Das MPIfG in den Medien

Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate
 


 

Bewährungsprobe für die Sozialpartner

Deutschlandfunk, 12.02.2010 | Hintergrund, Christoph Birnbaum

"2010 wird ein Mega-Tarifjahr - aber nicht ein Jahr der Mega-Abschlüsse. Verhandelt wird im öffentlichen Dienst, in der Metallindustrie und in der Chemiebranche. Während die Industrie die schlimmsten Auswirkungen der Finanzkrise überwunden hat, sieht es in den öffentlichen Kassen schlecht aus. […] Britta Rehder vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung: "Dass die Politik von Verdi jetzt erst einmal etwas konfrontativer aussieht, hat natürlich auch etwas mit einer Situation zu tun, mit der die Industriegewerkschaften nicht so konfrontiert sind. Das ist die Gewerkschaftskonkurrenz.""
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Das Prinzip der politischen Landschaftspflege

Sueddeutsche Zeitung, 26.01.2010 | Nr. 20, S. 6, Hans Leyendecker

"Geldsegen für die Bürgerlichen: Wie Großspender ihre Zuwendungen an Parteien verteilen - und wer davon am meisten profitiert. […] Vor ein paar Jahren erschien zu der Problematik … eine lesenswerte Studie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsordnung. Der Autor der Studie, der Politikwissenschaftler Martin Höpner, … hält die Annahme für "weltfremd, Spenden folgten ausschließlich altruistischen Motiven der Unternehmensleitungen"."
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Das Gesetz der Parteien

Tagesspiegel, 19.01.2010 | Christian Tretbar

"Die einen, vor allem in der Opposition, wittern den großen Skandal. Die anderen, insbesondere die FDP selbst, sagen, alles sei ganz legal. Es gebe kein Zeichen für Käuflichkeit. Konkret geht es um eine in mehreren Tranchen gezahlte Spende in Höhe von 1,1 Millionen Euro der Düsseldorfer Substantia AG an die FDP. Tatsächlich geht es aber um mehr als diesen Einzelfall. Das deutsche Parteispendensystem steht auf dem Prüfstand. […] Auch Martin Höpner, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, setzt sich seit Jahren mit dem Parteispendensystem auseinander."
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Reiche dürfen reich bleiben - aber auch eine liberale Welt braucht Umverteilung

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.01.2010 | Nr. 53, S. 29, Jens Beckert

""Der Sozialismus ist gar nicht so übel", ist eine Provokation. Die letzte Dekade war wie kaum eine andere durch gesellschaftliche Einschüchterung geprägt. Terroranschläge, Finanz- und Wirtschaftskrisen, die Bedrohung von Wohlstand durch wirtschaftliche Globalisierung, bevorstehende Klimakatastrophe. Politische Diskurse in der verängstigten Gesellschaft drehten sich um Antiterrorkampf, Rettungsschirme für sich verzockende Banker, Arbeitsplatzverlust durch Standortverlagerungen und die Durchsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, mit denen "das Schlimmste" verhindert werden könnte. In einer solch eingeschüchterten Atmosphäre ist kein Raum für politische Utopien."
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Auch international ein „Markenzeichen“

Kölnische Rundschau, 04.12.2009 | Online

"Bei der Bewältigung der „großen Herausforderungen“, vor denen Köln steht, setzt OB Jürgen Roters auch auf Unterstützung und „Orientierungshilfe“ durch das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung. Er wünsche sich einen intensiveren Austausch, sagte der OB beim Festakt im Wallraf-Richartz-Museum zum 25-jährigen Bestehen des Kölner MPI. „Wir suchen auf viele Fragen eine Antwort.“"
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„Politik hat Kontrolle verloren“

Kölner Stadt-Anzeiger, 03.12.2009 | Online, Petra Pluwatsch

"Vor 25 Jahren wurde das Kölner Max-Planck-Institut gegründet. Mit Direktor Jens Beckert sprach unsere Redakteuerin Petra Pluwatsch über den Wandel der Forschung und den Machtverlust der Politik gegenüber der Wirtschaft."
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Anerkannt als weltweit führend

Kölner Stadt-Anzeiger, 03.12.2009 | Kirsten Boldt

"Geraten politische Systeme durch moderne Kommunikationstechniken unter Druck? Welche Rolle spielt nationalstaatliche Politik angesichts zunehmender lnternationalisierung? Wie kann sie gesellschaftliche Verhältnisse und das Wirtschaftssystem beeinflussen? Auf Fragen wie diese werden derzeit von einigen der klügsten Köpfe des Landes Antworten gesucht. Sie sind Sozialwissenschaftler am Max-Planck-Institut für GeseIlschaftsforschung."


 

Unfälle und Unerwartetes erwarten

Handelsblatt, 20.11.2009 | Nr. 225, S. 8, Wolfgang Streeck, Sandra Mitchell

"Die Wirtschaftswissenschaften können Märkte nicht berechenbar machen. Sie müssen sich von der Illusion strikter Gesetzmäßigkeit lösen, die zur Finanzkrise beigetragen hat. Regeln und adaptives Handeln helfen uns weiter."
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Der schnöde Einkauf als gutes Werk

Handelsblatt, 12.11.2009 | Online, Ferdinand Knauß

"Soziologen analysieren auf einer Tagung die entscheidende Rolle der Moral in der Konsumgesellschaft. Bio-Eier und "fair" gehandelte Produkte zeigen: Der Mensch handelt längst nicht immer so rational und egoistisch, wie viele Ökonomen glauben. So ist vielen Konsumenten Tierschutz wichtiger als Sparen. […] Nicht gewählten Umweltpolitikern, sondern Tankstellenboykotts traut man zu, Ölkonzerne zum Naturschutz zu zwingen. "Wir denken dabei gar nicht mehr an andere Möglichkeiten als den Markt", sagte Jens Beckert, Direktor des MPIfG."
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Europäisierung der deutschen Berufsbildungspolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte, 02.11.2009 | 45/2009, S. 25-31, Marius R. Busemeyer

"Die deutsche Bildungslandschaft ist in Bewegung geraten, und die europäische Politik spielt dabei eine wesentliche Rolle. Der Bologna-Prozess hat die deutsche Hochschulpolitik grundlegend transformiert und internationalisiert. Die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen ist dabei nur die sichtbarste der angestoßenen Reformen. Im Bereich der beruflichen Bildung stehen nun ähnliche Veränderungen an: Durch die Lissabon-Strategie und insbesondere die Beschlüsse des Rates der EU-Bildungsminister in Kopenhagen (2002) erfuhr die EU-Berufsbildungspolitik eine enorme Aufwertung, allerdings um den Preis der zunehmenden Unterordnung unter den Aspekt der Beschäftigungssicherung."
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Was Politik und Wirtschaft von den Sozialwissenschaften erwarten können

Handelsblatt, 29.10.2009 | Nr. 209, S. 9, Ferdinand Knauss

"Der Soziologe Wolfgang Streeck kritisiert den Glauben an die Prognosefähigkeiten der Ökonomen. Wissenschaftliche Politikberatung solle bescheidener sein. […] „Warum hat das niemand kommensehen?“ fragte die englische Königin bei einem Besuch der London School of Economics im November 2008. Vor 20 Jahren hätte sie die Frage auch stellen können. Der Zusammenbruch des kommunistischen Imperiums kam ebenso unerwartet wie die Finanzkrise."
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Deutschlands beste Manager

Wirtschaftswoche, 12.10.2009 | Online, Jens Tönnesmann, Cornelia Schmergal

"Eine neue Manager Klasse übernimmt die Macht im Dax. Sie sind internationaler, spezialisierter und bauen die Deutschland AG um. Wer dabei die beste Arbeit macht, zeigt das große Manager-Ranking von Kienbaum und der WirtschaftsWoche. […] Die Techniker kommen an die Macht. Das belegt eine druckfrische Studie der Wissenschaftlerin Saskia Freye, die am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln die Karrierewege der Top-Manager in den 50 größten deutschen Industrieunternehmen untersucht hat – von 1960 bis 2005."
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Entpolitisierung durch Armut: Kann eine Wahlpflicht helfen? Ein Gespräch mit Armin Schäfer

WDR 5, 29.09.2009 | Politikum, Dominik Jozic

"Nur 70,8 Prozent der Bundesbürger haben am vergangenen Sonntag ihre Stimme abgegeben. Das ist die niedrigste Wahlbeteiligung, die es je bei einer Bundestagswahl gab. Was in der Statistik auffällt: Vor allem Menschen mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen gehen immer seltener wählen, die Politik droht eine ganze Schicht der Bevölkerung zu verlieren. Der Politikwissenschaftler Armin Schäfer hält die unterschiedliche politische Teilhabe für eine Gefahr und fordert deshalb die Einführung einer Wahlpflicht."
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Armut hält Menschen vom Wählen ab

DerWesten, 28.09.2009 | Online, Petra Kappe

"Die Wahlbeteiligung ist bei der Bundestagswahl weiter gesunken und hat mit 70,8 Prozent ein historisches Tief erreicht. Politikwissenschaftler sind alarmiert. Denn es sind die Schwachen der Gesellschaft, die sich von der Demokratie abwenden. Armut grenzt aus, und sie bedroht die Demokratie. Davor warnt der Kölner Politikwissenschaftler Armin Schäfer."
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Armut macht wahllos: Wie der Sozialstatus die Wahlbeteiligung beeinflusst

SWR 2, 26.09.2009 | Campus, Anja Braun

"In diesem Wahlkampf hat es an vielem gefehlt, an Kampfeslust vor allem bei den Kanzlerkandidaten, aber auch an klaren Aussagen, die polarisieren und die deutlich machen, warum man gerade die eine oder den anderen wählen soll. An einem aber hat es nicht gefehlt: An Appellen, trotzdem wählen zu gehen, auf jeden Fall von seinem Stimmrecht Gebrauch zu machen. […] Noch nie haben so wenige Bürger ihr Recht zu wählen genutzt wie heute, versichert der Politikwissenschaftler Armin Schäfer."
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Nichtwahl aus Protest

ZDF / Frontal 21, 22.09.2009 | Online, Steffen Judzikowski, Christian Rohde

"Immer mehr Wähler, sogar politisch Interessierte, Mittelständler oder Intellektuelle gehen aus Protest gegen den Politikbetrieb nicht zur Abstimmung. […] Der Politikwissenschaftler Armin Schäfer vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung hat die sinkende Wahlbeteiligung und ihre Folgen untersucht. "Noch nie haben so wenige Bürger ihr Recht zu wählen genutzt wie heute.""
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Ansprechpartnerin
für Medien und Öffentlichkeit


 
Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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