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Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

"Es kommt alles wieder zurück"

taz, 29.11.2016 | Daniel Bax

Der britische Politologe Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, spricht im Interview mit MPIfG Journalist in Residence Daniel Bax nach Brexit und US-Wahl über die Verunsicherung in der Arbeiterklasse, nostalgische Gefühle für Nationalstaaten - und Rechte, die plötzlich den Wertebegriff entdecken.
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Die Utopie vor der Haustür

meinesuedstadt.de, 25.11.2016 | Jörg-Christian Schillmöller

"Erschöpfte Demokratie" heißt das Projekt von theater-51grad, das am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung gastiert. Es ist kein Theaterstück, es ist ein Feldversuch, mit den eigenen Zuschauern. Im Untertitel heißt es "Ein Theaterabend als angewandte Utopieforschung." Der Zuschauer erlebt ein Experiment, ein Gedankenspiel. Es hat etwas Wissenschaftliches, es erinnert an eine Vorlesung, im Graubereich zwischen "möglich" und "unmöglich". "Es gab viel Beifall für einen außergewöhnlichen, aufrüttelnden und ziemlich sinnvollen Nicht-Theaterabend", so urteilt meinesuedstadt.de.
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Sieh's positiv!

theater:pur, 23.11.2016 | Andreas Falentin

Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung war mit Sicherheit noch nicht häufig Spielort theatralischer Experimente. Das neueste Projekt von Rosi Ulrich und ihrer Gruppe theater-51.grad fand hier jedoch auf Anhieb eine geradezu wie ein Handschuh passende Heimat. Natürlich, weil es hier um Gesellschaftsentwürfe geht – und weil man sich als Spielsituation der Seminarform bedient, wofür wiederum die Location geeignete Räumlichkeiten in gewünschter Vielfalt anzubieten hat.
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Kölner Ensemble Theater-51grad spielt "Erschöpfte Demokratie"

WDR 5 Scala, 22.11.2016 | Fabian May

Wo sind die positivem Utopien geblieben? Das Kölner Ensemble theater-51grad will nicht die auf der Hand liegenden Apokalypsen unserer Zukunft nachzeichnen, sondern begibt sich auf den schwierigen Weg in positive Denkmodelle. Fabian May war für Scala bei den Proben im Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
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Das Verhältnis von Kapitalismus und Gewalt

Deutschlandfunk, 20.11.2016 | Essays und Diskurs, Wolfgang Streeck

Im zweiten Teil der Deutschlandfunk-Sendereihe über die aktuelle Brauchbarkeit von "Das Kapital": ein Essay des Soziologen und MPIfG emeritus Wolfgang Streeck über die "ursprüngliche Akkumulation" und die Gewalt im Kapitalismus.
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Einseitige Liebe

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.11.2016 | Corinna Budrus

Keiner hält so treu zu Europa wie die Gewerkschaften. Dabei setzt die EU ihnen ganz schön zu. Der neueste Angriff gilt der deutschen Mitbestimmung. MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner nennt dies "einen Skandal".


 

"Das ist Europas große Chance"

Berliner Zeitung, 11.11.2016 | Michael Hesse

Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, sieht im Interview mit der Berliner Zeitung nach dem Wahlsieg Donald Trumps seine Theorie der Postdemokratie bestätigt: "Ja, aber in einer seltsamen Weise. Ein Teil meiner These war, dass in der modernen Gesellschaft die Mehrheit der Menschen keine politische Identität finden kann. Jetzt tritt sowohl in den USA als auch im Vereinigten Königreich ein Zustand ein, in dem viele eine nationalistische, vielleicht auch rassistische Identität im Kontext der Globalisierung, der Einwanderung, der Flüchtlinge und des Terrorismus gefunden haben."
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Marketing - über- und unterschätzt

Die Absatzwirtschaft, 04.11.2016 | Jürgen Häusler

Marketing erzeugt jene Traumbilder, die Menschen zum Kauf bewegen. Dadurch wird es zu einer bedeutenden Produktivkraft in der Wirtschaft und einem tragenden Element moderner Gesellschaften, so MPIfG-Direktor Jens Beckert in seinem neuesten Buch "Imagined Futures". Marketing ist in dieser theoretischen Deutung ein wichtiger "part of the cognitive infrastructure underlying capitalist dynamics".
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Karriereschub eines angeschlagenen Konzepts

Deutschlandfunk, 04.11.2016 | Ursula Storost

"Bausteine des Kapitalismus" - Dynamik und Fiktionen eines Wirtschaftssystems werden in der Vortragsreihe am Hamburger Institut für Sozialforschung diskutiert. In seinem Eröffnungsvortrag vergleicht MPIfG-Direktor Jens Beckert den Kapitalismus mit einem Chamäleon: "Wenn wir die letzten zweihundert Jahre beobachten, dann können wir sehen, der Kapitalismus ist durch massive Krisen gegangen und hat sich immer irgendwie berappelt, mit neuen Formen. Er hat sich in diesen Krisen verändert."
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The Case Against the Collapse of Capitalism

Financial Times, 02.11.2016 | Martin Wolf

Wolfgang Streeck is right to identify threats to democracy in his new book. Yet we do not have to be victims of forces beyond our control.
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Fiktionsfähig

Süddeutsche Zeitung, 30.10.2016 | Till Briegleb

Die ausgeschmückte Fiktion, was mit dem Einsatz von Kapital bald möglich sei, schaffe jene "kommunikative Konstruktion von Zuversicht", die wirtschaftliche Akteure zum Einsatz ihrer Ressourcen verführt, so Jens Beckert in seinem Eröffnungsvortrag der Vortragsreihe "Bausteine des Kapitalismus" am Hamburger Institut für Sozialforschung.
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Alternativlos? Bei dem Wort schwillt ihm der Kamm

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2016 | Christoph Geyer

Kein Ausbund an Optimismus, sondern Aufklärer und Realist. Wolfgang Streeck, dem Osteopathen unter den Sozialforschern, zum Siebzigsten


 

Osnabrücker Friedensgespräche: Verheugen und Streeck haben kaum noch Hoffnung für die EU

Osnabrücker Zeitung, 26.10.2016 | Johannes Zenker

"Was wird aus der Friedensmacht Europa?" Der Tenor des ehemaligen EU-Kommissars Günter Verheugen genauso wie von MPIfG-Emeritus Wolfgang Streeck: Nicht mehr viel, die EU steht kurz vor dem Zusammenbruch.
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Wenn die EU untergeht, wird keiner weinen

ZEIT, 13.10.2016 | Wolfgang Streeck

Der Brexit zeigt: Die Regeln der EU sind zu starr, um Integration zu fördern und Desintegration zu verhindern. Der Euro spaltet Nord und Süd, der Austritt von Italien zeichnet sich ab.
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Europa braucht die Nation

Die ZEIT, 15.09.2016 | Nr. 39, Martin Höpner, Fritz W. Scharpf, Wolfgang Streeck

Wie kommt die EU aus der Krise? Zum Gipfel geben die MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner, Fritz W. Scharpf und Wolfgang Streeck ihre Antworten. Sie plädieren einerseits für eine gezielte Vertragsänderung, welche die Macht der Europa-Richter begrenzt. Damit könnten Richter den europäischen Gesetzgeber nicht länger durch ihre einseitige Interpretation der Grundfreiheiten an Änderungen hindern. Des Weiteren fordern sie "dem Drang zur Vereinheitlichung zu trotzen". Höpner, Scharpf und Streeck fordern, einen zweiten Verfahrensweg zu eröffnen, in dem europäische Gesetze mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, während einzelne Regierungen die Anwendung auf das eigene Land durch ein formelles Opt-out ausschließen können. Ihre dritte Empfehlung für die EU ist, "dem Scheitern des Euro Rechnung zu tragen ... Eine Währungsordnung, die Wechselkursanpassungen ermöglicht, ist für Europa angemessener."
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Konturen einer flexibleren EU

taz, 09.09.2016 | Meinung + Diskussion, Martin Höpner

Der Brexit-Schock zeigt: So, wie sie ist, kann die Union nicht bleiben. Nur, mit Maximalforderungen ist keinem geholfen, sagt MPIfG-Wissenschaftler Martin Höpner.
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Die große Entflechtung

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2016 | Zeitgeschehen, Alexander Haneke

Vor genau zehn Jahren trat der erste Teil der Föderalismusreform in Kraft, mit der Regieren in Deutschland "schneller, effizienter und besser" gemacht werden sollte, wie es der damalige SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck formulierte. MPIfG emeritus Fritz W. Scharpf, der als Sachverständiger in der Föderalismuskommission mitwirkte, hatte schon früh auf einen Konstruktionsfehler hingewiesen: Keine neutralen Fachleute, sondern die Betroffenen selbst hatten in der Kommission über eine Reform des Föderalismus entschieden.


 

L'imaginaire, ressort de l'économie. Trois questions à Jens Beckert

Sciences Humaines, 17.08.2016 |

Jens Beckert est sociologue et directeur de l’institut Max-Planck pour l’étude des sociétés à Cologne. Il vient de publier "Imagined Futures: Fictional Expectations and Capitalist Dynamics" (Harvard University Press, 2016).
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Gelingt die Sozialdemokratisierung der Weltwirtschaft?

Der Tagesspiegel, 15.08.2016 | Harald Schumann

Die Gesetzgebung seit den 1980er-Jahren hat vor allem den Interessen des besser gestellten Teils der Bevölkerung gedient, zeigt eine Untersuchung der Universität Osnabrück und des MPIfG von Lea Elsässer und Armin Schäfer.
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"Ungleichheit kann desaströse Folgen haben"

Der Tagesspiegel, 05.08.2016 | Albert Funk

Ungleiche Wohlstandsverteilung ist ein Problem für die Demokratie, sagt MPIfG-Direktor Jens Beckert. Er fordert im Interview mit dem Tagesspiegel, große Vermögen stärker zu besteuern - vor allem Erbschaften.
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"Order is an exception, not the rule"

Revue de la régulation: Capitalisme, institutions, pouvoirs, 02.08.2016 | 19/2016, Agnès Labrousse

An interview with Wolfgang Streeck, director emeritus at the MPIfG, about the intellectual trajectory of a socio-economist; the variety of capitalisms and the dynamics of capitalism; the political economy from a sociological viewpoint; the political economy and economics in Germany, USA and beyond; and the fortune and misfortune of the social scientist as adviser to the Prince.
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Der Preis der Unsicherheit

MaxPlanckForschung, 01.08.2016 | 2/2016, Mechthild Zimmermann

Europa befindet sich im Dauerkrisenmodus: Zur Schuldenkrise, die seit Jahren andauert, kommt inzwischen ein Mangel an Solidarität und Vertrauen. Den Ursprung der instabilen Lage sehen einige Sozialwissenschaftler in der marktfördernden Ausrichtung der Politik ab den 1970er-Jahren. Am Max Planck Sciences Po Center in Paris geht das Team um Jenny Andersson und Olivier Godechot der Frage nach, wie Gesellschaften mit Instabilität umgehen.
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Mitbestimmung!

Süddeutsche Zeitung, 28.07.2016 | Franziska Augstein

Die Mitbestimmung in deutschen Unternehmen ist eine gute Sache. Jetzt versucht man sie auszuhebeln. Seit Jahren arbeitet der EuGH an der Vereinheitlichung des europäischen Rechts. Martin Höpner vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ist dem nachgegangen und hat ermittelt, dass der EuGH auf diesem Weg liberale Wirtschaftspolitik zufällig unterstützt. Anders gesagt: Der kleinste gemeinsame Nenner in der europäischen Wirtschaftspolitik ist dem EuGH recht. Und weil in keinem Staat so viel Mitbestimmung herrscht wie in Deutschland, passt die nun möglicherweise nicht mehr ins Gefüge. Das Urteil des EuGH wird für 2017 erwartet.
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Der Reiz der nationalen Identität

Cicero, 22.07.2016 | Colin Crouch

In politisch unruhigen Zeiten greifen alte Zugehörigkeiten zur Nation und zur Ethnie. Der Fremdenhass verbindet sich mit dem Angriff auf die Eliten. Das war auch früher nicht anders, sagt Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, in seinem Gastbeitrag.
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Wirkung der Europäischen Zentralbank: Allmächtig und doch machtlos

taz, 21.07.2016 | Hermannus Pfeiffer

Die EZB erfülle mehr Aufgaben, doch ihre Instrumente seien ausgereizt, so Benjamin Braun vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung. Heute sei sie mehr Zentralplanerin denn Bank.
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Die Schlafwandler halten Kurs

die tageszeitung, 16.07.2016 | taz am Wochenende, Wolfgang Streeck

"Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist der bislang spektakulärste Ausbruch einer Krise des europäischen Institutionensystems, die wiederum nichts anderes ist als die lokale Manifestation der Krise des internationalen Staatensystems infolge der "Globalisierung" der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse", schreibt Wolfgang Streeck in der taz am Wochenende.
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The Capitalist's Imagination

The Atlantic, 13.07.2016 | Brooke Harrington

The German sociologist Jens Beckert argues that literary theory can help explain what economics fails to.
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Last Exit: Desaster

Die Gazette, 12.07.2016 | 50/2016

Lange Zeit galt Bundeskanzlerin Angela Merkel als deutscher Stabilitäts-Anker in einer chaotischen EU. Ein Mythos - der sich jetzt selbst demontiert. Es ist notwendig, ihr Image der Stabilitäts-Kanzlerin in ein etwas anderes Licht zu setzen, schreibt Wolfgang Streeck.
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Die Blasphemie des Brexit

taz, 09.07.2016 | Kai Schlieter

"Wer den Brexit verstehen will, kann bei Wolfgang Streeck nachlesen", schreibt Kai Schlieter in seinem Kommentar für die taz und verweist auf eine Passage im Buch "Gekaufte Zeit".
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Ist der Brexit denn wirklich so schlimm? Nein. Die Briten pfeifen zu Recht auf den Finanzinternationalismus ihrer Eliten

Die ZEIT, 30.06.2016 | Wolfgang Streeck

"Die Neubauten sind ins Rutschen geraten, und wenn nicht bald mit ihrer kontrollierten Sprengung begonnen wird, werden sie Europa erschlagen", kommentiert Wolfgang Streeck den Brexit und plädiert für eine Umgründung Europas. Die Zukunft gehöre möglicherweise kleinen, wendigen, zu selbstverantwortlichem Handeln und frei ausgehandelter Kooperation fähigen, nischensuchenden und -füllenden politischen Einheiten.
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Die Idee der Nation wird missbraucht

Frankfurter Rundschau, 28.06.2016 | Michael Hesse

Der britische Politologe und auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG Colin Crouch spricht im Interview mit der FR über den Brexit, die Fehler der EU und die Folgen des Nationalismus als politisches Instrument. Er nennt den Brexit einen "Aufstand der Vergangenheit von Menschen, die zugleich eine Zukunftsrhetorik benutzen".
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Europa ist kein armes Ding

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2016 | Feuillton, Thomas Thiel

Ist der Brexit die logische Folge des postdemokratischen Prozesses, den Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIfG, beschworen hat? In Tübingen debattiert der britische Politologe mit dem ehemaligen Direktor des MPIfG Fritz W. Scharpf, wie der Aufbau eines demokratischen Europas gelingen kann - auch ohne die Briten.


 

Nach dem Brexit: Schluss mit der Überheblichkeit

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.06.2016 | Rainer Hank

Wie viel Hochmut zeigt sich, wenn jetzt alle über die Briten herfallen? Neo-Nationalisten sind keine Neonazis. Es wäre besser, noch einmal genauer hinzuschauen. Rainer Hank bezieht sich in seinem Kommentar auch auf den Vortrag des emeritierten MPIfG-Direktors Wolfgang Streeck "Kapitalismus und Demokratie".
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Die Republik der Erben

B5aktuell, 26.06.2016 | Reportage am Sonntag, Christine Auerbach

3,1 Billionen Euro werden in den nächsten zehn Jahren in Deutschland vererbt werden. Reich wird dabei vor allem, wer in die richtige Familie geboren wurde. Erben ist delikates Thema, oft ein Tabu. Und, so viel ist klar, es wird unsere Gesellschaft verändern. Die Soziologen Lukas Arndt und Jens Beckert, Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, haben die Online-Kommentare zur Erbschaftssteuer unter Artikeln von Spiegel Online und der Österreichischen Zeitung der Standard ausgewertet. Die Erbschaftssteuer polarisiert. Die Forscher wollten herausfinden, was die Argumente beider Seiten sind.
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Was für und gegen die Erbschaftssteuer spricht

WirtschaftsWoche Online, 19.06.2016 | Ferdinand Knauß

Das parteipolitische Geschacher um die Erbschaftssteuerreform kratzt leider argumentativ nur an der Oberfläche. Die Menschen interessieren andere als die von den Parteien behandelten Fragen, wie eine Untersuchung der MPIfG-Forscher Jens Beckert und Lukas Arndt zeigt.
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Das Individuum ist nicht genug

Süddeutsche Zeitung, 14.06.2016 | Varinia Bernau

Wie kommt es, dass ein simples Kunstwerk Millionen Euro kostet? Allein mit den Methoden der Ökonomik, glaubt Jens Beckert, lassen sich solche Fragen nicht beantworten. Deshalb sucht der Wirtschaftssoziologe andere Erklärungen.
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Ist die ganze Wirtschaft nichts als Fiktion?

FAS, 12.06.2016 | Rainer Hank

Max-Planck-Forscher Jens Beckert hat eine verrückte Idee: Der Kapitalismus beruht auf Einbildung. Und funktioniert gerade deshalb so gut. Interview mit dem Soziologen Jens Beckert, Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, zu den Thesen seines neuen Buchs "Imagined Futures".


 

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Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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