Das MPIfG in den Medien

Auswahl von Artikeln der vergangenen sechs Monate
 


 

Demokratie oder Kapitlismus, das ist hier die Frage

Falter, 19.06.2013 | Nr. 25, S. 21, Markus Marterbauer

MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck hat mit seinem Buch "Gekaufte Zeit" eine brillante Analyse vorgelegt, die "die Krise der demokratischen Marktwirtschaft auf den Punkt bringt. (…) Das Buch ist politische Literatur im besten Sinn: Es setzt an den realen Problemen der sozialen Entwicklung an, stellt den historischen Kontext her, skizziert den institutionellen Rahmen für Politik und ist mit dem Mut zu einem klaren Positionsbezug verfasst", rezensiert der Falter.
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Die Währungsunion treibt die Länder Europas auseinander: Vier Fragen an Wolfgang Streeck

Goethe.de, 16.06.2013 | Andreas Vierecke

Goethe.de stellte vier Fragen an Wolfgang Streeck, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, wie berechtigt oder unberechtigt die Hoffnungen und Sorgen rund um die europäische Gemeinschaftswährung sind. Streeck widerspricht dabei den Euro-Optimisten, die der Meinung sind, die derzeitige Krise werde Europa noch enger zusammenschmieden: "Wenn am Euro festgehalten wird, werden die nächsten Jahre in Europa äußerst ungemütlich. Die Spaltung der EU in Länder mit und ohne Euro wird sich vertiefen."
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Die Krise der Demokratie

dradio Kultur, 09.06.2013 | Lesart, Paul Stänner

MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck analysiert in seinem Buch "Gekaufte Zeit" eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung "deren Beginn ich auf das Ende der 1960er-Jahre datiere und die ich von heute aus gesehen als Prozess der Auflösung des Regimes des demokratischen Kapitalismus der Nachkriegszeit beschreibe." Dieser Logik folgend, wird in absehbarer Zeit nicht der Kapitalismus, sondern die Demokratie am Ende sein.
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Die kalten Augen Europas

Der Tagesspiegel, 04.06.2013 | Kultur, Hans Monath

In seinem Buch "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" kommt MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck zu dem Schluss, dass das Bündnis zwischen Kapitalismus und Demokratie längst aufgekündigt wurde. Der Neoliberalismus triumphiert. "Eine beeindruckende Kritik der herrschenden Verhältnisse im Geist der Aufklärung", urteilt Hans Monath.
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How did Germany become the new champion of Europe?

The Observer, 02.06.2013 | S. 26, Julian Coman

As the rest of the eurozone - along with Britain - labours under the yoke of austerity, Germany has been basking in the glow of international success. For a country described as "the new sick man of Europe" in the late 1990s, Germany appears to have made a superhuman recovery. Where did it all go right? According to MPIfG Director Wolfgang Streeck it has much to do with history and culture as economic theory. During "the dotcom boom, Germany remained a manufacturing economy, true to ist artisanal roots. Germany's economy was highly regulated. Power was locally held. (…) This much mocked business environment proved a blessing in disguise."
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Mit links raus aus dem Euro

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.05.2013 | Nr. 21, S. 21, Ralph Bollmann

Ralph Bollmann versucht den Gewissenskonflikt der SPD zwischen Europafreundlichkeit und Euroskepsis zu erklären. Ihm zufolge bekommen die parteilinken Eurospektiker Unterstützung des MPIfG Direktors Wolfgang Streeck, der sich zuletzt "gegen das markttechnokratische Durchregieren der Eurofanatiker und die endgültige Institutionalisierung des Konsolidierungsstaates" wandte.
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Nachlassende Beisshemmung

Neue Züricher Zeitung, 23.05.2013 | Thomas A. Becker

"Regierungen, die demokratische Forderungen nach Schutz und Umverteilung unbeachtet lassen, riskieren, ihre Mehrheit zu verlieren, während Regierungen, welche die Forderung der Produktionsmittelbesitzer nach einer der Logik der Grenzproduktivität folgenden Verteilung missachten, wirtschaftliche Störungen auslösen, die zunehmend unhaltbar werden und dadurch die politische Unterstützung untergraben" MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck wird an zentraler Stelle in einem Gastbeitrag über die Ursachen für Spannungen im politisch-ökonomischen Gefüge des demokratischen Kapitalismus zitiert.
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Im Bann der Falschheit: Wolfgang Streecks Wiederaufnahme der Kapitalismuskritik

theorieblog.de, 17.05.2013 | Rezension, Alban Werner

Laut Alban Werner schafft es der Direktor des MIPfG Wolfgang Streeck mit seinem neuen Buch "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus", "die Krisen und Krisenlösungen der vergangenen Jahrzehnte in ein plausibles Narrativ einzubetten, das in doppelter Weise eine Frontstellung bezieht."
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Critical readings on microfinance - a collection of excellence

microDINERO.com, 17.05.2013 | diverse Autoren

Die Blogger von microDINERO würdigen die Veröffentlichung vieler Blogbeiträge des "Governance Across Borders Blogs" in Form des gleichnamigen Blogbuches. Dank der Auswahl und Neugruppierung verschiedener Enträge gelinge es dem Leser besser, die einzelnen Argumentationslinien nachzuvollziehen. Zugleich seien das Blog und das nach im benannte Buch die ersten Medien außerhalb Indiens gewesen, die über die Entwicklung der Andhra Pradesh Microfinanz-Krise berichteten.
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Achtung, Ausstieg links

Die Zeit, 16.05.2013 | Nr. 21, Marc Brost und Mark Schieritz

Immer mehr mit der SPD sympathisierende Köpfe hadern mit dem Euro. Darunter auch "intellektuelle Vordenker der Partei wie Fritz Scharpf oder Wolfgang Streeck". Denn der Euro hat es nicht geschafft, den sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaat in Europa zu verbreiten. Ebenso wenig konnte er den Einfluss der Bundesbank begrenzen und helfen, die Nationalstaaten zu überwinden.
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Das böse Spiel

Die Zeit, 16.05.2013 | Nr. 21, Thomas Assheuer

Deutschlands Intellektuelle streiten in einer Kontroverse, die endlich die Geister scheidet. In der Zeitschrift "Blätter für deutsche und internationale Politik" liefern sich MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck und der Philosoph Jürgen Habermas einen Schlagabtausch (Heft 4 und 5/13), der den Leser mit glasklaren Alternativen konfrontiert.
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Kein Fall von Vernachlässigung

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2013 | Nr. 111, S. 4, Renate Mayntz

Die Gründungsdirektorin des MPIfG Renate Mayntz bezieht Stellung zu einem Artikel des Soziologen Stefan Kühl am 8. Mai in der FAZ. "Die Soziologie müsse sich nicht notwendigerweise mit dem Nationalsozialismus beschäftigen", habe Mayntz laut Kühl in einer Diskussionsrunde geäußert. Mayntz widerspricht dem: Keine einzelne Disziplin könne die zum Entstehen und Handeln des Nazi-Regimes führenden Umstände, Triebkräfte und Zusammenhänge allein herausarbeiten. Deshalb sei ihr nie wichtig gewesen, welche Disziplin eine Frage beantwortet. Hauptsache, sie werde beantwortet.


 

Schlecht recherchierter Skandal

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2013 | Nr. 111, S. 4, Stefan Deißler

Stefan Deißler kritisiert den Beitrag Stefan Kühls in der FAZ vom 8. Mai 2013, der ein aus dem Kontext gerissenes Statement der Gründungsdirektorin des MPIfG Renate Mayntz auf dem letztjährigen DGS-Kongress "skandalisiert". Er verdränge den eigentlichen Inhalt der wichtigen Debatte um die soziologische NS-Forschung ebenso wie er es versäumt habe, "diese Debatte konstruktiv vonranzutreiben".


 

Gemeinsam gegen den Kasinokapitalismus

Deutschlandfunk, 13.05.2013 | Andruck, Ralph Gerstenberg

"Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit ist nicht nur eine Frage der Verteilung des Einkommens und der Güter, sondern auch eine der Macht, also eine Frage der Demokratie." In seinem neuen Buch "Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit" beschwört Colin Crouch, Auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, ein Revival der Sozialdemokratie.
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Die Welt im Wandel

Potsdamer Neuste Nachrichten, 08.05.2013 | S. 27, Richard Rabensaat

"Das ist ein atemberaubend gutes Buch", fand die Historikerin Annette Vowinckel, die im Rahmen des "Historischen Quartetts" mit Kollegen des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) das neue Werk "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" von MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck diskutierte.
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Elmshorner Gesprächsabend über Demokratie und Kapitalismus

Elmshorner Nachrichten, 07.05.2013 | Gastgeber: Reinhard Ueberhorst

MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck diskutierte die praktische Bedeutung seines neuen Buches "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des Demokratischen Kapitalismus" mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Gastgeber Reinhard Ueberhorst kann sich gut vorstellen, dass Streecks Buch in zehn Jahren einmal als das Werk gewürdigt wird, von dem die wichtigsten Impulse für eine Entwicklung gesellschaftlicher demokratischer Politikfähigkeit ausgegangen sind.
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Wenn politische Beschlüsse durch weltweite Marktwirtschaft ersetzt werden

Deutschlandfunk, 22.04.2013 | Andruck, Gerhard Klas

"Es scheint einen Imperativ zu geben: Die Forderungen des Finanzsektors an die Staaten müssen absoluten Vorrang haben vor den Forderungen der Bürger an die Staaten." MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck analysiert in seinem neuen Buch "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" die sozialen und politischen Grundlagen der aktuellen Finanzkrise.
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Liberalismus wankt

junge Welt - Die Tageszeitung, 16.04.2013 | Nr. 88, Kurt Darsow

Laut Autor Kurt Darsow hebt sich Wolfgang Streecks "soziologische Krisenerzählung vor allem durch ihre größere Realitätsnähe von den teils tiefer bohrenden, teils weiter ausholenden Paralleluntersuchungen Joseph Vogls, David Graebers und Frank Schirrmachers ab."
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Thatcher ist schuld an der Krise

Kölner Stadt-Anzeiger, 16.04.2013 | Michael Hesse

"Es waren Frau Thatcher und ihre Genossen in der britischen Politik und im Finanzsektor, die den Prozess der Deregulierung der finanziellen Märkte in Gang setzten. Die aktuelle Krise ist eine direkte Folge dieser Deregulierung." Colin Crouch, Auswärtiges wissenschatliches Mitglied am MPIfG, spricht im Interview über die Auswirkungen der Politik Margaret Thatchers und künftige britische Perspektiven.
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Demokratie in Krisenzeiten

Deutschlandfunk, 11.04.2013 | Studiozeit, Peter Leusch

Die Sozialwissenschaft debattiert das prekäre Verhältnis von Wirtschaft, Demokratie und Sozialstaat. Neben Claus Offe und Christoph Butterwegge zeigt sich Wolfgang Streeck sehr beunruhigt, da "diese Krisen immer schwerwiegender geworden sind, 2008 ist jetzt fast fünf Jahre her - die amerikanische Wirtschaft stockt vor sich hin, und im Mittelmeerraum ist es nun wirklich dramatisch geworden."
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Buying time and running out

The Current Moment, 11.04.2013 | Book review, Philip Mader

Democratic capitalist societies have been "buying time" with money for the past four decades, but are running out of resources for postponing the inevitable crisis. As a result, we now find ourselves at a crossroads where capitalism and democracy part ways. That in a nutshell is the thesis of Wolfgang Streeck’s new book "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus", currently only available in German, but being translated for publication with Verso.
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Anmaßende Märkte

Südwest Presse, 08.04.2013 | Politisches Buch

Das Werk "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" von MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck ragt für die Süddeutsche Presse zu Recht aus der Fülle aktueller Veröffentlichungen zur Finanzkrise heraus, weil es nicht bei Klagen über gierige Manager oder aus dem Ruder gelaufene Banken stehen bleibt, sondern eine Langzeitanalyse über den allmählichen Bruch zwischen demokratischer Staatsverfassung und (neo-)liberaler Wirtschaftsordnung bietet.
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Die Finanzminister mussten jemanden im Süden bluten lassen

Falter, 27.03.2013 | Nr. 13, S. 18, Wolfgang Zwander

Im Interview erklärt MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck die Dimensionen der aktuellen Zypern-Krise und erläutert die Kernthesen seines Buches "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp). Hierin beschreibt er die Ursprünge der gegenwärtigen Finanzkrise, als ein Resultat der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus.
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Kapitalismus zerstört Demokratie

Kölner Stadt-Anzeiger, 15.03.2013 | Politik, Michael Hesse

Wirtschaft und Politik sind in der Krise, Kapitalismus und Demokratie zerstören sich gegenseitig. Im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger spricht Wolfgang Streeck über dieses Spannungsfeld. Von einer friedlichen Koexistenz oder gar Symbiose kann im Euro-Zeitalter keine Rede mehr sein.
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Macht neben dem Souverän

taz - die tageszeitung, 15.03.2013 | Politisches Buch, Steffen Vogel

"Man muss Streecks Skepsis nicht teilen, aber sie ist wohlbegründet. Seinem Buch sind viele Leser zu wünschen", so beurteilt Steffen Vogel von der taz das neue Buch "Gekaufte Zeit" von Wolfgang Streecks. Darin legt Streeck die Gründe für die Wirtschaftskrise dar und beschreibt, wie sich das Finanzkapital in den letzten 40 Jahren zum Gegenspieler des demokratischen Staates etabliert hat.
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Die Stunden der Krisen sind vorbei

diesseits - Das humanistische Online-Magazin, 13.03.2013 | Michael Knoll

Der "Antimainstream-Analytiker" Wolfgang Streeck hat die Geschichte des Nachkriegskapitalismus gegen den Strich gebürstet, urteilt Michael Knoll über Streecks Werk "Gekaufte Zeit". Hierin beschreibt der Autor die Ursprünge der gegenwärtigen Finanzkrise, als ein Resultat der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus.
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Rückverwandlung der Milchkühe in Raubtiere

Berliner Zeitung, 13.03.2013 | Kultur, Michael Hesse

"Die alten Spannungen zwichen Demokratie und und Kapitalismus haben sich Schritt um Schritt wiederhergestellt." MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck erklärt im Interview die Kernthesen seines Buches "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp). Das Werk ist für den "Preis der Leipziger Buchmesse" in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" nominiert.
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Die Litanei vom Schicksal

Der Tagesspiegel, 13.03.2013 | Kultur, Gregor Dotzauer

"Noch nie blühte die Kapitalismuskritik so wie heute" urteilt Gregor Dotzauer und vergleicht in seinem Essay die derzeitige Kapitalismuskritik - von Frank Schirrmachers Kampfschrift "Ego" bis zu Wolfgang Streecks Krisenstudie "Gekaufte Zeit".
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Wir haben eine Diktatur der Finanzmärkte

Tages-Anzeiger, 12.03.2013 | Kultur, Martin Ebel

MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck diskutiert im Interview mit Martin Ebel die Thesen seines neuen Buches "Gekaufte Zeit". Darin gibt er zu denken, dass sich die europäischen Regierungen zu sehr an den Interessen des Marktes orientierten und fordert die Abschaffung des Euro und höhere Steuern für Reiche und Unternehmen.
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Krise: Wie der Kapitalismus die Demokratie zerstört

Frankfurter Rundschau, 11.03.2013 | Kultur, Michael Hesse

"Nicht nur die Wirtschaft, auch die Politik ist in einer Krise. Die friedliche Koexistenz zwischen Kapitalismus und Demokratie ist zu Ende", sagt MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck im Gespräch mit Michael Hesse von der Frankfurter Rundschau. Sie diskutieren Streecks Werk "Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp). Streeck beschreibt hierin, wie sich das Finanzkapital seit den 1970er-Jahren zum mächtigen Gegenspieler des demokratischen Staates etabliert hat. Das Buch ist für den "Preis der Leipziger Buchmesse" in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" nominiert.
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Wenn Kapitalismus und Demokratie sich trennen müssen

dradio, 04.03.2013 | Buchkritik, Liane von Billerbeck

"Es gibt Bücher, die lassen einen atemlos, wenn man sie liest - dies ist so ein Buch!". So kommentiert die Journalistin Liane von Billerbeck in ihrer Besprechung das Werk "Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus" (Suhrkamp) von MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck. Streeck beschreibt hierin, wie sich das Finanzkapital seit den 1970er-Jahren zum mächtigen Gegenspieler des demokratischen Staates etabliert hat. Das Buch ist für den "Preis der Leipziger Buchmesse" in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" nominiert.
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Dem Kapitalismus fehlt der Feind

Cicero online, 05.02.2013 | Judith Hart, Christoph Schwennicke

"Der heute existierende Neoliberalismus ist keine reine Marktwirtschaft, sondern eine Wirtschaft der großen, quasi monopolistischen Konzerne, was vollkommen marktwidrig ist." Colin Crouch, Auswärtiges wissenschaftliches Mitglied am MPIfG, äußert sich im Interview über verfehlten Liberalismus, falsche Griechenland-Politik und die siechende FDP.
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Angst vor dem "Schwelen einer Dauerkrise"

dradio, 23.01.2013 | Kultur, Christopher Ricke

MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck sieht für die Weltwirtschaft die Gefahr einer Dauerkrise, die die Aufmerksamkeit der Politik ständig beanspruchen wird. Denn auch die "Berechenbarkeit der nächsten Ereignisse ist radikal geschrumpft oder auch nur der Glaube an die Berechenbarkeit" - so schwelt die Krise vor sich hin.
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Der große Demografie-Bluff

WirtschaftsWoche online, 09.01.2013 | Ferdinand Knauß

"Für alle reichen Länder (...) gilt, dass Frauen oder Paare umso mehr Kinder haben, je mehr freie Zeit ihnen gewährt (...) wird." MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck sieht auch hierzulande eine Abkehr vom "Vollzeitregime" als den Kern einer neuen Bevölkerungspolitik an. Die neue Demografiestrategie der Bundesregierung entpuppt sich daher als Mogelpackung.
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Tel. 0221 2767-130

 
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