English | Impressum   MPIfG@Twitter  MPIfG@Vimeo  RSS  Kontakt

Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

Der Nationalismus globalisiert sich

Die ZEIT, 11.02.2017 | Colin Crouch

Eine neuartige Form des Nationalismus stellt die Globalisierung und die Art, wie wir leben, infrage. Der Konflikt könnte viel umfassender werden, als wir bislang ahnen. Ein Gastbeitrag für die ZEIT von Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG.
Artikel lesen


 

"Für gemeinsamen Sozialstaat zu heterogen"

junge Welt, 07.02.2017 | Kapital & Arbeit, Claudia Wrobel

Die Euro-Zone wird auseinanderbrechen - deshalb müssen die Länder einen kontrollierten Austritt planen können. Ein Gespräch mit MPIfG-Wissenschaftler und Forschungsgruppenleiter Martin Höpner.
Artikel lesen


 

If we are reaching neoliberal capitalism's end days, what comes next?

Business Standard, 06.02.2017 | Allan Patience

Time is ripe for a new post-neoliberal world that will repair neoliberalism' catastrophic failures. Two outstanding European scholars who are well aware of the consequences of this neoliberal catastrophe are French economist Thomas Piketty and German economist and MPIfG emeritus Wolfgang Streeck.
Artikel lesen


 

You Won’t Believe What's Driving the Economy

Bloomberg, 03.02.2017 | Mark Buchanan

Do humans act largely rationally, or can stories and rumors throw an entire economy off course? Lately, economists are increasingly recognizing that narratives matter - among them Jens Beckert, director at the MPIfG.
Artikel lesen


 

Ein bizarres Vorhaben der EU-Kommission

Wirtschaftswoche, 26.01.2017 | Gastbeitrag, Martin Höpner

Der Prozess gegen die deutsche Mitbestimmung vor dem Europäischen Gerichtshof wirft eine zentrale Frage auf: Sind EU-Institutionen dazu berechtigt, in alle nur denkbaren nationalen Politikfelder einzugreifen? Ein Gastbeitrag von MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner.
Artikel lesen


 

Warum der Kapitalismus die Demokratie bedroht

SWR2, 22.01.2017 | Wissen-Aula, Wolfgang Streeck

Die Finanzkrise ist ein Resultat eines langen Umbaus des Sozialstaates in eine neoliberale Demokratie. MPIfG-Emeritus Wolfgang Streeck beschreibt Ursachen dieser Entwicklung und zeigt Auswege. Teil 2 der Reihe Starke Märkte, schwacher Staat.
Beitrag anhören


 

Arbeitnehmer, die mitbestimmen, sind gut für die Wirtschaft

Die ZEIT online, 19.01.2017 | Nils Röper

Der EuGH befindet demnächst über die deutsche Mitbestimmung. Martin Höpner vom MPIfG wertet die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Kläger gegen jenes Recht als "politische Kampfansage an die Arbeitnehmermitbestimmung".
Artikel lesen


 

Why Do Financial Traders Get Those Huge Bonuses?

JSTOR Daily, 16.01.2017 | Livia Gershon

Traders at Goldman Sachs, Morgan Stanley, and the rest of the big-name financial firms have just taken home eye-popping rewards for their work in 2016. But what exactly do these guys do to earn such big checks? French finance scholar and MaxPo co-director Oliver Godechot says you might as well forget all that. In a 2008 paper, translated into English by Amy Jacobs, Godechot argues that highly placed traders win their big money by essentially taking their firms hostage.
Artikel lesen


 

Warum der Kapitalismus die Demokratie bedroht

SWR2, 15.01.2017 | Wissen-Aula, Wolfgang Streeck

Aus Kapitalinteressen und den Interessen der Bürger entstehen Konflikte und Krisen, die das demokratische System bedrohen. MPIfG Emeritus Wolfgang Streeck erläutert Ursachen und Gegenmaßnahmen. Teil 1 der Reihe "Starke Märkte, schwacher Staat".
Beitrag anhören


 

A General Logic of Crisis

London Review of Books, 05.01.2017 | Vol. 39, No. 1, Adam Tooze

Book review by Adam Tooze on Wolfgang Streeck's new book How Will Capitalism End?. Tooze points out: "What Streeck is in search of are not intimations of the 'presumably possible' (Habermas), but a 'new framework, away from wishful demonstrations of the possible to a realistic accounting of the real, to get ahead with the most urgent task for the left, which is sobering up.'"
Verso, 262 pp, £16.99, November 2016, ISBN 978 1 78478 401 0.
Artikel lesen


 

Wolfgang Streeck: the German economist calling time on capitalism

The Guardian, 09.12.2016 | Aditya Chakrabortty

At a time when macroeconomists have failed and other academics have retreated into disciplinary solipsism, Wolfgang Streeck is one of the few to have risen to the moment. Many of the themes that will define this year, this decade, are in his work. The breakup of Europe, the rise of plutocrat-populists such as Trump, the failures of Mark Carney and the technocratic elite: he has anatomized all of them.
Artikel lesen


 

"Es kommt alles wieder zurück"

taz, 29.11.2016 | Daniel Bax

Der britische Politologe Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, spricht im Interview mit MPIfG Journalist in Residence Daniel Bax nach Brexit und US-Wahl über die Verunsicherung in der Arbeiterklasse, nostalgische Gefühle für Nationalstaaten - und Rechte, die plötzlich den Wertebegriff entdecken.
Artikel lesen


 

How Will Capitalism End? Slowly and Painfully

People's World, 28.11.2016 | Joe Gill

Wolfgang Streeck, the Marxist sociology professor from the University of Cologne, has been writing on the end of capitalism for a number of years and his thesis on it is striking. His book How Will Capitalism End? offers a powerful prognosis that predicts that the system will suffer a lingering death rather than go out with a bang.
Artikel lesen


 

Die Utopie vor der Haustür

meinesuedstadt.de, 25.11.2016 | Jörg-Christian Schillmöller

"Erschöpfte Demokratie" heißt das Projekt von theater-51grad, das am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung gastiert. Es ist kein Theaterstück, es ist ein Feldversuch, mit den eigenen Zuschauern. Im Untertitel heißt es "Ein Theaterabend als angewandte Utopieforschung." Der Zuschauer erlebt ein Experiment, ein Gedankenspiel. Es hat etwas Wissenschaftliches, es erinnert an eine Vorlesung, im Graubereich zwischen "möglich" und "unmöglich". "Es gab viel Beifall für einen außergewöhnlichen, aufrüttelnden und ziemlich sinnvollen Nicht-Theaterabend", so urteilt meinesuedstadt.de.
Artikel lesen


 

Sieh's positiv!

theater:pur, 23.11.2016 | Andreas Falentin

Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung war mit Sicherheit noch nicht häufig Spielort theatralischer Experimente. Das neueste Projekt von Rosi Ulrich und ihrer Gruppe theater-51.grad fand hier jedoch auf Anhieb eine geradezu wie ein Handschuh passende Heimat. Natürlich, weil es hier um Gesellschaftsentwürfe geht – und weil man sich als Spielsituation der Seminarform bedient, wofür wiederum die Location geeignete Räumlichkeiten in gewünschter Vielfalt anzubieten hat.
Artikel lesen


 

Kölner Ensemble Theater-51grad spielt "Erschöpfte Demokratie"

WDR 5 Scala, 22.11.2016 | Fabian May

Wo sind die positivem Utopien geblieben? Das Kölner Ensemble theater-51grad will nicht die auf der Hand liegenden Apokalypsen unserer Zukunft nachzeichnen, sondern begibt sich auf den schwierigen Weg in positive Denkmodelle. Fabian May war für Scala bei den Proben im Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
Beitrag anhören


 

Das Verhältnis von Kapitalismus und Gewalt

Deutschlandfunk, 20.11.2016 | Essays und Diskurs, Wolfgang Streeck

Im zweiten Teil der Deutschlandfunk-Sendereihe über die aktuelle Brauchbarkeit von "Das Kapital": ein Essay des Soziologen und MPIfG emeritus Wolfgang Streeck über die "ursprüngliche Akkumulation" und die Gewalt im Kapitalismus.
Beitrag anhören


 

Einseitige Liebe

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.11.2016 | Corinna Budrus

Keiner hält so treu zu Europa wie die Gewerkschaften. Dabei setzt die EU ihnen ganz schön zu. Der neueste Angriff gilt der deutschen Mitbestimmung. MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner nennt dies "einen Skandal".


 

"Das ist Europas große Chance"

Berliner Zeitung, 11.11.2016 | Michael Hesse

Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, sieht im Interview mit der Berliner Zeitung nach dem Wahlsieg Donald Trumps seine Theorie der Postdemokratie bestätigt: "Ja, aber in einer seltsamen Weise. Ein Teil meiner These war, dass in der modernen Gesellschaft die Mehrheit der Menschen keine politische Identität finden kann. Jetzt tritt sowohl in den USA als auch im Vereinigten Königreich ein Zustand ein, in dem viele eine nationalistische, vielleicht auch rassistische Identität im Kontext der Globalisierung, der Einwanderung, der Flüchtlinge und des Terrorismus gefunden haben."
Artikel lesen


 

Marketing - über- und unterschätzt

Die Absatzwirtschaft, 04.11.2016 | Jürgen Häusler

Marketing erzeugt jene Traumbilder, die Menschen zum Kauf bewegen. Dadurch wird es zu einer bedeutenden Produktivkraft in der Wirtschaft und einem tragenden Element moderner Gesellschaften, so MPIfG-Direktor Jens Beckert in seinem neuesten Buch "Imagined Futures". Marketing ist in dieser theoretischen Deutung ein wichtiger "part of the cognitive infrastructure underlying capitalist dynamics".
Artikel lesen


 

Karriereschub eines angeschlagenen Konzepts

Deutschlandfunk, 04.11.2016 | Ursula Storost

"Bausteine des Kapitalismus" - Dynamik und Fiktionen eines Wirtschaftssystems werden in der Vortragsreihe am Hamburger Institut für Sozialforschung diskutiert. In seinem Eröffnungsvortrag vergleicht MPIfG-Direktor Jens Beckert den Kapitalismus mit einem Chamäleon: "Wenn wir die letzten zweihundert Jahre beobachten, dann können wir sehen, der Kapitalismus ist durch massive Krisen gegangen und hat sich immer irgendwie berappelt, mit neuen Formen. Er hat sich in diesen Krisen verändert."
Beitrag anhören


 

The Case Against the Collapse of Capitalism

Financial Times, 02.11.2016 | Martin Wolf

Wolfgang Streeck is right to identify threats to democracy in his new book. Yet we do not have to be victims of forces beyond our control.
Artikel lesen


 

Fiktionsfähig

Süddeutsche Zeitung, 30.10.2016 | Till Briegleb

Die ausgeschmückte Fiktion, was mit dem Einsatz von Kapital bald möglich sei, schaffe jene "kommunikative Konstruktion von Zuversicht", die wirtschaftliche Akteure zum Einsatz ihrer Ressourcen verführt, so Jens Beckert in seinem Eröffnungsvortrag der Vortragsreihe "Bausteine des Kapitalismus" am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Artikel lesen


 

Alternativlos? Bei dem Wort schwillt ihm der Kamm

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2016 | Christoph Geyer

Kein Ausbund an Optimismus, sondern Aufklärer und Realist. Wolfgang Streeck, dem Osteopathen unter den Sozialforschern, zum Siebzigsten


 

Osnabrücker Friedensgespräche: Verheugen und Streeck haben kaum noch Hoffnung für die EU

Osnabrücker Zeitung, 26.10.2016 | Johannes Zenker

"Was wird aus der Friedensmacht Europa?" Der Tenor des ehemaligen EU-Kommissars Günter Verheugen genauso wie von MPIfG-Emeritus Wolfgang Streeck: Nicht mehr viel, die EU steht kurz vor dem Zusammenbruch.
Artikel lesen


 

Wenn die EU untergeht, wird keiner weinen

ZEIT, 13.10.2016 | Wolfgang Streeck

Der Brexit zeigt: Die Regeln der EU sind zu starr, um Integration zu fördern und Desintegration zu verhindern. Der Euro spaltet Nord und Süd, der Austritt von Italien zeichnet sich ab.
Artikel lesen


 

Europa braucht die Nation

Die ZEIT, 15.09.2016 | Nr. 39, Martin Höpner, Fritz W. Scharpf, Wolfgang Streeck

Wie kommt die EU aus der Krise? Zum Gipfel geben die MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner, Fritz W. Scharpf und Wolfgang Streeck ihre Antworten. Sie plädieren einerseits für eine gezielte Vertragsänderung, welche die Macht der Europa-Richter begrenzt. Damit könnten Richter den europäischen Gesetzgeber nicht länger durch ihre einseitige Interpretation der Grundfreiheiten an Änderungen hindern. Des Weiteren fordern sie "dem Drang zur Vereinheitlichung zu trotzen". Höpner, Scharpf und Streeck fordern, einen zweiten Verfahrensweg zu eröffnen, in dem europäische Gesetze mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, während einzelne Regierungen die Anwendung auf das eigene Land durch ein formelles Opt-out ausschließen können. Ihre dritte Empfehlung für die EU ist, "dem Scheitern des Euro Rechnung zu tragen ... Eine Währungsordnung, die Wechselkursanpassungen ermöglicht, ist für Europa angemessener."
Artikel lesen


 

Konturen einer flexibleren EU

taz, 09.09.2016 | Meinung + Diskussion, Martin Höpner

Der Brexit-Schock zeigt: So, wie sie ist, kann die Union nicht bleiben. Nur, mit Maximalforderungen ist keinem geholfen, sagt MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner.
Artikel lesen


 

Die große Entflechtung

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2016 | Zeitgeschehen, Alexander Haneke

Vor genau zehn Jahren trat der erste Teil der Föderalismusreform in Kraft, mit der Regieren in Deutschland "schneller, effizienter und besser" gemacht werden sollte, wie es der damalige SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck formulierte. MPIfG emeritus Fritz W. Scharpf, der als Sachverständiger in der Föderalismuskommission mitwirkte, hatte schon früh auf einen Konstruktionsfehler hingewiesen: Keine neutralen Fachleute, sondern die Betroffenen selbst hatten in der Kommission über eine Reform des Föderalismus entschieden.


 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


 
Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
Pressestelle



MPIfG - Das MPIfG in den Medien | http://www.mpifg.de/aktuelles/mpifg_in_den_medien_de.asp [Zuletzt geändert am 12.02.2014 09:38]