Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

Textilindustrie: Holpriger Start eines globalen Bündnisses

Deutschlandradio Kultur, 20.01.2015 | Caspar Dohmen

"Wenn ich mir die Partner anschaue, die bisher im Prozess des Textilsiegels beteiligt waren, wenn man sich die ansieht, dann sind das solch konträre Parteien, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es zu einem strengen Siegel kommen wird." MPIfG-Wissenschaftlerin Simone Schiller-Merkens äußert sich skeptisch hinsichtlich der Pläne von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eine faire Bezahlung in der globalen Textilindustrie einzuführen.
Beitrag anhören


 

Das kann nicht gutgehen mit dem Kapitalismus

Wirtschaftswoche, 08.01.2015 | Politische Debatte, Ferdinand Knauß

Kein Wachstum, dafür gigantische Schulden. Keine soziale Ordnung, stattdessen Zynismus und Rette-sich-wer-kann. "Ich mache keine Vorhersagen", so Wolfgang Streeck in dem Interview mit der Wirtschaftswoche, "ich weise nur auf die rapide zunehmenden gesellschaftlichen Brüche hin und wünsche mir, dass wir beim Nachdenken über die Zukunft die Möglichkeit einer Reduzierung des gesellschaftlichen Lebens auf die Gesetze des Marktes nicht ignorieren."
Artikel lesen


 

Die Lust auf die Fälschung

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.12.2014 | Helene Bubrowski, Corinna Budras

Ob Sonnenbrille, Parfüm oder Handtasche: Viele Menschen kaufen Billigkopien von Luxusware. Warum? Entscheidend ist nicht nur der Preis. ... "Kopien sind vorweggenommener Konsum der Originale und können den Wunsch nach ihnen sogar verstärken", schreibt Frank Wehinger in seinem Aufsatz "Falsche Werte - Nachfrage nach Modeplagiaten" (MPIfG Discussion Paper 14/20).
Artikel lesen


 

Zur Verteidigung des Nationalstaates - aus konservativer und aus kapitalismuskritischer Perspektive: Wolfgang Streeck und Roger Scruton

Die freie Welt - Die Internet- und Blogzeitung für die Zivilgesellschaft, 21.12.2014 | Ronald G. Asch

In seinen Buchbesprechungen stellt Autor Ronald G. Asch Wolfgang Streecks "Gekaufte Zeit" und Roger Scrutons "How to be a Conservative" ausführlich vor. Warum er die beiden Bücher dieser beiden konträren Autoren nebeneinander stellt, begründet Asch wie folgt: "Scruton und Streeck sind beide zutiefst skeptisch gegenüber dem Versuch, einen europäischen Superstaat zu schaffen und die Nationalstaaten abzuschaffen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen."
Artikel lesen


 

Erbe und Arbeit gleich besteuern

Der Standard, 13.12.2014 | Regina Bruckner

"Mir ist unverständlich, wie sich in einer Gesellschaft, die sich als Leistungsgesellschaft versteht, Arbeit - die ja ganz offensichtlich Leistungserbringung bedeutet - so viel höher besteuert werden kann, als Erbschaften, die leistungsfrei erlangt werden", gibt MPIfG-Direktor Jens Beckert im Gespräch mit dem österreichischen Standard zu denken. "Mir geht es darum, zwischen den Einkommensarten umzuverteilen und Arbeit tendenziell zu entlasten, um Anreize für Arbeit zu stärken." Allerdings ließe sich dieser Vorschlag politisch nicht durchsetzen.
Artikel lesen


 

Themenwoche "Ware Welt": Ökonomisierung und moralischer Wandel

Deutschlandfunk, 07.12.2014 | Essay und Diskurs, Dominic Akyel

Wir leben in einer Welt, in der alles zur Ware werden kann, ob natürliche Ressourcen wie Trinkwasser, soziale Leistungen oder Ideen von Künstlern. Ursächlich dafür waren nicht nur politische und ökonomische Veränderungen, sondern auch der Wandel sozialer Wertvorstellungen. Aber worin genau besteht die moralische Dimension der Ökonomisierung? MPIfG-Wissenschaftler Dominic Akyel gibt Antworten darauf, wie die Walbeobachtung überhaupt eine kommerziell lohnende Branche werden konnte - ökonomisiert werden konnte.
Beitrag anhören


 

Die Hybris der Ökonomen

Wirtschaftswoche, 07.12.2014 | Dieter Schnaas

Eine neue Studie des deutsch-französischen Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies mit dem vieldeutigen Titel "The Superiority of Economists" zeigt, dass die Isolation der Wirtschaftswissenschaften im Kreis der social sciences keineswegs das selbstkritische Nachdenken fördert, sondern im Gegenteil mit einem Übermaß an Selbstsicherheit korrespondiert.
Artikel lesen


 

Das deutsche Kapitalismusmodell ist ohne Geheimnis

Frankfurter Rundschau, 11.11.2014 | Michael Hesse

"Für mich ist eine Demokratie nur dann eine solche, wenn sie ausgleichende, egalisierende Impulse in die kapitalistische Marktwirtschaft hineintragen kann", so erklärt Wolfgang Streeck sein Verständnis von Demokratie im Interview mit der Frankfurter Rundschau anlässlich seiner Emeritierung am 31. Oktober 2014.


 

Erbschaft abschaffen? Ein feudales Relikt in der Diskussion

Deutschlandradio Kultur, 10.11.2014 | Zeitfragen, Lorenz Rollhäuser

In Deutschland ist das Vermögen ungleich verteilt. Pro Jahr werden 200 bis 300 Milliarden Euro vererbt. So wird die soziale Ungerechtigkeit von einer Generation zur nächsten weitergereicht. Ein Blick auf die Geschichte des Erbrechts und ein Plädoyer von MPIfG-Direktor Jens Beckert dafür, Reichtum gerechter zu verteilen.
Beitrag anhören


 

"Es gibt kein Modell Deutschland"

Kölner Stadt-Anzeiger, 31.10.2014 | Kultur, Michael Hesse

"Eine Demokratie muss in der Lage sein, die vom Markt ständig produzierten Ungleichheiten durch eine solidarische Politik zu korrigieren; andernfalls hört sie auf, eine Demokratie zu sein." Diesen Appell an die Politik von heute äußerte Wolfgang Streeck im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger anlässlich seiner Emeritierung am 31. Oktober 2014.
Artikel lesen


 

Ein vernünftiger Linker

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.10.2014 | Nr. 43, Rainer Hank

Rainer Hank würdigt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck, der nach fast zwanzig Jahren Forschungsarbeit am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung am 31. Oktober 2014 emeritiert wird. Laut Hank ist Streeck "einer der wichtigsten Sozialforscher Deutschlands", der dem Kapitalismus nie über den Weg getraut habe. Heute sehe sich Streeck bestätigt.
Artikel lesen


 

Arbeitsmarkt nicht überregulieren: Colin Crouch spricht beim Königsteiner Forum

Taunus Zeitung, 15.10.2014 | Ulrich Boller

Freiheit und Kontrolle beinhaltet für Professor Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, einen weitgefassten Begriff der Regulierung. Der britische Soziologe und Politikwissenschaftler sprach sich beim Königsteiner Forum für wohlerwogene "formelle und informelle Regeln" aus.
Artikel lesen


 

Vers la postdémocratie ?

Le Monde, 10.10.2014 | Nicolas Weill

Dans un livre alarmant, le sociologue allemand Wolfgang Streeck démontre que la liberté ne constitue pas l’horizon du capitalisme.
Artikel lesen


 

Capitalism, neo-liberalism and democracy: Wolfgang Streeck

Renewal, 01.10.2014 | Vol. 22 No. 3/4, Interview by Ben Jackson

The recent work of the German social scientist Wolfgang Streeck provides a powerful and salutary analysis of the recent history, and likely future trajectory, of capitalism. In this interview Streeck discusses his analysis of the financial crisis, his concerns about the neo-liberal implications of European integration, and his criticisms of the 'varieties of capitalism' school.
Beitrag lesen


 

Gewinner des Deutschen Studienpreises für Sozialwissenschaften: Philip Mader

Bayerischer Rundfunk, 29.09.2014 | alpha Campus, Monika Haas

Kurzportrait über den ehemaligen IMPRS-SPCE-Doktoranden Philip Mader, der für seine kritische Dissertation zum Thema Mikrofinanz mit dem Deutschen Studienpreis für Sozialwissenschaften 2013 der Körber-Stiftung ausgezeichnet wurde.
Film anschauen


 

Buying Time: The delayed crisis of democratic capitalism

podacademy.org, 21.09.2014 | Business and Economics, Craig Barfoot

Is electoral democracy compatible with the forces of global capitalism? Or are western governments just ‘buying time’ with short term economic fixes in order to win elections, while real power lies not with the people but somewhere else entirely? These are the questions of Craig Barfoot’s conversation with Wolfgang Streeck, Director of the MPIfG, as they discuss Professor Streeck’s book "Buying Time: The delayed crisis of democratic capitalism" (Verso, 2014), which is based on his 2012 Adorno lectures.
Beitrag anhören


 

Vor der Entscheidung: Die spinnen absolut nicht, die Schotten

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.09.2014 | Nr. 217, S. 9, Jürgen Kaube

Kurz vor der Entscheidung über die schottische Unabhängigkeit empfiehlt Jürgen Kaube MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck als deutschen Botschafter für Edinburg. Als Begründung für seinen Vorschlag führt Kaube Streecks Buch "Gekaufte Zeit - Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" an, das sich "wie eine Blaupause liest für das meiste, was die schottischen Separatisten vorhaben, und wie eine Erklärung für fast alles, was sie tun."
Artikel lesen


 

Max-Planck-Bibliothekarin Susanne Hilbring: "Verlage bescheren illegalen Plattformen Zulauf"

netzpolitik.org, 18.09.2014 | Leonhard Dobusch

Im Interview mit Leonhard Dobusch bezieht Susanne Hilbring, Leiterin der Bibliothek am MPIfG, Stellung zur Entscheidung des EuGH, dass Bibliotheken Bücher digitalisieren, auf Leseplätzen anbieten und auch den zumindest teilweisen Download ermöglichen dürfen. Mit diesem Urteil so Dobusch sei die digitale Bibliothekswelt aber keineswegs in Ordnung - und nicht alle Bibliotheken profitierten gleichermaßen davon. Warum das so ist, erklärt Susanne Hilbring.
Artikel lesen


 

Der neue Kaputtalismus

taz. die tageszeitung, 28.08.2014 | Robert Misik

In seinem Artikel geht Autor Robert Misik den Überlegungen der politischen Linken über einen möglichen Zusammenbruch des Kapitalismus auf den Grund und zitiert den Essay "How Will Capitalism End" von MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck. "Folgt man Streeck", so Misik, "dann sind wir Zeitgenossen des Zusammenbruchs."
Artikel lesen


 

Redezeit mit Wolfgang Streeck: Erodiert der Kapitalismus die Gesellschaft?

WDR 5, 18.08.2014 | Neugier genügt, Mark vom Hofe/Ralph Erdenberger

In der Sendung "Neugier genügt" wirft MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck in der Redezeit eine fundamentale Frage auf: Können wir es uns auf Dauer leisten, unsere Gesellschaften immer mehr an Marktzwänge anzupassen statt die Märkte an die Art und Weise, wie wir menschenwürdig leben wollen?
Beitrag anhören


 

El capitalismo en terapia intensiva

N - Revista de Cultura. Clarín, 13.08.2014 | Martin Idafe

In der Kulturbeilage der argentinischen Zeitung "Clarín" spricht MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck im Interview über ein Ende des Kapitalismus, Schuldenwachstum und über die Konsequenzen von Ungleichheit für demokratische Systeme.
Artikel lesen


 

Kurz und kritisch: Die glänzenden Geschäfte der Mächtigen

Deutschlandradio Kultur, 02.08.2014 | Lesart

Der Beitrag "Die glänzenden Geschäfte der Mächtigen" stellt kurz und kritisch drei Bücher über die dunklen Seiten des Geldes vor - darunter "Markt und Moral" des Auswärtigen wissenschaftlichen Mitglieds des MPIfG Colin Crouch. Die Rezension des Deutschlandradios Kultur lobt Crouch, der im Gespräch mit seinem Verleger Peter Engelmann zum Neoliberalismus Stellung bezieht, "einmal mehr als den besten Kritiker, den der Neoliberalismus zu bieten hat."
Beitrag anhören


 

Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


 
Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
Pressestelle



MPIfG - Das MPIfG in den Medien | http://www.mpifg.de/aktuelles/mpifg_in_den_medien_de.asp [Zuletzt geändert am 12.02.2014 09:38]