Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

Redezeit mit Wolfgang Streeck: Erodiert der Kapitalismus die Gesellschaft?

WDR 5, 18.08.2014 | Neugier genügt, Mark vom Hofe/Ralph Erdenberger

In der Sendung "Neugier genügt" wirft MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck in der Redezeit eine fundamentale Frage auf: Können wir es uns auf Dauer leisten, unsere Gesellschaften immer mehr an Marktzwänge anzupassen statt die Märkte an die Art und Weise, wie wir menschenwürdig leben wollen?
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El capitalismo en terapia intensiva

N - Revista de Cultura. Clarín, 13.08.2014 | Martin Idafe

In der Kulturbeilage der argentinischen Zeitung "Clarín" spricht MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck im Interview über ein Ende des Kapitalismus, Schuldenwachstum und über die Konsequenzen von Ungleichheit für demokratische Systeme.
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Kurz und kritisch: Die glänzenden Geschäfte der Mächtigen

Deutschlandradio Kultur, 02.08.2014 | Lesart

Der Beitrag "Die glänzenden Geschäfte der Mächtigen" stellt kurz und kritisch drei Bücher über die dunklen Seiten des Geldes vor - darunter "Markt und Moral" des auswärtigen wissenschaftlichen Mitglieds des MPIfG Colin Crouch. Die Rezension des Deutschlandradios Kultur lobt Crouch, der im Gespräch mit seinem Verleger Peter Engelmann zum Neoliberalismus Stellung bezieht, "einmal mehr als den besten Kritiker, den der Neoliberalismus zu bieten hat."
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Unser optimiertes Leben

Deutschlandfunk, 03.07.2014 | Studiozeit, Ingeborg Breuer

"Der Kapitalismus hat mittlerweile eine kulturelle Kraft entwickelt, die Weber ihm gar nicht zugeschrieben hätte", gibt der ehemalige MPIfG-Wissenschaftler Sascha Münnich und Veranstalter der Tagung "Kapitalismus als Lebensform" im Interview mit dem Deutschlandfunk zu Bedenken. Zusammen mit Patrick Sachweh, Soziologe an der Universität Frankfurt, untersuchte Münnich im Rahmen der Frankfurter Tagung, in welche öffentlichen, aber auch privaten Bereiche marktkonforme Werte wie Erfolgsorientierung, Effizienz und Konkurrenz heute eingedrungen sind.
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Kunde oder Terrorist?

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2014 | Nr. 150, S. 16, Wolfgang Streeck

In den riesigen Datenspeichern des digitalen Kapitalismus erscheint das Individuum vor allem in seiner zu steuernden Potentialität: als Konsument oder als Terrorist. Seine im erdumspannenden Netz der digitalisierten Sozialbeziehungen hinterlassenen Spuren bilden das Rohmaterial einer neuartigen Vorwärtskontrolle menschlichen Handelns: Der Terrorist soll gefunden werden, bevor er zu einem wird; über den Konsumenten will man wissen, was er konsumieren will, bevor er selber es weiß.
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Bailing out banks is not a lucrative business

The Washington Post, 24.06.2014 | Henry Farrell

In her interview with The Washington Post Cornelia Woll, codiretor of MaxPo in Paris, explains the different approaches countries took to bailing out banks in the financial crisis which she anaylsed in her new book "The Power of Inaction." Woll says: "There is no magic solution that can assure that bailouts will be inexpensive. However, I argue that private sector involvement can reduce the burden on taxpayers, and that some public bailouts have been comparatively 'cheap'."
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Das Modell der Mikrokredite

Deutschlandfunk, 11.06.2014 | Moderation: Stefan Detjen

Armutsbekämpfung durch Mikrokredite ist ein weltweit anerkanntes Instrument der marktwirtschaftlichen Entwicklungshilfe. Aber führt das Konzept wirklich zu wachsendem Wohlstand bei den Kreditnehmern oder profitiert vielmehr nur die Finanzindustrie, die ihren Kunden höchste Zinsen abverlangt und sie dann verschuldet zurücklässt, wie Kritiker betonen? Diskussionsrunde mit Philip Mader, der für seine Doktorarbeit zur Mikrofinanz den Deutschen Studienpreis 2013 der Körber Stiftung erhielt.
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Kritik an Mikrokrediten wird lauter

Stuttgarter Zeitung, 10.06.2014 | Nr. 130, S. 14

Die Darlehen helfen angeblich nicht gegen die Armut. Die Abhängigkeit von internationalen Geldgebern gilt als schädlich. Bisher sei keine positive Wirkung von Mikrokrediten bei der Armutsbekämpfung nachgewiesen, meint etwa der Wirtschaftswissenschaftler Philip Mader.
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Kriminelle Geschäfte

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.06.2014 | Nr. 23, S. 20, Winand von Petersdorff

Organisierte Verbrecher wirtschaften genauso wie normale Unternehmer. Aber unter erschwerten Bedingungen. Das Problem der organisierten Kriminalität bleibt ihre Ineffizienz. "Die illegalen Märkte kommen aus ihren Kinderschuhen nicht heraus", sagt Jens Beckert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln.


 

Transnationale Lohnkoordination in einem System fester Wechselkurse

WSI-Mitteilungen, 06.06.2014 | 4/2014

MPIfG-Wissenschaftler und Forschungsgruppenleiter Martin Höpner erachtet das Zustandekommen einer effektiven transnationalen Lohnkoordination als Notwendigkeit, die über die Zukunft des Euro-Projekts entscheiden werde. Einerseits habe der Eintritt in den Euro zwar die wirtschaftliche Integration vertieft, die Erwartungen der Wirtschaftsteilnehmer stabilisiert und dem Integrationsraum mit der gemeinsamen Währung ein gewichtiges Symbol verliehen. Gleichzeitig hätten die Mitglieder der Währungsunion aber darauf gewettet, das Instrument der nominalen Wechselkursanpassung nicht mehr zu brauchen. "Diese Wette wurde verloren", so Höpner in seinem Beitrag für die WSI-Mitteilungen.
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"Lebensgefährlich und zynisch"

taz, 03.06.2014 | Hermannus Pfeiffer

Im Interview mit der taz erklärt der ehemalige MPIfG-Wissenschaftler Philip Mader, warum Kleinstdarlehen für ihn oft die Privatisierung öffentlicher Güter bedeuten und er einen Großteil des Mikrofinanzsektors für eine Fehlentwicklung hält.
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The SPD under Merkel

The Current Moment, 02.06.2014 | Wolfgang Streeck

"Now that the opposition in the Bundestag has been reduced to a tiny and politically dispersed minority, it seems not much of an exaggeration to consider the government firmly in the hands of a centrist national unity party into which the two former Volksparteien have peacefully dissolved,"states the director of the MPIfG Wolfgang Streeck. He sargues that with the Social Democrats on board, Angela Merkel is no longer at risk of being forced by her party, or tempted by her own passions to hurt the feelings of pensioners, the unemployed, or the remaining clients of the welfare state by pursuing neoliberal "reform", at least in Germany.
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Politisierung der EU vergrößert Demokratiedefizit

Cicero, 12.05.2014 | Martin Höpner

Erstmals wurden im Europawahlkampf Spitzenkandidaten benannt. Dies soll helfen, das Demokratiedefizit der EU abzubauen und wird als "politischer Quantensprung" (Ulrich Beck) wahrgenommen, welcher das Wir-Gefühl der Europäer verstärken soll. Doch genau das Gegenteil könnte der Fall sein: MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner widerspricht der These vom Quantensprung und analysiert, dass die Demokratisierungsstrategie letztlich sogar die Europagegner stärken könnte.
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In vino nobilitas

FAS, 11.05.2014 | Nr. 19, S. 58, Jürgen Kaube

Obwohl sie im Großen und Ganzen dieselbe chemische Struktur aufweisen, kosten manche Weine 1,99 und andere 300 Euro die Flasche. Wie kommt das, wenn auch die teuersten Weine in der Produktion selten mehr als zehn Euro pro Flasche kosten? Und weder Kritiker noch Konsumenten imstande sind, durch Probieren Weine ihrem Preis zuzuordnen? Ist alles nur Einbildung? Doch weshalb hat die Einbildung eine Struktur, weshalb ist sie relativ stabil? Diese Fragen erforschten MPIfG-Wissenschaftler um Direktor Jens Beckert.
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Was ist normal? Versuch einer Definition

3sat, 08.05.2014 | "scobel", Gert Scobel

Die Frage danach, was eigentlich Normalität in einer Gesellschaft bedeutet, erhitzt mehr und mehr die Gemüter. Was heißt eigentlich normal? Wer ist normal und wer ist nicht normal? Wer bestimmt, was normal ist? Was ist normal und wo beginnt eine psychische Erkrankung? Zusammen mit seinen renommierten Gästen, darunter MPIfG-Wissenschaftlerin Sigrid Quack, nimmt sich Gert Scobel diesen Fragen an.
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Kleine Kredite - keine Wirkung

Deutsche Welle online, 07.04.2014 | Mirjam Gehrke

Seit den 1970er-Jahren gelten Mikrokredite als erfolgreiches Mittel gegen die Armut. Ein kritischer Blick auf die Wirksamkeit dieser Förderung zeigt jedoch, dass in erster Linie die Geldgeber profitieren. Der ehemalige MPIfG-Mitarbeiter Philip Mader fordert: "Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass jeder für seine Armut individuell selbst verantwortlich ist und dass der Finanzmarkt die Lösung für alle sozialen Probleme bereithält."
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Kleiner Kredit, große Probleme

Jungle World, 06.03.2014 | Nr. 10, Cord Riechelmann

"Das Buch »Rendite machen und Gutes tun? Mikrokredite und die Folgen neoliberaler Entwicklungspolitik« und Maders Studie »Zwischen Entwicklungshilfe und Finanzialisierung: Die Mikrofinanz als transnationaler Kapitalmarkt« sind ein Beispiel für eine wirklich kritische Gesellschaftswissenschaft, für ihre Bedingungen wie ihre Möglichkeiten", urteilt Autor Cord Riechelmann über die Arbeiten des ehemaligen MPIfG-Mitarbeiters Philip Mader.
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Christel Schommertz
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