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 Forschungsprojekte am MPIfG

Reichtum in Deutschland: Strukturen, Kontinuitäten und Brüche

Jens Beckert und Daria Tisch


 
Am oberen Ende der Vermögensverteilung in Deutschland findet sich eine kleine Gruppe von Familien oder Einzelpersonen, die über Vermögen von mindestens mehreren Hundert Millionen Euro verfügen. In verschiedenen Teilprojekten, ausgehend von Daten aus sogenannten Reichenlisten, wird das Projekt „Reichtum in Deutschland: Strukturen, Kontinuitäten und Brüche“ zur Erklärung der Schaffung, der Stabilität, des Wachstums und des Verlustes von Vermögen beitragen. Zu Beginn des Projekts werden Datenbanken erstellt. Der Zugang zu verschiedenen relevanten Datenquellen wird derzeit geprüft. Die Daten gehen zum Teil bis in das Kaiserreich zurück. Auf Grundlage der Daten soll Aspekten der übergeordneten Forschungsfrage nachgegangen werden. Der genaue Zuschnitt des Projektes ergibt sich erst auf Grundlage der letztlich verfügbaren Daten. In einem ersten Teilprojekt soll die historische Entwicklung des privaten Vermögens von 1913 anhand von Familienstammbäumen untersucht werden. Ein weiteres Teilprojekt wird sich der gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme heutiger hochvermögender Individuen widmen. Projektdauer: April 2021 bis März 2024.
 

 
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