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 MPIfG Nachrichtenarchiv

 
04.06.2019Lisa Suckert

Workshop untersucht die Wechselwirkung von Krisen und Zukunftserwartungen

In welchem Verhältnis stehen Krisen und Zukunftserwartungen zueinander, als empirische Phänomene, aber auch als theoretische Konzepte? Mit dieser Frage beschäftigten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sciences Po, Paris, der Max Planck Partner Group for the Sociology of Economic Life in Warschau und des MPIfG beim trilateralen Workshop „Crisis of Expectation – Expectation of Crisis“, der im April in Köln stattfand. Zwölf Vorträge beschäftigten sich mit der Frage, wie sich Erwartungen und Zukunftshorizonte durch Krisen verändern oder von Akteuren aktiv verändert werden, inwiefern Krisen im Ringen um politische Zukunftsvorhaben instrumentalisiert werden und, schließlich, wie sich Krisenerfahrungen auf finanzielle Erwartungen und den Umgang mit Geld auswirken. In ihren Keynote-Vorträgen reflektierten Ekaterina Svetlova (University of Leicester) und Will Atkinson (University of Bristol) das Thema im Kontext des Brexit.
 

 
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