MPIfG Press Release Archive

 
 

2007 | 2006 | 2005 | 2004


 

2007


 

2006

  • Soziologe und Politikforscher Wolfgang Streeck wird sechzig


    Wolfgang Streeck feiert am 27. Oktober 2006 seinen sechzigsten Geburtstag. Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ehrt seinen Direktor mit einer wissenschaftlichen Konferenz zum Thema "Transformations of Contemporary Capitalism" vom 17. bis 18. November 2006.
    [11. Oktober 2006]
     
  • Deutschland AG weiter in Auflösung


    Neueste Netzwerkgrafik des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung zeigt den Entflechtungsprozess
    Die Monopolkommission spricht in ihrem heute veröffentlichten 16. Hauptgutachten von Anzeichen für eine Auflösung des gesamten Netzwerks der Deutschland AG. Lothar Krempel vom Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung hat die aktuellen Daten der Kommission in eine Grafik übersetzt. Sie belegt: Wo noch vor acht Jahren zahlreiche Querverbindungen das Netzwerk stützten, ist das Geflecht an Kapitalverbindungen nun deutlich dünner.
    [5. Juli 2006]
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2005

  • Ausstellung mit Bildern von Hann Trier


    Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung eröffnet seine 7. Kunstausstellung am 25. November um 18 Uhr. Unter dem Titel "Der Mensch, der denkt, und die Hand, die malt" zeigt das MPIfG in seinen Räumen in der Südstadt Gemälde aus der Schaffensperiode 1953 bis 1966 des Künstlers Hann Trier aus privater Sammlung. Teil der Veranstaltung am Abend der Vernissage ist die Vorführung eines Films über den 1999 verstorbenen Künstler. Die Ausstellung läuft bis zum 21. Dezember 2005.
    [16. November 2005]
     
     
  • Mädchenzukunftstag am MPIfG: Auf Tuchfühlung mit Bits und Bytes


    Am 28. April 2005 ist Girls' Day. Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln bietet technisch interessierten Schülerinnen einen Einblick in die Arbeit seiner EDV.
    [19. April 2005]
     
     
  • Jens Beckert neuer Direktor am MPIfG


    Am 1. März 2005 nimmt der Soziologe Jens Beckert (37) seine Arbeit als Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung auf. Er tritt die Nachfolge von Fritz W. Scharpf an, der im Februar 2003 emeritiert wurde. Mit der Berufung eines jungen, über Deutschlands Grenzen hinaus anerkannten Wissenschaftlers setzt das MPIfG neue Akzente auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Erforschung der Wirtschaft.
    [22. Februar 2005]

 

2004

  • Kritik an der Mitbestimmung unbegründet


    Studie aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung zeigt: Negative wirtschaftliche Auswirkung der Mitbestimmung ist wissenschaftlich nicht zu belegen.
    In den vergangenen Wochen wurden wiederholt Forderungen nach Abschaffung oder Beschneidung der Unternehmensmitbestimmung laut. Martin Höpner, Wissenschaftler am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, zeigt jetzt in einer neuen Studie, die den Forschungsstand zur Unternehmensmitbestimmung zusammenfasst, dass Mitbestimmung auf Ebene der Leitungsorgane in den Ländern der Europäischen Union weit verbreitet ist und weder unternehmensvergleichende Studien noch ländervergleichende Daten die These belegen, wonach die Mitbestimmung die Profitabilität oder den Aktienkurs von Unternehmen negativ beeinflusst. Die Beurteilung der Mitbestimmungsdebatte fällt eindeutig aus: Auf den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsstand können sich die Mitbestimmungskritiker nicht berufen.
    [27. Oktober 2004]
     
     
  • Wirtschaftspolitik nach der Währungsunion - eine Renaissance der Nachfragepolitik?


    Neue Studie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung zeigt: Mitgliedsländer passen sich gut an, aber das reicht nicht aus.
    Seit die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion 1999 in Kraft getreten ist, bestimmt die Europäische Zentralbank die Zinsen für alle Mitgliedsländer. Damit stellt sie die Nationalstaaten vor eine doppelte Herausforderung: Sie müssen ohne eine eigene Geldpolitik auskommen und gleichzeitig neuartige Destabilisierungen ihrer Konjunktur ausgleichen. Eine Studie von Henrik Enderlein am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung zeigt, dass sich die Mitgliedsländer zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut an die neue Situation angepasst haben. Doch dies reicht nicht aus, um die Probleme zu bewältigen. Vor allem Deutschland bereitet die Währungsunion wegen der hohen Realzinsen und der dezentralen Finanzverfassung Schwierigkeiten. Eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik könnte die Lösung sein - sie ist allerdings kaum durchzusetzen. Eine Wiederbelebung der Nachfragepolitik wird zurzeit diskutiert. Hierzu liefert die Studie einen theoretisch fundierten Beitrag.
    [15. Juli 2004]
     
     
  • Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf erste Preisträger des Bielefelder Wissenschaftspreises


    Der erstmalig in diesem Jahr vergebene Bielefelder Wissenschaftspreis geht gemeinsam an Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Renate Mayntz und Prof. Dr. Dr. h.c. Fritz W. Scharpf, beide emeritierte Direktoren des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung.
     
    Mit der Preisverleihung würdigt die Jury die international herausragende Bedeutung der Forschungen über die Steuerungsmöglichkeiten komplexer Gesellschaften, welche die beiden Wissenschaftler mit dem Aufbau und der gemeinsamen Leitung des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln auf den Weg gebracht haben.
    [12. Juli 2004]
     
     
  • Steuerpolitik: Duale Einkommensteuer ist das Reformmodell der politischen Mitte


    Studie des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung unterstützt das Plädoyer der Wirtschaftsweisen für eine duale Einkommensteuer.
     
    Die so genannte duale Einkommensteuer könnte das Reformmodell der politischen Mitte werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, in der die besonderen Rahmenbedingungen für steuerpolitische Entscheidungen in Deutschland analysiert werden. Die Studie von Politikwissenschaftler Steffen Ganghof unterstützt damit das Plädoyer des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für eine duale Einkommensteuer. Im Sinne einer langfristig effizienten und berechenbaren Einkommensteuerpolitik ist dieses Steuermodell am ehesten über parteipolitische Grenzen hinweg durchsetzbar.
    [2. Juli 2004]




MPIfG - Press Release Archive| http://www.mpifg.de/service/presseinfo_archiv_en.asp [Last updated 2009-08-05 14:57]