Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

Expect the new Italian government to be as short-lived as the last one. Here’s why.

The Washington Post, 10.09.2019 | Lucio Baccaro, Julia Lynch

In their analysis MPIfG-director Lucio Baccaro and Julia Lynch discuss the recent government change in Italy. Although, Matteo Salvini, leader of the Lega party, pulled out of government, the move back in opposition might even be of advantage for him. “Unless the economy miraculously turns around, Salvini will likely rise again,” Baccaro and Lynch write.


 

Politische Stagnation. Reflexionen über einen unhaltbaren Zustand

SWR, 01.09.2019 | tele-akademie, Wolfgang Streeck

Infolge der internationalen Finanzkrise 2008 rückt der Nationalstaat zunehmend ins Zentrum der wirtschaftspolitischen Debatte. Politische Strömungen von rechts, wie von links wenden sich von der Idee selbstregulierender, unbegrenzter Märkte ab. In der SWR tele-akademie erörtert MPIfG-Direktor Emeritus Wolfgang Streeck das schwierige Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie und die politische Stagnation im „Westen“.
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Wie wir künftig wohnen: Deutschland rückt zusammen

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.08.2019 | S. 25, Patrick Bernau

Immer mehr Menschen drängen in die Stadt, immer höher steigen die Mieten. Patrick Bernau bespricht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Ergebnisse der FGW-Studie „Mangelware Wohnraum: Ökonomische Folgen des Mietpreisbooms in deutschen Großstädten“, die MPIfG Wissenschaftler Sebastian Kohl gemeinsam mit Forschern des Instituts der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat. „Eine große Rolle spielt (…), dass klassische Wegmarken des Lebens in großen Städten heute nicht mehr mit einem Wohnungswechsel verbunden sind. Umziehen ist aus der Mode gekommen.“
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Klimakatastrophen 3: Apokalypse now

Bayern 2, 16.08.2019 | Jazz & Politik, Lukas Hammerstein

Zum Thema „Apokalypse in der Gegenwart“ stellt Lukas Hammerstein das Buch von MPIfG-Direktor Jens Beckert vor. Axel Wostry liest einen Abschnitt zur unerbitterlichen Dynamik des Kapitalismus: „Die kapitalistischen Zukunftsimaginationen entspringen dem endlosen Streben nach Erneuerung des kapitalistischen Ertragsprinzips. (…) Um seine Dynamik aufrechterhalten zu können, muss der Kapitalismus unentwegt durch Neuheit animiert werden.“
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Immobilienboom vertieft soziale Spaltung

Böckler Impuls, 11.07.2019 | 12/2019, S. 6-7

Gestiegene Häuserpreise in Deutschland haben die Ungleichheit erheblich vergrößert. Das reichste Zehntel hat seit 2011 real 1,5 Billionen Euro durch Wertsteigerungen gewonnen, während ärmere Haushalte unter steigenden Mieten leiden. Der Beitrag im Böckler Impuls greift die aktuelle Studie "Die neue Wohnungsfrage" von Till Baldenius, MPIfG-Wissenschaftler Sebstian Kohl und Moritz Schularick auf.
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Der Brexit aus dem Tollhaus

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.06.2019 | S. 18, Jürgen Kaube

Im Zuge der weltweiten Prominenz "populistischer" Parteien ist die Wirtschaft neuerlich zu einer Ressource nationaler Identitätsvorstellungen geworden. Das "Wir-Gefühl" von politischen Gemeinschaften beruht auch auf ökonomischen Faktoren. Für die Anhänger des Brexits sind ökonomische Argumente besonders wichtig – egal welche. Jürgen Kaube bespricht das aktuelle Discussion Paper von MPIfG-Wissenschaftlerin Lisa Suckert.
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Immobilienboom spaltet Deutschland – so hängen die Reichen die Mittellosen vollkommen ab

Stern, 27.06.2019 | Gernot Kramper

Im Jahr 2030 werden knapp eine Million Wohnungen fehlen, davon allein 340.000 in den sieben größten Städten. Einkommensschwache sind die großen Verlierer des Booms. Dies geht aus der Studie von Moritz Schularick, Till Baldenius und MPIfG-Wissenschaftler Sebstian Kohl hervor, berichtet Gernot Kramper auf stern.de.
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Der Immobilienboom verschärft die Ungleichheit

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.06.2019 | Christian Siedenbiede

Der Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschäftigt sich mit der Studie „Die neue Wohnungsfrage“ von MPIfG-Wissenschaftler Sebastian Kohl. In dieser untersucht Kohl gemeinsam mit Moritz Schularick und Till Baldenius, welche Verteilungswirkungen der Immobilienboom der vergangenen Jahre in Deutschland gehabt hat. „Die steigenden Mieten zeigen, dass es jenseits von spekulativen Übertreibungen am Immobilienmarkt einen klaren Mangel an Wohnraum gibt. Daran ist nicht das niedrige Zinsumfeld Schuld, sondern die über viele Jahre zu niedrige Bautätigkeit.“
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Der unscheinbare Finanzgigant

Deutschlandfunk, 11.06.2019 | Caspar Dohmen

Im Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt Benjamin Braun, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfG, warum Vermögensverwalter immer mächtiger werden und wie damit das wirtschaftspolitische Risiko wächst. So verändert sich mit den großen Asset-Management-Gesellschaften etwa das Abstimmungsverhalten bei Hauptversammlungen: „Die Idee war immer, dass Aktionäre sozusagen dem Management unmittelbar im Nacken sitzen. Diese Situation besteht aktuell mit den großen Asset-Management-Gesellschaften sicher nicht mehr.“
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Die Superreichen gefährden die Demokratie

Die ZEIT, 05.06.2019 | Colin Crouch

Mit viel Geld lässt sich leicht Politik machen, die Zivilgesellschaft bleibt außen vor. In den USA ist das Problem allgegenwärtig, breitet sich aber auch in Europa aus. In seinem Essay argumentiert Colin Crouch, Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, dass der wichtigste Motor der Ungleichheit die Finanzialisierung der Weltwirtschaft ist.
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Widerspruch ist erlaubt

Kölner Stadt-Anzeiger, 25.05.2019 | Magazin, Nr. 121, S. 12-13, Marie-Anne Schlolaut

"Die Regierbarkeit der EU wird immer herausfordernder, je uneinheitlicher sie ist. Die Interessen, die in der EU aufeinanderprallen, werden dann immer unterschiedlicher. Europäische Politik erfordert zwar nicht immer Einstimmigkeit, aber doch Einmütigkeit." MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner im Gespräch über die Bedeutung der nationaler Souveranität, die strukturellen Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern und künftige Herausforderungen für die EU.


 

Gewerkschaften und die EU - Abgekühlte Euphorie

Deutschlandfunk, 21.05.2019 | Hintergrund, Caspar Dohmen

Gewerkschaften nimmt man vor allem im nationalen Kontext wahr - dabei kam den Gewerkschaften bei der Gestaltung der Arbeits- und Sozialpolitik in der EU eine wichtige Rolle zu. Inzwischen aber fremdeln viele Gewerkschafter mit der EU, vor allem seit der europäischen Austeritätspolitik nach der Finanzkrise. Martin Höpner erklärt, warum es dem Europäischen Gewerkschaftsbund so schwer fällt mit einer Stimme zu sprechen und inwiefern die Anerkennung der strukturellen Heterogenität der EU-Mitgliedsländer der Schlüssel für ein sozialeres Europa sein könnte.
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Schluss mit der zögerlichen Klimapolitik!

3Sat, 14.05.2019 | Nano, Sarah Schommer

Wann hört das Reden auf? Wann wird gehandelt? Der Beitrag in der Sendung "Nano" zur Klimapolitik der Bundesregierung fragt nach Verantwortung und Handlungszwängen der Politik. Fritz W. Scharpf, Direktor emeritus am MPIfG, erörtert die Bedeutung von negativer Koordination im Kontext von Verhandlungen zwischen den Ressorts.
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"Whatever it takes" - Wer erzählt die besseren Geschichten?

Die Lokale, 14.05.2019 |

Beim IHK-Maiempfang hat Jens Beckert, Direktor des MPIfG, einen Blick auf die ambivalente Dynamik des Kapitalismus geworfen. „Erwartungen und Vorhersagen steuern Handlungen, das ist ein zentraler Mechanismus im Wettbewerb“, so Beckert. Gleichzeitig warnte er vor Makrokrisen, denn „Erwartungen an und Vertrauen in die Zukunft führen zu Veränderungen und Wachstum, ihr Entzug zu Krise und Verlust“.
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EU – Wie Richter die Politik steuern

Radio SRF, 04.05.2019 | Oliver Washington, Martin Durrer

In den 1960er-Jahren weiteten die Richter des Europäische Gerichtshofs (EuGH) ihre Kompetenzen sukessive aus: Sie kassierten demokratisch beschlossene Gesetze der Mitgliedstaaten, entzogen der politischen Sphäre Kompetenzen und konzentrierten die Definitionshoheit zur Regelung des europäischen Binnenmarktes am EuGH. MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner plädiert dafür, dass die Diskussion über die europäischen Grundfreiheiten wieder von der Politik geführt wird.
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Eine Strategie für das „Soziale Europa“

MAKROSKOP, 29.04.2019 | Martin Höpner

"Die Strukturpolitik darf nicht zu einem weiteren trojanischen Pferd der Liberalisierung im Namen der Wettbewerbsfähigkeit verkommen. Will man diesen Weg verhindern, dann reicht es nicht, dem Zurück zum status quo ante das Wort zu reden." MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner argumentiert in diesem Beitrag für eine eigene, progressive Vision zur Zukunft der europäischen Strukturpolitik.
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Ordnung und Fragilität des Sozialen

Soziopolis, 29.04.2019 | Renate Mayntz, Ariane Leendertz, Uwe Schimank

Renate Mayntz im Gespräch mit Ariane Leendertz und Uwe Schimank. Grande Dame der deutschen Soziologie - die würdevolle Bezeichnung hat sich für die Jubilarin längst etabliert, stellt sie doch gleich in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung in der uniformen deutschen Forschungslandschaft dar. Am 28. April 2019 feierte Renate Mayntz ihren 90. Geburtstag.
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Die Fremde in unserem Team

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.04.2019 | André Kieserling

Renate Mayntz, die hochangesehene deutsche Soziologin, die heute ihren neunzigsten Geburtstag feiert, schrieb den kurzen Text über das soziale Schicksal von Gastwissenschaftlern, nachdem sie, ganz am Anfang ihrer akademischen Karriere, in Amerika einmal selbst einer war. Die Tochter aus gutem Hause hatte zunächst Chemie studiert. Erst als ihr Land über die Katastrophe des Nationalsozialismus zu diskutieren begann und alle nach dafür geeigneten Begriffen suchten, fand sie in ihren Weg in die Sozialwissenschaft. Am Ende sollte Mayntz ein eigens für sie gegründetes Max-Planck-Institut leiten, aber am Anfang dieses Weges stand ein Gastaufenthalt an der Columbia University in New York.
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Die große Dame der Soziologie

Kölner Stadt-Anzeiger, 27.04.2019 | Rüdiger Heimlich

Die renommierteWissenschaftlerin Renate Mayntz, Gründungsdirektorin des KölnerMax-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, wird amWochenende 90 Jahre alt.


 

Interview mit Renate Mayntz "Ich wollte unbedingt in die Forschung"

Kölner Stadt-Anzeiger, 26.04.2019 | Rüdiger Heimlich

Anlässlich ihres 90. Geburtstags spricht Renate Mayntz im Interview mit Rüdiger Heimlich über ihren Werdegang bis hin zur Gründungsdirektorin des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, wie sie die Rolle der Sozialwissenschaften sieht und darüber was ihre Arbeit ausmacht und wodurch diese geprägt wurde.
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Eigentum. Was ist das, und wofür ist es gut?

Die ZEIT, 11.04.2019 | Nr. 16, S. 47, Jens Beckert

"Das Erbrecht ist der Schlüssel" ist die Gegenrede von MPIfG-Direktor Jens Beckert auf die Rede von Philosoph Tilo Wesche. "Wenn Tilo Wesche sich als Philosoph darum sorgt, dass die fast religiöse Wertschätzung des privaten Eigentums auf Kosten der Demokratie und der Natur geht, dann möchte ich als Soziologe entgegnen: Das Eigentum kann Freiheit erst ermöglichen, wenn das Erbrecht als ein Schlüssel zur Gleichheit dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht nur von wenigen an wenige vererbt wird", schreibt Beckert.
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