theorieblog.de, 17.05.2013 |
Rezension, Alban Werner
Laut Alban Werner schafft es der Direktor des MIPfG
Wolfgang Streeck mit seinem neuen Buch "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus", "die Krisen und Krisenlösungen der vergangenen Jahrzehnte in ein plausibles Narrativ einzubetten, das in doppelter Weise eine Frontstellung bezieht."
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microDINERO.com, 17.05.2013 |
Die Blogger von microDINERO würdigen die Veröffentlichung vieler Blogbeiträge des "Governance Across Borders Blogs" in Form des gleichnamigen Blogbuches. Dank der Auswahl und Neugruppierung verschiedener Enträge gelinge es dem Leser besser, die einzelnen Argumentationslinien nachzuvollziehen. Zugleich seien das Blog und das nach im benannte Buch die ersten Medien außerhalb Indiens gewesen, die über die Entwicklung der Andhra Pradesh Microfinanz-Krise berichteten.
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Die Zeit, 16.05.2013 |
Nr. 21, Marc Brost, Mark Schieritz
Immer mehr mit der SPD sympathisierende Köpfe hadern mit dem Euro. Darunter auch "intellektuelle Vordenker der Partei wie
Fritz Scharpf oder
Wolfgang Streeck". Denn der Euro hat es nicht geschafft, den sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaat in Europa zu verbreiten. Ebenso wenig konnte er den Einfluss der Bundesbank begrenzen und helfen, die Nationalstaaten zu überwinden.
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2013 |
Nr. 111, S. 4, Renate Mayntz
Die Gründungsdirektorin des MPIfG
Renate Mayntz bezieht Stellung zu einem Artikel des Soziologen Stefan Kühl am 8. Mai in der FAZ. "Die Soziologie müsse sich nicht notwendigerweise mit dem Nationalsozialismus beschäftigen", habe Mayntz laut Kühl in einer Diskussionsrunde geäußert. Mayntz widerspricht dem: Keine einzelne Disziplin könne die zum Entstehen und Handeln des Nazi-Regimes führenden Umstände, Triebkräfte und Zusammenhänge allein herausarbeiten. Deshalb sei ihr nie wichtig gewesen, welche Disziplin eine Frage beantwortet. Hauptsache, sie werde beantwortet.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2013 |
Nr. 111, S. 4, Stefan Deißler
Stefan Deißler kritisiert den Beitrag Stefan Kühls in der FAZ vom 8. Mai 2013, der ein aus dem Kontext gerissenes Statement der Gründungsdirektorin des MPIfG
Renate Mayntz auf dem letztjährigen DGS-Kongress "skandalisiert". Er verdränge den eigentlichen Inhalt der wichtigen Debatte um die soziologische NS-Forschung ebenso wie er es versäumt habe, "diese Debatte konstruktiv vonranzutreiben".
Deutschlandfunk, 13.05.2013 |
Andruck, Ralph Gerstenberg
"Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit ist nicht nur eine Frage der Verteilung des Einkommens und der Güter, sondern auch eine der Macht, also eine Frage der Demokratie." In seinem neuen Buch "Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit" beschwört
Colin Crouch, Auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, ein Revival der Sozialdemokratie.
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Potsdamer Neuste Nachrichten, 08.05.2013 |
S. 27, Richard Rabensaat
"Das ist ein atemberaubend gutes Buch", fand die Historikerin Annette Vowinckel, die im Rahmen des "Historischen Quartetts" mit Kollegen des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) das neue Werk "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" von MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck diskutierte.
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Elmshorner Nachrichten, 07.05.2013 |
Gastgeber: Reinhard Ueberhorst
MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck diskutierte die praktische Bedeutung seines neuen Buches "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des Demokratischen Kapitalismus" mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Gastgeber Reinhard Ueberhorst kann sich gut vorstellen, dass Streecks Buch in zehn Jahren einmal als das Werk gewürdigt wird, von dem die wichtigsten Impulse für eine Entwicklung gesellschaftlicher demokratischer Politikfähigkeit ausgegangen sind.
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Deutschlandfunk, 22.04.2013 |
Andruck, Gerhard Klas
"Es scheint einen Imperativ zu geben: Die Forderungen des Finanzsektors an die Staaten müssen absoluten Vorrang haben vor den Forderungen der Bürger an die Staaten." MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck analysiert in seinem neuen Buch "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" die sozialen und politischen Grundlagen der aktuellen Finanzkrise.
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junge Welt - Die Tageszeitung, 16.04.2013 |
Nr. 88, Kurt Darsow
Laut Autor Kurt Darsow hebt sich
Wolfgang Streecks "soziologische Krisenerzählung vor allem durch ihre größere Realitätsnähe von den teils tiefer bohrenden, teils weiter ausholenden Paralleluntersuchungen Joseph Vogls, David Graebers und Frank Schirrmachers ab."
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Kölner Stadt-Anzeiger, 16.04.2013 |
Michael Hesse
"Es waren Frau Thatcher und ihre Genossen in der britischen Politik und im Finanzsektor, die den Prozess der Deregulierung der finanziellen Märkte in Gang setzten. Die aktuelle Krise ist eine direkte Folge dieser Deregulierung."
Colin Crouch, Auswärtiges wissenschatliches Mitglied am MPIfG, spricht im Interview über die Auswirkungen der Politik Margaret Thatchers und künftige britische Perspektiven.
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Deutschlandfunk, 11.04.2013 |
Studiozeit, Peter Leusch
Die Sozialwissenschaft debattiert das prekäre Verhältnis von Wirtschaft, Demokratie und Sozialstaat. Neben Claus Offe und Christoph Butterwegge zeigt sich
Wolfgang Streeck sehr beunruhigt, da "diese Krisen immer schwerwiegender geworden sind, 2008 ist jetzt fast fünf Jahre her - die amerikanische Wirtschaft stockt vor sich hin, und im Mittelmeerraum ist es nun wirklich dramatisch geworden."
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The Current Moment, 11.04.2013 |
Book review, Philip Mader
Democratic capitalist societies have been "buying time" with money for the past four decades, but are running out of resources for postponing the inevitable crisis. As a result, we now find ourselves at a crossroads where capitalism and democracy part ways. That in a nutshell is the thesis of
Wolfgang Streeck’s new book "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus", currently only available in German, but being translated for publication with Verso.
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Südwest Presse, 08.04.2013 |
Politisches Buch
Das Werk "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" von MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck ragt für die Süddeutsche Presse zu Recht aus der Fülle aktueller Veröffentlichungen zur Finanzkrise heraus, weil es nicht bei Klagen über gierige Manager oder aus dem Ruder gelaufene Banken stehen bleibt, sondern eine Langzeitanalyse über den allmählichen Bruch zwischen demokratischer Staatsverfassung und (neo-)liberaler Wirtschaftsordnung bietet.
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Falter, 27.03.2013 |
Nr. 13, S. 18, Wolfgang Zwander
Im Interview erklärt MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck die Dimensionen der aktuellen Zypern-Krise und erläutert die Kernthesen seines Buches "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp). Hierin beschreibt er die Ursprünge der gegenwärtigen Finanzkrise, als ein Resultat der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus.
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Kölner Stadt-Anzeiger, 15.03.2013 |
Politik, Michael Hesse
Wirtschaft und Politik sind in der Krise, Kapitalismus und Demokratie zerstören sich gegenseitig. Im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger spricht
Wolfgang Streecks über dieses Spannungsfeld. Von einer friedlichen Koexistenz oder gar Symbiose kann im Euro-Zeitalter keine Rede mehr sein.
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taz - die tageszeitung, 15.03.2013 |
Politisches Buch, Steffen Vogel
"Man muss Streecks Skepsis nicht teilen, aber sie ist wohlbegründet. Seinem Buch sind viele Leser zu
wünschen", so beurteilt Steffen Vogel von der taz das neue Buch "Gekaufte Zeit" von
Wolfgang Streecks. Darin legt Streeck die Gründe für die Wirtschaftskrise dar und beschreibt, wie sich das Finanzkapital in den letzten 40 Jahren zum Gegenspieler des demokratischen Staates etabliert hat.
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diesseits - Das humanistische Online-Magazin, 13.03.2013 |
Michael Knoll
Der "Antimainstream-Analytiker"
Wolfgang Streeck hat die Geschichte des Nachkriegskapitalismus gegen den Strich gebürstet, urteilt Michael Knoll über Streecks Werk "Gekaufte Zeit". Hierin beschreibt der Autor die Ursprünge der gegenwärtigen
Finanzkrise, als ein Resultat der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus.
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Berliner Zeitung, 13.03.2013 |
Kultur, Michael Hesse
"Die alten Spannungen zwichen Demokratie und und Kapitalismus haben sich Schritt um Schritt wiederhergestellt." MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck erklärt im Interview die Kernthesen seines Buches "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp). Das Werk ist für den "Preis der Leipziger Buchmesse" in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" nominiert.
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Der Tagesspiegel, 13.03.2013 |
Kultur, Gregor Dotzauer
"Noch nie blühte die Kapitalismuskritik so wie heute" urteilt Gregor Dotzauer und vergleicht in seinem Essay die derzeitige Kapitalismuskritik - von Frank Schirrmachers Kampfschrift "Ego" bis zu
Wolfgang Streecks Krisenstudie "Gekaufte Zeit".
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Tages-Anzeiger, 12.03.2013 |
Kultur, Martin Ebel
MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck diskutiert im Interview mit Martin Ebel die Thesen seines neuen Buches "Gekaufte Zeit". Darin gibt er zu denken, dass sich die europäischen Regierungen zu sehr an den Interessen des Marktes orientierten und fordert die Abschaffung des Euro und höhere Steuern für Reiche und Unternehmen.
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Frankfurter Rundschau, 11.03.2013 |
Kultur, Michael Hesse
"Nicht nur die Wirtschaft, auch die Politik ist in einer Krise. Die friedliche Koexistenz zwischen Kapitalismus und Demokratie ist zu Ende", sagt MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck im Gespräch mit Michael Hesse von der Frankfurter Rundschau. Sie diskutieren Streecks Werk "Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp). Streeck beschreibt hierin, wie sich das Finanzkapital seit den 1970er-Jahren zum mächtigen Gegenspieler des demokratischen Staates etabliert hat. Das Buch ist für den "Preis der Leipziger Buchmesse" in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" nominiert.
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dradio, 04.03.2013 |
Buchkritik, Liane von Billerbeck
"Es gibt Bücher, die lassen einen atemlos, wenn man sie liest - dies ist so ein Buch!". So kommentiert die Journalistin Liane von Billerbeck in ihrer Besprechung das Werk "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp) von MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck. Streeck beschreibt hierin, wie sich das Finanzkapital seit den 1970er-Jahren zum mächtigen Gegenspieler des demokratischen Staates etabliert hat. Das Buch ist für den "Preis der Leipziger Buchmesse" in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" nominiert.
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Cicero online, 05.02.2013 |
Judith Hart, Christoph Schwennicke
"Der heute existierende Neoliberalismus ist keine reine Marktwirtschaft, sondern eine Wirtschaft der großen, quasi monopolistischen Konzerne, was vollkommen marktwidrig ist."
Colin Crouch, Auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, äußert sich im Interview über verfehlten Liberalismus, falsche Griechenland-Politik und die siechende FDP.
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dradio, 23.01.2013 |
Kultur, Christopher Ricke
MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck sieht für die Weltwirtschaft die Gefahr einer Dauerkrise, die die Aufmerksamkeit der Politik ständig beanspruchen wird. Denn auch die "Berechenbarkeit der nächsten Ereignisse ist radikal geschrumpft oder auch nur der Glaube an die Berechenbarkeit" - so schwelt die Krise vor sich hin.
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WirtschaftsWoche online, 09.01.2013 |
Ferdinand Knauß
"Für alle reichen Länder (...) gilt, dass Frauen oder Paare umso mehr Kinder haben, je mehr freie Zeit ihnen gewährt (...) wird." MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck sieht auch hierzulande eine Abkehr vom "Vollzeitregime" als den Kern einer neuen Bevölkerungspolitik an. Die neue Demografiestrategie der Bundesregierung entpuppt sich daher als Mogelpackung.
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Deutschlandfunk Studiozeit, 13.12.2012 |
Mirko Smiljanic
Im Rahmen des Institutstags lud das MPIfG zur Debatte über die gesellschaftliche Beherrschbarkeit ökonomischer Abläufe ein. Soziologe
Philip Mader erklärt die künftige Bedeutung von Mikrokrediten für Europa und Direktor
Wolfgang Streeck macht deutlich, dass die Sozialwissenschaften Politikern keine garantierten Zukunftsprognosen geben können.
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WirtschaftsWoche, 05.12.2012 |
Ferdinand Knauß
Auf der Tagung des "Denkwerks Zukunft" diskutierten die prominentesten Gesellschaftswissenschaftler der Gegenwart, ob mit einem Ende des Wirtschaftswachstums eine neue Ära bereits Konturen annimmt. MPIfG-Direktor
Wolfgang Streeck warnt eindringlich vor einer Politik, die aus der Gesellschaft das "letzte Quäntchen Wachstum herauspresse".
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Le Monde, 03.12.2012 |
Damien Krichewsky
Frankfurter Allgemeine Sonntgszeitung, 25.11.2012 |
Nr. 47, Jürgen Kaube
Nicht alles was glänzt ist Gold: Die Schauspielbranche ist eine der Härtesten und der Erfolg von Darstellern ist extrem ungleich verteilt. MPIfG-Wissenschaftler
Mark Lutter hat in einer umfassenden Studie untersucht, inwiefern sich die Ungleichheiten "erfolgreich/nicht erfolgreich" und "Mann/Frau" multiplizieren.