiert den Zusammenhang zwischen dem dominanten Parteiensystem und Klientelismus in der Türkei; Laura Einhorn, zuvor Freie Universität Berlin, untersucht die Soziologie des Fleischkonsums; Kristina Gushchina, vorher Central European University, Budapest, beschäftigt sich mit der Interessenvertretung der Frauen in postsowjetischen Ländern; Daniel Meyer, vormals Universität Jena, untersucht die Entstehung von Wissen am Finanzmarkt; Guadalupe Moreno, zuvor Universität San Martín, Argentinien, erforscht neue Märkte und Kommodifizierungsprozesse; Asli Unan, vormals Sabanci Universität, Istanbul, betrachtet die Wechselbeziehungen zwischen Regulierungsinstitutionen, Märkten und Regierungen. Andreas Eisl, Cotutelle-Doktorand am Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies (MaxPo), Paris, wird bis Juli 2017 Gast an der IMPRS-SPCE sein. Für seine Dissertation untersucht er die Transformationen nationaler Steuerpolitik in der Eurozone. Die IMPRS-SPCE ist eine vom MPIfG und der Universität zu Köln gemeinsam getragene internationale Doktorandenschule, der zurzeit neunzehn junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angehören.
 

 

 
27.10.2016

Neue Mitarbeiter am MPIfG im Herbst 2016

Gregory Ferguson-Cradler, Jacob Habinek und Martin Mendelski sind seit Oktober 2016 Postdoktoranden am MPIfG: Gregory Ferguson-Cradler, vormals Princeton University, befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Umwelt- und Wirtschaftskrisen in den 1970er-Jahren; Jacob Habinek, zuvor University of California, Berkeley, untersucht die gesellschaftlichen Ursprünge biologischer Forschung in Deutschland und Großbritannien aus historischer Perspektive; Martin Mendelski, vorher Universität Trier, beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Gesetzgebung, Kapitalismus und den neoliberalen Reformen der EU auf Zentral- und Osteuropa.
 

 

 
27.10.2016

Annika Wederhake promoviert

Annika Wederhake wurde im Oktober 2016 an der Universität Köln promoviert. In ihrer Dissertation "Statist Vocational Education and Training: A Historical-Comparative Analysis of France and Sweden" vergleicht sie die Entwicklung der Berufsbildung in Frankreich und Schweden. Annika Wederhake war von 2012 bis 2016 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) in Köln.
 

 

 
27.10.2016

Wissenschaft trifft Praxis: Neue Workshopreihe des MPIfG

Mit dem Thema "Die Europäische Union im Krisenmodus" startete das MPIfG am 15. September seine neue Workshopreihe "Wissenschaft trifft Praxis" im Wissenschaftsforum Berlin. Praktiker und Forscher aus dem Kreis des Vereins der Freunde und Ehemaligen des MPIfG diskutierten Fragen rund um die Europäische Union im achten Jahr nach der Eurokrise. Was bedeutet die transnationale Öffnung der Sozialsysteme der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Debatte über die innereuropäische Arbeitsmigration? Warum ist es in der Migrationskrise nicht gelungen, eine gemeinsame Haltung zu finden? Wächst die Skepsis gegenüber der EU weiter? Die Idee zu dieser Veranstaltung entstand aus einer Befragung der Alumni des MPIfG zu Wünschen und Erwartungen an ihren Verein. Mit einem Netzwerk von Forschern und Praktikern will das MPIfG einen lebendigen Diskurs über die am Institut erforschten Fragen fördern. mehr

 

 

 
24.10.2016Daniel Bax

Journalists in Residence 2016: Daniel Bax und Verena Gonsch

Daniel Bax, Redakteur für Migration und Integration bei der taz, und Verena Gonsch, Redakteurin bei NDR Info, sind im Herbst und Winter 2016 Journalists in Residence am MPIfG. Daniel Bax wird sich während seines Aufenthalts mit der Frage beschäftigen, wie der gegenwärtige Aufstieg von rechten oder linken Populisten zu erklären ist und wie sich populistische Strömungen in verschiedenen Ländern und Regionen der Welt unterscheiden. Verena Gonsch untersucht, wie die digitale Welt die deutsche Gesellschaft verändert. Deutschland ist im Vergleich zu anderen westlichen Ländern sehr skeptisch gegenüber neuen Medien und digitaler Technik. Wie werden Innovationen aufgenommen, und wie kommt es zu Gegenbewegungen, die sich in der Rückkehr zu klassischen Kommunikationswegen äußern? Mit dem Journalist in Residence Fellowship bietet das MPIfG Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit eines Gastaufenthalts von bis zu drei Monaten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Sozialwissenschaften und Gesellschaft zu stärken und die journalistische Arbeit zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu fördern.
 

 

 
21.10.2016

Arjan Reurink zum Doktorandensprecher gewählt

Im September 2016 wählten die Doktorandinnen und Doktoranden der IMPRS-SPCE Arjan Reurink zu ihrem neuen Sprecher. Reurink teilt sich die Aufgabe mit Alina Marktanner. Arjan Reurink ist seit 2016 Doktorand an der IMPRS-SPCE.
 

 

 
21.10.2016

Vorträge am MPIfG im Wintersemester 2016/2017

Das MPIfG bietet im Wintersemester 2016/2017 wieder öffentliche Vorträge von Wissenschaftlern europäischer und US-amerikanischer Universitäten an. Den Anfang macht Michael Storper, University of California, Los Angeles. In seinem Vortrag über den Aufstieg und Fall urbaner Ökonomien zieht er einen Vergleich zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung in Los Angeles und San Francisco seit den 1970er-Jahren. Am 8. Dezember unternimmt Christoph Möllers, Humboldt-Universität zu Berlin, eine Rekonstruktion des Begriffs der sozialen Norm jenseits sozialer Differenzierung. Colin Hay, Sciences Po Paris, stellt am 19. Januar die Frage, ob Kapitalismus immer noch verschiedene Spielarten aufweist, und am 26. Januar diskutiert Isabelle Ferreras, Katholische Universität Louvain, die Bedeutung von Firmen als politische Entitäten. Abschließend beleuchtet Rainer Diaz-Bone, Universität Luzern, am 16. Februar die Beiträge und Trends der neuen französischen Wirtschaftssoziologie. Anmeldung unter info@mpifg.de.
 

 

 
21.10.2016

Allison Rovny ist neue Administrative Direktorin am MaxPo

Seit Oktober 2016 ist Allison Rovny neue Administrative Direktorin am Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies in Paris (MaxPo). Rovny ist promovierte Politologin und war bis zu ihrem Wechsel nach Paris Wissenschaftlerin am Zentrum für Europaforschung (CERGU) der Universität Göteborg, Schweden. Sie übernimmt die Funktion von Vincent Morandi, der seit der Gründung von MaxPo im Jahr 2012 dort die Administration leitete und nunmehr die Position des Administrativen Leiters der Forschungsdirektion an der Sciences Po Paris übernommen hat. mehr

 

 

 
21.10.2016

Sebastian Kohl erhält DIA-Forschungspreis 2016

Sebastian Kohl wurde mit dem Forschungspreis der Deutschen Immobilien-Akademie (DIA) an der Universität Freiburg ausgezeichnet. In seiner Dissertation "Homeowner Nations or Nations of Tenants? How Historical Institutions in Urban Politics, Housing Finance and Construction Set Germany, France and the US on Different Housing Paths" beschäftigt er sich mit den Gründen für die seit dem 19. Jahrhundert unverändert unterschiedlichen Wohneigentumsquoten in den USA und Deutschland. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wurde im Oktober 2016 anlässlich der Expo Real in München verliehen. Sebastian Kohl war bis 2014 Doktorand an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) am MPIfG in Köln und ist seit 2015 Wissenschaftler an der Universität Uppsala in Schweden.
 

 

 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


 
Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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