Das MPIfG in den Medien

Eine Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate.
 


 

„Das ist tödlich für die Ökonomie“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.05.2020 | Johannes Pennekamp

Gerade weil wir ständig enttäuscht werden, funktioniere der Kapitalismus so gut, sagt der MPIfG-Direktor Jens Beckert im Interview mit der FAZ. Die Abkehr vom Wachstum sei gefährlich.
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Socialize Central Bank Planning

Progressive Internationale, 18.05.2020 | Benjamin Braun

We are caught in a democracy – capitalism – technocracy trilemma. The solution, argues MPIfG researcher Benjamin Braun, is to turn the financial system into a utility-like sector geared towards the public good — and socialize central bank planning.
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Die Zeitbombe ist der Zerfall Italiens

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.05.2020 | Natur und Wissenschaft, Thomas Thiel

Die nächste Euro-Krise steht bevor. Doch reichen die alten Instrumente aus? MPIfG-Direktor emeritus Wolfgang Streeck spricht im Interview mit FAZ-Autor Thomas Thiel über die Folgen von Corona für die Europäische Union.
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Coronabonds beliebter als gedacht

taz. die tageszeitung, 06.05.2020 | Das Thema, Ulrike Herrmann

Eine Mehrheit der Deutschen ist nicht gegen Coronabonds – sobald ihnen bewusst wird, wie teuer es für die deutsche Wirtschaft wird, falls Italien aus dem Euro aussteigt. Das ergab eine Studie der MPIfG-Wissenschaftler Lucio Baccaro, Björn Bremer und Erik Neimanns, über die Ulrike Herrmann für die taz berichtet. Dass die Bundesregierung Coronabonds bisher ablehnt, weil sie befürchtet, damit Wähler zur AfD zu treiben, hält Studienautor Björn Bremer für falsch: „Die deutsche Politik sollte mehr Angst vor den Lega-Wählern in Italien als vor den deutschen AfD-Wählern haben.“
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Todesstoß für die Währungsunion?

Makroskop, 06.05.2020 | Paul Steinhardt

Am 5. Mai erklärte das Bundesverfassungsgericht Anleihekäufe der Europäischen Union für verfassungswidrig. MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner sprach mit Paul Steinhardt darüber, was dieses Urteil im Detail bedeutet.
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1. Mai: Für ein solidarisches Europa mit Corona-Bonds!

DGB klartext, 30.04.2020 | 16/2020

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie treffen viele Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union hart. Um die Krise zu meistern, soll in den nächsten Wochen ein umfassendes europäisches Investitions- und Konjunkturprogramm auf den Weg gebracht werden. Zur Finanzierung schlägt der DGB Corona-Bonds vor und bezieht sich dabei auf eine Studie der MPIfG-Wissenschaftler Lucio Baccaro, Björn Bremer und Erik Neimanns, nach der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber der Idee von gemeinschaftlichen Schulden durchaus aufgeschlossen sind, sofern sie umfassend informiert werden.
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Wirtschaftliche Solidarität: Lebenselixier oder Lebenslüge?

Deutschlandfunk Kultur, 21.04.2020 | Zeitfragen, Caspar Dohmen

Solidarität wird in Zeiten der Coronapandemie groß geschrieben, viel beschworen und in etwas geringerem Maßen auch praktiziert. Es zeichnet sich allerdings ab, dass sie Geld kosten wird, viel Geld. In seinem Feature geht Caspar Dohmen der Frage nach, wie solidarisch sich die Europäische Union verhalten wird und spricht dazu unter anderem mit MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner, der zur politischen Ökonomie der europäischen Integration forscht.
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Everyone thinks that Germans oppose ‘coronabonds.’ Our research shows how they’re wrong.

The Washington Post/Monkey Cage, 20.04.2020 | Lucio Baccaro; Björn Bremer; Erik Neimanns

The coronavirus is hurting all European countries at the same time — but with differing economic fallout. Are common European bonds a possible solution? Some countries and economists have called for this response and MPIfG researchers Lucio Baccaro, Björn Bremer and Erik Neimanns found out that public opinion on that topic in Germany is more complicated than most people think.
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A spectre is haunting the West – the spectre of authoritarian capitalism

Open Democracy, 16.04.2020 | Laurie Macfariane

From coronavirus to climate change, China is surging ahead of the US and its allies. Are we witnessing the slow death of liberal capitalism? MPIfG researcher Benjamin Braun notes that it would be naïve to assume that China is content to live under dollar dominance forever: “The question is not whether China would like to wean itself off its dollar dependency, but whether its leaders can do so without causing harm to the Chinese economy.”
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„Purpose“ heilt Friedmanns Fehler

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.04.2020 | Wirtschaft, Barbara E. Weißenberger

Unter dem Schlagwort „Purpose“ beschreibt Barbara E. Weißenberger den Trend vieler Unternehmen, über ein finanzielles Gewinnziel hinaus auch ihren gesellschaftlichen Daseinszweck öffentlich zu kommunizieren. Neben Vertrauensaufbau und Erhöhung gesellschaftlicher Legitimität schaffe Purpose auch ein überzeugendes Narrativ, um Mitarbeiter zu Handlungsbeiträgen zu motivieren. Hier greife das Konzept der „imaginierten Zukunft“ von MPIfG-Direktor Jens Beckert: Für Unternehmen sei es bedeutsam, die ungewisse Zukunft durch fiktionale Bilder zu beschreiben, um ihr insbesondere in den Augen der Mitarbeiter Greifbarkeit und Transparenz zu verleihen.


 

Finanzmärkte in Turbulenzen

Deutschlandfunk, 06.04.2020 | Caspar Dohmen

Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit viele Unternehmen zum Stillstand gezwungen. Die Börsen reagierten darauf mit dem größten Kurssturz seit der Finanzkrise von 2008. Wie gefährlich das Virus für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist, lässt sich derzeit kaum erahnen. MPIfG-Wissenschaftler Benjamin Braun: „Diese Länder sind in vielerlei Hinsicht enorm destabilisiert im Vergleich zu 2008. In Brasilien regiert der aggressivste Virusleugner der Welt, die Türkei ist massiv unter Druck in vielerlei Hinsicht. Da kommt sicher noch einiges auf das Finanzsystem zu.“
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Über Juicer, Uber und Fahrradlieferdienste: Colin Crouch versucht sich in „Gig Economy“ an einer Lösung der Anerkennungskrise

literaturkritik.de, 23.03.2020 | Sebastian Engelmann

„Ganz abgesehen davon, dass der Autor Leserinnen und Leser mit strukturellen Problemen konfrontiert, macht er aber auch darauf aufmerksam, dass wir alle von der prekären Beschäftigung anderer Menschen profitieren – und das sollte uns nun endlich aufhorchen, nachdenken und idealerweise auch handeln lassen“, schreibt Sebastian Engelmann über den Essay „Gig Economy“ von Colin Crouch, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG.
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Das soziale Europa

Brüsseler Bahnhof, 18.03.2020 | Folge 8

Welche Rolle spielt Sozialpolitik in der Europäischen Union? Wie steht es um die EU als „soziale Union“? Und was hat Ursula von der Leyen vor, um Europa in Zukunft „sozialer“ zu machen? Diese und weitere Fragen diskutiert MPIfG-Forschungsgruppenleiter Martin Höpner mit MdEP Gaby Bischoff im „Brüsseler Bahnhof“, dem Europa-Podcast von Polis180.
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The Coronavirus Is Reducing Merkel's EU Legacy to Ashes

Foreign Policy, 17.03.2020 | Björn Bremer, Matthias Matthijs

The EU’s failure in the coronavirus crisis is consistent with Merkel’s preferred vision for Europe, MPIfG researcher Björn Bremer and Matthias Matthijs write in a commentary.
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Investitionsstau ist Ergebnis neoliberaler Politik

Deutschlandfunk, 29.02.2020 | Jürgen Zurheide

Weil der Staat in den vergangenen 30 Jahren zugunsten des Privatsektors gespart habe, leide heute die Infrastruktur, sagte MPIfG-Direktor emeritus Wolfgang Streeck im Interview mit Jürgen Zurheide. Das müsse nun nachgeholt werden. Gleichzeitig hätten die Parteien der Mitte keine glaubwürdige Antwort auf die sich entwickelnden Probleme.
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Strategisches Rätsel: Eine Konferenz an der Universität Wuppertal über Friedrich Engels

Junge Welt, 26.02.2020 | Feuilleton, Arnold Schölzel

Arnold Schölzel berichtet über eine Konferenz zum Thema „Friedrich Engels: Die Aktualität eines Klassikers – The Timeliness of a Historic Figure“, bei der MPIfG-Direktor emeritus Wolfgang Streeck den Eröffnungsvortrag hielt. Streeck, der sich selbst als Erforscher von „Triebkräften komplexer Gesellschaften der Gegenwart“ vorstellte, sieht in Engels mit seiner Theorie von Staat und Politik den „Begründer einer eigenständigen Seitenlinie der materialistischen Geschichtsauffassung“, die Anregungen für heute enthalte.
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A History: How Housing Became the World’s Biggest Asset Class

The Economist, 16.01.2020 | Special report

In a special report The Economist explains, how warped housing policies that date back to the second world war and which are intertwined with an infatuation with home ownership have caused one of the rich world’s most serious and longest-running economic failures. According to MPIfG researcher Sebastian Kohl over time, the notion that owneroccupation was superior to renting became common, even apparently self-evident.
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Schattenseite der Mikrokredite

Das Erste, 12.01.2020 | Weltspiegel

Mikrokredite sollen verarmten Menschen dabei helfen, eine eigene Existenz aufzubauen. Doch in der Realität leihen sich Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer oft mehr als sie zurückzahlen können und verschulden sich. Banken wollen Profit machen und treiben dafür die Zinsen hoch. Diese Schattenseiten der Mikrokredite thematisiert der Weltspiegel im Gespräch u.a. mit MPIfG-Alumnus Philip Mader.
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Auf einmal Fans der SPD

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2019 | Wirtschaft, S. 23, Ralph Bollmann

Der Wunsch der neuen SPD- Spitze nach mehr staatlichen Investitionen findet bei Wirtschaftswissenschaftlern Anklang, stellt die FAZ fest. Das Festhalten an der „schwarzen Null“ findet unter den Ökonomen schon lange nicht mehr viele Freunde. Der MPIfG Direktor Emeritus Wolfgang Streeck sieht das Aufnehmen neuer Schulden jedoch kritisch. In seinem Buch „Gekaufte Zeit“ hat er die wachsende Kreditaufnahme des Staates als Irrweg eines Entfesselten Kapitalismus gegeißelt.
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Ideen für den Arbeitsmarkt der Zukunft

Deutschlandfunk Kultur, 14.12.2019 | LESART, Bodo Morshäuser

Seit Jahren boomen Apps und Online-Plattformen, die Kunden und „selbstständige“ Dienstleister zusammenbringen. Die Folge sind massenhaft prekäre Jobs. Muss der Staat endlich reagieren? Bodo Morshäuser rezensiert für Deutschlandfunk Kultur das Buch „Gig Economy“ von Colin Crouch, Auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG.
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Politologe: Ungleichheit spiegelt sich in Parlamenten wider

Deutschlandfunk, 30.11.2019 | Jürgen Zurheide

Menschen mit geringerer formaler Bildung oder Menschen mit geringem Einkommen sind bei politischen Entscheidungen auch in Deutschland zunehmend unterrepräsentiert. Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk erklärt MPIfG Scholar in Residence Armin Schäfer, inwiefern diese Schieflage unserer Demokratie auf Dauer schadet.
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