Internationale Kooperation


Deutschland und Frankreich – Zusammenarbeit mit Sciences Po Paris


 
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem MPIfG und der Pariser Universität Sciences Po ist seit dem Herbst 2012 noch enger geworden. Im gemeinsam gegründeten Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies (MaxPo) werden die Auswirkungen zunehmender Liberalisierung, technischen Fortschritts und kultureller Veränderungen auf westliche Industriegesellschaften erforscht.
 
Sciences Po ist eine der in den Sozialwissenschaften führenden Universitäten in Frankreich. In neun interdisziplinär arbeitenden und international ausgerichteten Forschungszentren betreibt die Sciences Po Forschung in den Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte und Rechtswissenschaften.
 
Die Zusammenarbeit umfasst: Darüber hinaus ist die Sciences Po einer der internationalen Partner des Doktorandenprogramms des MPIfG: der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE).
 

 

Partnergruppe in Polen - Max Planck Partner Group for the Sociology of Economic Life


 
Gemeinsam mit dem Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau gründete das MPIfG 2017 eine internationale Partnergruppe unter der Leitung von Marcin Serafin. Die Max Planck Partner Group for the Sociology of Economic Life erforscht die soziale und institutionelle Einbettung wirtschaftlichen Handelns, mit einem Schwerpunkt bei der Weiterentwicklung des Konzepts der "fiktionalen Erwartungen". Mit Partnergruppen fördert die Max-Planck-Gesellschaft Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an Max-Planck-Instituten geforscht haben und in ihr Herkunftsland zurückkehren. Die Max-Planck-Gesellschaft kooperiert hier mit Ländern, die ihre Forschung durch internationale Kooperation stärken wollen.
 

 

Forschungskooperationen mit Partnern in Lateinamerika


Max Planck Partner Group for the Study of the Economy and the Public

Felipe González, Universidad Central, Santiago de Chile
 
Das MPIfG hat 2019 gemeinsam mit der Universidad Central de Chile eine internationale Max-Planck-Partnergruppe in Chile gegründet. Die Partnergruppe wird von Felipe González geleitet, der sie zu einer Plattform für Austausch und Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Region ausbauen wird mit dem Ziel, die Institutionalisierung der Wirtschaftssoziologie in Chile voranzutreiben. Der Forschungsschwerpunkt der Partnergruppe liegt auf der Untersuchung der Politik der wirtschaftlichen Erwartungen in der Öffentlichkeit mit den Methoden der Wirtschaftssoziologie und der Kommunikationswissenschaften. Mit Max-Planck-Partnergruppen fördert die Max-Planck-Gesellschaft Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die an Max-Planck-Instituten geforscht haben und in ihr Herkunftsland zurückkehren. Die Max-Planck-Gesellschaft kooperiert hier mit Ländern, die ihre Forschung durch internationale Kooperation stärken wollen.
 

MPIfG-Projektverbund sozioökonomische Transformationen in Chile und Europa

Aldo Madariaga (Universidad Mayor, Chile), Jens Beckert (MPIfG), Felipe González (Max-Planck-Partnergruppe Chile) und Jorge Atria (Universidad Diego Portales, Chile)
 
Globale Prozesse wie Finanzialisierung, Digitalisierung, Klimawandel, wachsende Ungleichheit und politischer Populismus haben nachhaltige Auswirkungen auf die Funktionsweisen von Kapitalismus und Demokratie und stellen moderne Gesellschaften vor gewaltige Herausforderungen. Die Antworten, die hierauf in den nächsten Jahrzehnten gefunden werden müssen, sind für die Zukunft der Wirtschaft und die gesellschaftliche Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Der zusammen mit Partnerinstitutionen des MPIfG in Chile gegründete Projektverbund untersucht aktuelle Wandlungsprozesse in drei Kernbereichen, die Auswirkungen auf die Wirtschaft der Zukunft haben werden: der Öffentlichkeit, in der Erwartungen an ökonomische Prozesse entstehen; der Politik, wo öffentliche Eingriffe in die Wirtschaft beschlossen werden; und dem Staat als einem maßgeblichem Akteur in der Wirtschaft. Die Forschung konzentriert sich dabei auf Lateinamerika und Europa, zwei Weltregionen, die exemplarisch sind für ihre unterschiedlichen Dynamiken in Kapitalismus und Demokratie. Eine Vielzahl von Methoden (z.B. ethnografische Politikforschung, Big-Data-Analyse, historisch-vergleichende Analyse) dient dazu, Wandlungsprozesse, die ihnen zu Grunde liegenden politischen Konflikte sowie die sich herausbildenden Zukunftsvorstellungen zu analysieren. Ziel ist es, zukünftige Entwicklungen zu verstehen und Szenarien auszuarbeiten, die es Gesellschaften ermöglichen, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Dynamik, politischer Repräsentation, sozialem Zusammenhalt und Umweltschutz zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Der Projektverbund ist eine Kooperation des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln mit dem Centro de Economía y Políticas Sociales (CEAS) der Universidad Mayor sowie der Universidad Central de Chile, der Universidad Diego Portales und der Universidad Alberto Hurtado. Das Projekt wird von der Nationalen Kommission für wissenschaftliche Forschung und Technologie (CONICYT) in Chile finanziert.
Projektdauer: November 2019 bis November 2022.
 

 

Partnerinstitutionen des Doktorandenprogramms IMPRS-SPCE


 
In der vergleichenden sozialwissenschaftlichen Forschung ist internationale Kooperation von herausragender Bedeutung. Die Stipendiaten der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) haben im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit, ein Semester an einer namhaften Forschungseinrichtung im Ausland zu verbringen. Dort haben sie Gelegenheit, sich mit renommierten Wissenschaftlern und anderen Nachwuchswissenschaftlern ihres Fachgebiets auszutauschen, bekommen fundierte Einblicke in die internationale Forschungslandschaft und sammeln praktische Erfahrungen. Die IMPRS-SPCE bietet auch Gastdoktoranden aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, ihre Qualifikation in Deutschland zu erwerben und Netzwerke zu bilden.
 

 
USA
 
Frankreich

 
Italien
 

Übersicht der internationalen Kooperationspartner des MPIfG


 
Das MPIfG betrachtet internationale Zusammenarbeit als die aussichtsreichste organisatorische Form vergleichender Forschung. Zahlreiche Gastwissenschaftler bereichern das Forschungsprogramm. Das MPIfG ist Teil eines weltweiten Netzwerkes von Forschungsinstitutionen und Wissenschaftlern in den Sozialwissenschaften. Es unterhält enge Kooperationsbeziehungen zu einer Reihe von Instituten mit vergleichbaren Forschungsschwerpunkten:
 
Europa USA


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Ansprechpartnerin für Medien und Öffentlichkeitsarbeit ist
 
Christel Schommertz
Tel. 0221 2767-130

 
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MPIfG - Internationale Kooperation | http://www.mpifg.de/forschung/kooperation_de.asp [Zuletzt geändert am 07.07.2020]