Fenster schließen
 MPIfG Nachrichtenarchiv

 
09.02.2018

Fünf Jahre MaxPo: Jubiläumskonferenz in Paris

Das Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies (MaxPo) feierte am 12. und 13. Januar 2018 mit rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sein fünfjähriges Bestehen mit einer Konferenz in Paris. In insgesamt fünf Panels präsentierten renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsarbeiten rund um die Themen Instabilität und Ungleichheiten in kapitalistischen Gesellschaften. Die Themenpalette des Konferenzprogramms entsprach dem breiten Spektrum der Forschungsfragen und methodologischen Ansätze des MaxPo, dessen Projekte ökonomische Phänomene aus einem sozial- und politikwissenschaftlichen Blickwinkel untersuchen. Die Konferenz endete mit einer Podiumsdiskussion zwischen der aktuellen MaxPo-Kodirektorin Jenny Andersson, den ehemaligen MaxPo-Kodirektorinnen Marion Fourcade (jetzt UC Berkeley) und Cornelia Woll (jetzt Sciences Po), Marie-Laure Salles-Djelic (Sciences Po, CSO) sowie Wolfgang Streeck (MPIfG). Unter der Leitfrage "Social Science at the Crossroads" nahmen sie die zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben der Sozialwissenschaften in den Fokus. Hervorgegangen aus der langjährigen Kooperation zwischen dem MPIfG und der Pariser Universität Sciences Po, untersucht das MaxPo seit 2012 die Auswirkungen zunehmender Liberalisierung, technischen Fortschritts und kultureller Veränderungen auf die Stabilität westlicher Industriegesellschaften. Das Center wird von der Max-Planck-Gesellschaft und der Sciences Po zu gleichen Teilen finanziert. Die Finanzierung ist nach einer erfolgreichen Evaluation im Jahr 2017 um weitere fünf Jahre verlängert worden.
 

 
Fenster schließen