MPIfG Press Review



 

The strikes sweeping Germany are here to stay

Guardian, 22.05.2015 | Wolfgang Streeck

German strikes once seemed like German jokes: a contradiction in terms. However, as pay gaps widen and conditions deteriorate, German public sector and service workers are turning to once-unthinkable industrial action argues Wolfgang Streeck, director emeritus at the MPIfG in Cologne.
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Die Wunder Italiens und die Krise Europas

Süddeutsche Zeitung, 17.05.2015 | Thomas Steinfeld

Beim "Salone del Libro" in Turin war Deutschland zu Gast. Gesprochen wurde eher über die aktuelle Finanzkrise als über die Italiensehnsucht der Deutschen. Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, debattierte unter anderem mit der Volkswirtin Lucrezia Reichlin und dem Germanisten Luigi Reitani.
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"Ein unabhängiges Schottland rückt näher"

Kölner Stadt-Anzeiger, 08.05.2015 | Michael Hesse

Nach den Wahlen ist Großbritannien zerrissen. Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, erklärt, welche Folgen der Erfolg der Konservativen und der SNP haben könnte - für Großbritannien und auch für die EU.
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Germany Can’t Solve This Alone

Le Monde diplomatique, 01.05.2015 | Nr. 191, Wolfgang Streeck

Northern and southern European countries have constructed their economies around incompatible systems, and adoption of the euro has only worsened the division. Could Germany now consider returning to a more flexible monetary system? Wolfgang Streeck, emeritus director of the MPIfG, tries to answer this question.
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"Wir brauchen einen neuen Sozialvertrag"

Handelsblatt, 30.04.2015 | Colin Crouch

Mensch und Maschine arbeiten längst zusammen: Die neuen Technologien bedrohen vor allem Arbeitnehmer mit geringer Qualifikation. Diese Entwicklung könnte sich als Bumerang für ganze Gesellschaften entpuppen.
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"Alles kommt einmal zum Ende"

Deutschlandfunk, 12.04.2015 | Essay und Diskurs, Mathias Greffrath

Die aktuelle Krise des Kapitalismus reicht tiefer als die normalen Konjunktureinbrüche: Das Wachstum stagniert, die Verschuldung wächst, die Ungleichheit nimmt zu. Staatliche Regulierungsfähigkeit und gewerkschaftliche Gegenmacht haben dramatisch an Kraft verloren - es waren aber diese Institutionen, die ein Jahrhundert lang den heiß laufenden kapitalistischen Motor immer wieder gezügelt, gebremst und gelenkt, und damit nach jeder Krise seine Weiterexistenz gesichert haben. Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, im Gespräch mit Mathias Greffrath.
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In der Solarbranche kämpfte jeder für sich

vdi nachrichten, 10.04.2015 | Nr. 15, Hartmut Steiger

Die deutschen Photovoltaik-Hersteller könnten international in der ersten Liga spielen. Sie haben aber versäumt, ihre technischen Kompetenzen zu bündeln, sagt MPIfG-Wissenschaftler Timur Ergen.
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Wie wird der Kapitalismus enden? (Teil 2)

Blätter für deutsche und internationale Politik, 01.04.2015 | 4/2015, S. 109-120, Wolfgang Streeck

Könnte es tatsächlich sein, dass der siegreiche Kapitalismus sich selbst zum schlimmsten Feind geworden ist? Diese Frage stellt der Direktor emeritus am MPIfG Wolfgang Streeck im zweiten Teil seines Beitrags in den Blättern für deutsche und internationale Politik.
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The Black Market as a Gray Zone

MaxPlanckResearch, 31.03.2015 | 1/2015, Ralf Grötker

The Max Planck Institute for the Study of Societies (MPIfG) has been looking at the issue of "illegal markets" since 2012, and it has proven far from easy to draw any clear lines of demarcation. After all, the cycle of manufacture, distribution and consumption isn’t always as uniformly criminal as in the case of drugs or child pornography. A look at an innovative project in economic sociology.
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Feind seiner selbst sein

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2015 | Nr. 71, Jürgen Kaube

Für Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, sei mit dem Scheitern des Bündnisses für Arbeit, an dem er selbst mitgewirkt hatte, in Deutschland das "Jahrhundert des Korporatismus" geendet, also der Versuch die Marktwirtschaft unter Beteiligung organisierter Interessen einzuhegen. In seinem Beitrag "Feind seiner selbst sein" für die FAZ bespricht Autor Jürgen Kaube wesentliche Thesen aus Streecks Artikel "Wie wird der Kapitalismus enden?" (Blätter für deutsche und internationale Politik 3/2015) bei. Der Kapitalismus leide daran, keine Gegner mehr zu haben.


 

Schweres Erbe

Stuttgarter Nachrichten | Sonntag aktuell, 22.03.2015 | Stefanie Köhler

"Das Leistungsprinzip legitimiert soziale Ungleichheit. Mühelos erhaltene Erbschaften stehen quer zu dieser Rechtfertigung", so MPIfG-Direktor Jens Beckert im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten. Die Konzentration von Vermögen könne Neid oder Eskalation erzeugen so, dass es gefährlich werde, wenn sich soziale Privilegien immer stärker durch Erbschaften und nicht mehr durch Leistung erreichen lassen.


 

Wie wird der Kapitalismus enden? (Teil 1)

Blätter für deutsche und internationale Politik, 22.03.2015 | 3/2015, S. 99-111, Wolfgang Streeck

Gegenwärtig ist das Gefühl weit verbreitet, dass sich der Kapitalismus in einem kritischen Zustand befindet, kritischer als irgendwann sonst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Crash des Jahres 2008 war lediglich die jüngste einer langen Abfolge politischer und wirtschaftlicher Funktionsstörungen, die mit dem Ende der Nachkriegsprosperität Mitte der 1970er-Jahre einsetzten. Von Krise zu Krise nahm deren Schwere zu, Tempo und Ausmaß ihrer Ausbreitung wuchsen in einer immer stärker verflochtenen Weltwirtschaft rapide an, argumentiert der Direktor emeritus am MPIfG Wolfgang Streeck in seinem Beitrag in den Blättern für deutsche und internationale Politik.
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Da geht noch was

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.03.2015 | Feuilleton, Jürgen Kaube

Für Wolfgang Streeck, emeritierter Direktor des MPIfG, leidet die Gesellschaft an zu vielen von ihrer Wirtschaft ausgelösten Krisen, als dass sie so bleiben könnte, wie sie ist. So fasst Jürgen Kaube in seinem Beitrag "Da geht noch was" für die FAZ Streecks Thesen aus dem Artikel "Wie wird der Kapitalismus enden?" (Blätter für deutsche und internationale Politik 3/2015) zusammen. Die Tatbestände sind bekannt: Klimawandel, Staatsbankrotte, Wachstumsschwäche, ungleicher Wohlstand, Erosion der Demokratie. Jeder Triumph, den der Kapitalismus feiere, zerstöre die Gegenkräfte, deren er bedürfe, um akzeptabel zu sein.
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Institutionell dumm

Süddeutsche Zeitung, 19.03.2015 | Feuilleton, Andreas Zielcke

In seinem Artikel für die Süddeutsche Zeitung setzt sich Autor Andreas Zielcke mit Wolfgang Streecks Thesen aus den Blättern für deutsche und internationale Politik auseinander. Man müsse sich keiner doktrinären Weltsicht verschreiben, um die kapitalismuskritische Diagnose des Direktors emeritus am MPIfG ernst zu nehmen.


 

Karriere: Nur bestimmte Netzwerke nutzen Frauen etwas

Wirtschaftswoche Online, 13.03.2015 | Ferdinand Knauß

Nicht jedes Netzwerk sichert Frauen den beruflichen Erfolg. Je diverser die Arbeitsteams, desto besser für die Karriere von Schauspielerinnen - so lautet das Ergebnis einer Studie, die MPIfG-Wissenschaftler Mark Lutter in der international führenden Fachzeitschrift American Sociological Review veröffentlicht hat. "Die erfolgreiche Karriere von Frauen hält länger an, wenn sie überwiegend in Teams arbeiten, deren Mitglieder einander möglichst unähnlich sind", stellt der Sozialwissenschaftler fest.
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Erbschaften werden fast als etwas Sakrales behandelt

vdi nachrichten, 06.03.2015 | Nr. 10, Hartmut Steiger

Die Bevorzugung von Familienunternehmen bei Erbschaften hält Jens Beckert, Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, für gerechtfertigt, wenn überprüfbare Gründe vorgelegt werden. Er kritisiert im Interview mit den vdi nachrichten, dass die gesellschaftspolitische Seite von Erbschaften kaum zur Sprache komme.
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Ein Mann stellt sich gegen das Imperium

Handelsblatt, 24.02.2015 | Nr. 38, Simon Book

Umfangreiches Porträt über Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, in der Handelsblatt-Serie "Die größten Denker". Streeck sei unbequem und für manche ein "nerviger Schwarzseher", aber er sei einer von maximal einer Handvoll deutscher Geisteswissenschaftler von internationalem Format. Sein letztes Buch "Gekaufte Zeit" sei wie das "Krisen-Weltbild" eines Forschers, für den es keine Hoffnung mehr gibt.
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Sparen um jeden Preis

Süddeutsche Zeitung, 24.02.2015 | Politisches Buch, Wolfgang Streeck

Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, rezensiert in der Rubrik "Das Politische Buch" in der Süddeutschen Zeitung Mark Blyths "Wie Europa sich kaputtspart: Die gescheiterte Idee der Austeritätspolitik". Besonders spannend falle Blyths faktenreiche und zugleich amüsant-polemische Diskussion jener Länder aus, in denen Austerität zu Wachstum geführt haben soll. "Es macht Spaß zu lesen, wie Blyth die als Wissenschaft getarnten Propagandaschriften der internationalen Star- und Standardökonomen demontiert, um sein Ceterum censeo bestätigt zu finden: 'Sparen' ist eine gefährliche Idee, die nicht funktioniert", urteilt Streeck.


 

Soziale Spaltung bei der Wahlbeteiligung

Hamburger Abendblatt, 17.02.2015 | Edgar S. Hasse

Mit einem geringer ausgeprägten politischen Interesse, einer schwächeren Parteibindung, einem mangelnden Zutrauen in die eigenen Kompetenzen und dem fehlenden Glauben, durch politisches Engagement etwas zu bewirken, erklärt der ehemalige MPIfG-Wissenschaftler Armin Schäfer die geringe Wahlbeteiligung sozial Schwacher bei der Hamburger Bürgerschaftswahl.
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Im Fegefeuer des Wachstums

Le Monde diplomatique | Die Tageszeitung, 13.02.2015 | Le Monde Diplomatique, Mathias Greffrath

Ölschock, Waldsterben, Energiekrise, Klimawandel, Währungs-, Finanz- und Schuldenkrisen - keiner dieser Warnschüsse der letzten Jahrzehnte hat den Glauben der Eliten wie der Massen an immerwährendes Wachstums wirksam erschüttert. In seinem Artikel für die deutsche Ausgabe der Le Monde diplomatique setzt sich Soziologe Mathias Greffrath auch mit den Thesen von Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, auseinander.
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Die Lüge von der Vereinbarkeit

Handelsblatt online, 10.02.2015 | Familie und Beruf, Ferdinand Knauß

Das komplexe Zusammenspiel zwischen Familien, Demografie und politischer Ökonomie erforscht Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG. Für ihn ist die Flexibilisierung der Arbeits- und Familienverhältnisse der Grund der demografischen Krise: "Ein eigenes Einkommen macht Frauen unabhängiger und hat gelockerte Partnerbeziehungen zur Folge. Letztere drücken, wenn alles andere gleich bleibt, auf die Geburtenrate, vor allem wenn prekäre Partnerschaften mit prekären oder auch besonders anspruchsvollen Beschäftigungsverhältnissen zusammentreffen", so Streeck im Handelsblatt Online.
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Oma ihr klein Häuschen: Ist es gerecht, dass manche mit einem Erbe ins Leben starten und andere mit nichts?

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.02.2015 | Wirtschaft, Jürgen Kaube

Wer etwas leistet, soll es in unserer Gesellschaft zu mehr bringen als diejenigen, die weniger leisten. Doch Erbschaften widersprechen einer solchen Gesellschaft. Dies gilt für Herkunftsunterschiede ganz allgemein, insbesondere aber für vererbtes ökonomisches Vermögen. Im Sammelband (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten widerspricht MPIfG-Dirketor Jens Beckert der Forderung des ehemaligen Direktors des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar, "Hände weg vom Erbe!" und verlangt stattdessen: "Besteuert die Erben!"
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Es ist so weit

Die ZEIT, 05.02.2015 | 06/2015, Wolfgang Streeck

Mit der neuen griechischen Regierung sei der Augenblick der Wahrheit für eine aus dem Ruder gelaufene, wirtschaftlich, politisch und territorial überzogene, finanzkapitalgetriebene europäische Integrationspolitik gekommen, so Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, in seinem Gastbeitrag in der ZEIT. Um Europa zu retten, müsse das Monstrum Währungsunion abgewickelt werden: "Die Abwicklung muss sozial verträglich erfolgen, bevor die Atmosphäre dafür zu vergiftet ist," so Streeck weiter.
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Wie man zu einer Soziologie-Professur kommt

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.01.2015 | Natur und Wissenschaft

Eine Langzeitstudie von Mark Lutter, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, hat die Karrierewege aller derzeit an Universitäten beschäftigten deutschen Soziologen untersucht. Im Gegensatz zu anderen Studien bezog Lutter auch soziale und symbolische Faktoren ein. Sein Ergebnis: Publikationen bleiben zwar die wichtigste Variable, aber es schadet auch nicht, eine Frau zu sein - im Gegenteil.
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Textilindustrie: Holpriger Start eines globalen Bündnisses

Deutschlandradio Kultur, 20.01.2015 | Caspar Dohmen

"Wenn ich mir die Partner anschaue, die bisher im Prozess des Textilsiegels beteiligt waren, wenn man sich die ansieht, dann sind das solch konträre Parteien, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es zu einem strengen Siegel kommen wird." MPIfG-Wissenschaftlerin Simone Schiller-Merkens äußert sich skeptisch hinsichtlich der Pläne von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eine faire Bezahlung in der globalen Textilindustrie einzuführen.
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Das kann nicht gutgehen mit dem Kapitalismus

Wirtschaftswoche, 08.01.2015 | Politische Debatte, Ferdinand Knauß

Kein Wachstum, dafür gigantische Schulden. Keine soziale Ordnung, stattdessen Zynismus und Rette-sich-wer-kann. "Ich mache keine Vorhersagen", so Wolfgang Streeck im Interview mit der Wirtschaftswoche, "ich weise nur auf die rapide zunehmenden gesellschaftlichen Brüche hin und wünsche mir, dass wir beim Nachdenken über die Zukunft die Möglichkeit einer Reduzierung des gesellschaftlichen Lebens auf die Gesetze des Marktes nicht ignorieren."
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Grauzone Schwarzmarkt

MaxPlanckForschung, 31.12.2014 | 4/2014, Ralf Grötker

Die Abgrenzung ist alles andere als einfach: Seit 2012 widmet sich das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln dem Themenfeld "Illegale Märkte". Doch nicht überall sind Herstellung, Vertrieb und Konsum gleichermaßen kriminell wie bei Drogen oder Kinderpornografie. Ein Blick auf ein innovatives, wirtschaftssoziologisches Projekt.
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Die Lust auf die Fälschung

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.12.2014 | Helene Bubrowski, Corinna Budras

Ob Sonnenbrille, Parfüm oder Handtasche: Viele Menschen kaufen Billigkopien von Luxusware. Warum? Entscheidend ist nicht nur der Preis. ... "Kopien sind vorweggenommener Konsum der Originale und können den Wunsch nach ihnen sogar verstärken", schreibt Frank Wehinger in seinem Aufsatz "Falsche Werte - Nachfrage nach Modeplagiaten" (MPIfG Discussion Paper 14/20).
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Zur Verteidigung des Nationalstaates - aus konservativer und aus kapitalismuskritischer Perspektive: Wolfgang Streeck und Roger Scruton

Die freie Welt - Die Internet- und Blogzeitung für die Zivilgesellschaft, 21.12.2014 | Ronald G. Asch

In seinen Buchbesprechungen stellt Autor Ronald G. Asch Wolfgang Streecks "Gekaufte Zeit" und Roger Scrutons "How to be a Conservative" ausführlich vor. Warum er die beiden Bücher dieser beiden konträren Autoren nebeneinander stellt, begründet Asch wie folgt: "Scruton und Streeck sind beide zutiefst skeptisch gegenüber dem Versuch, einen europäischen Superstaat zu schaffen und die Nationalstaaten abzuschaffen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen."
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Erbe und Arbeit gleich besteuern

Der Standard, 13.12.2014 | Regina Bruckner

"Mir ist unverständlich, wie sich in einer Gesellschaft, die sich als Leistungsgesellschaft versteht, Arbeit - die ja ganz offensichtlich Leistungserbringung bedeutet - so viel höher besteuert werden kann, als Erbschaften, die leistungsfrei erlangt werden", gibt MPIfG-Direktor Jens Beckert im Gespräch mit dem österreichischen Standard zu bedenken. "Mir geht es darum, zwischen den Einkommensarten umzuverteilen und Arbeit tendenziell zu entlasten, um Anreize für Arbeit zu stärken." Allerdings ließe sich dieser Vorschlag politisch nicht durchsetzen.
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Themenwoche "Ware Welt": Ökonomisierung und moralischer Wandel

Deutschlandfunk, 07.12.2014 | Essay und Diskurs, Dominic Akyel

Wir leben in einer Welt, in der alles zur Ware werden kann, ob natürliche Ressourcen wie Trinkwasser, soziale Leistungen oder Ideen von Künstlern. Ursächlich dafür waren nicht nur politische und ökonomische Veränderungen, sondern auch der Wandel sozialer Wertvorstellungen. Aber worin genau besteht die moralische Dimension der Ökonomisierung? MPIfG-Wissenschaftler Dominic Akyel gibt Antworten darauf, wie die Walbeobachtung überhaupt eine kommerziell lohnende Branche werden konnte - ökonomisiert werden konnte.
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Die Hybris der Ökonomen

Wirtschaftswoche, 07.12.2014 | Dieter Schnaas

Eine neue Studie des deutsch-französischen Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies mit dem vieldeutigen Titel "The Superiority of Economists" zeigt, dass die Isolation der Wirtschaftswissenschaften im Kreis der social sciences keineswegs das selbstkritische Nachdenken fördert, sondern im Gegenteil mit einem Übermaß an Selbstsicherheit korrespondiert.
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