MPIfG Presseinfo-Archiv
2007
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Kunst im MPIfG 2007: "Vater Mutter Hund: Ein Forschungsprojekt von Futur 3 zu Gast im Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung"
Das Theater-Ensemble Futur 3 und das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung gehen im Herbst 2007 für einige Wochen eine Partnerschaft ein. André Erlen, Stefan H. Kraft und Klaus Maria Zehe, die Gründer von Futur 3, wollen "das Theater näher an das Leben und die Zuschauer näher an das Theater" bringen, indem sie ihre Aufführungen nicht auf der Theaterbühne, sondern im öffentlichen Raum stattfinden lassen.
[28. September 2007]
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MPIfG Jahrbuch 2007-2008 erschienen
Das neue MPIfG Jahrbuch präsentiert die aktuelle Forschungsarbeit des Instituts in einer Weise, die auch Nichtwissenschaftler anspricht. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist das Interview "Wie viel Markt verträgt die Gesellschaft?" mit den Direktoren Jens Beckert und Wolfgang Streeck.
[23. Juli 2007]
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Wissenschaft für die Politik: Der Stifterverband verleiht Fritz W. Scharpf den Wissenschaftspreis 2007
Prof. Dr. Fritz W. Scharpf erhält für sein Lebenswerk in diesem Jahr den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft überreicht Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, Mitglied des Landeskuratoriums für Schleswig-Holstein und Hamburg im Stifterverband, den Preis am 28. Juni 2007 im Kieler Schloss. Fritz W. Scharpf, Emeritus des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung wird als herausragende Persönlichkeit der deutschen und internationalen Sozialwissenschaften geehrt. Er hat mit seinen Arbeiten und seinem Wirken die deutsche und europäische Politik wesentlich beeinflusst und damit der sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung zur Umsetzung in politische Entscheidungen verholfen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und soll die Leistungen der Wissenschaft für die Allgemeinheit sichtbar machen, und dies am Beispiel einer herausragenden Forscherpersönlichkeit, die wie Scharpf über die Grenzen ihrer unmittelbaren Forschungsaufgaben hinaus aktiv geworden ist.
[28. Juni 2007]
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Mädchenzukunftstag am MPIfG: Auf Tuchfühlung mit Bits und Bytes
Am 26. April 2007 ist Girls' Day. Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in der Kölner Südstadt bietet technisch interessierten Schülerinnen einen Einblick in die Arbeit seiner EDV-Arbeitsgruppe.
[23. April 2007]
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Internationale Nachwuchsförderung in der neuen Wirtschaftssoziologie: Promovieren unter exzellenten Forschungsbedingungen an der IMPRS-SPCE in Köln
Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) und die Universität zu Köln richten eine neue International Max Planck Research School ein. Thema ist die Erforschung der sozialen und politischen Grundlagen wirtschaftlichen Handelns. Titel der internationalen Doktorandenschule von Soziologen, Politologen und Organisationswissenschaftlern ist: International Max Planck Research School for the Social and Political Constitution of the Economy IMPRS-SPCE.
[22. Januar 2007]
2006
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Soziologe und Politikforscher Wolfgang Streeck wird sechzig
Wolfgang Streeck feiert am 27. Oktober 2006 seinen sechzigsten Geburtstag. Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung ehrt seinen Direktor mit einer wissenschaftlichen Konferenz zum Thema "Transformations of Contemporary Capitalism" vom 17. bis 18. November 2006.
[11. Oktober 2006]
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Deutschland AG weiter in Auflösung
Neueste Netzwerkgrafik des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung zeigt den Entflechtungsprozess
Die Monopolkommission spricht in ihrem heute veröffentlichten 16. Hauptgutachten von Anzeichen für eine Auflösung des gesamten Netzwerks der Deutschland AG. Lothar Krempel vom Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung hat die aktuellen Daten der Kommission in eine Grafik übersetzt. Sie belegt: Wo noch vor acht Jahren zahlreiche Querverbindungen das Netzwerk stützten, ist das Geflecht an Kapitalverbindungen nun deutlich dünner.
[5. Juli 2006]
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2005
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Ausstellung mit Bildern von Hann Trier
Das Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung eröffnet seine 7. Kunstausstellung am 25. November um 18 Uhr. Unter dem Titel "Der Mensch, der denkt, und die Hand, die malt" zeigt das MPIfG in seinen Räumen in der Südstadt Gemälde aus der Schaffensperiode 1953 bis 1966 des Künstlers Hann Trier aus privater Sammlung. Teil der Veranstaltung am Abend der Vernissage ist die Vorführung eines Films über den 1999 verstorbenen Künstler. Die Ausstellung läuft bis zum 21. Dezember 2005.
[16. November 2005]
Mädchenzukunftstag am MPIfG: Auf Tuchfühlung mit Bits und Bytes
Am 28. April 2005 ist Girls' Day. Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln bietet technisch interessierten Schülerinnen einen Einblick in die Arbeit seiner EDV.
[19. April 2005]
Jens Beckert neuer Direktor am MPIfG
Am 1. März 2005 nimmt der Soziologe Jens Beckert (37) seine Arbeit als Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung auf. Er tritt die Nachfolge von Fritz W. Scharpf an, der im Februar 2003 emeritiert wurde. Mit der Berufung eines jungen, über Deutschlands Grenzen hinaus anerkannten Wissenschaftlers setzt das MPIfG neue Akzente auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Erforschung der Wirtschaft.
[22. Februar 2005]
2004
Kritik an der Mitbestimmung unbegründet
Studie aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung zeigt: Negative wirtschaftliche Auswirkung der Mitbestimmung ist wissenschaftlich nicht zu belegen.
In den vergangenen Wochen wurden wiederholt Forderungen nach Abschaffung oder Beschneidung der Unternehmensmitbestimmung laut. Martin Höpner, Wissenschaftler am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, zeigt jetzt in einer neuen Studie, die den Forschungsstand zur Unternehmensmitbestimmung zusammenfasst, dass Mitbestimmung auf Ebene der Leitungsorgane in den Ländern der Europäischen Union weit verbreitet ist und weder unternehmensvergleichende Studien noch ländervergleichende Daten die These belegen, wonach die Mitbestimmung die Profitabilität oder den Aktienkurs von Unternehmen negativ beeinflusst. Die Beurteilung der Mitbestimmungsdebatte fällt eindeutig aus: Auf den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsstand können sich die Mitbestimmungskritiker nicht berufen.
[27. Oktober 2004]
Wirtschaftspolitik nach der Währungsunion - eine Renaissance der Nachfragepolitik?
Neue Studie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung zeigt: Mitgliedsländer passen sich gut an, aber das reicht nicht aus.
Seit die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion 1999 in Kraft getreten ist, bestimmt die Europäische Zentralbank die Zinsen für alle Mitgliedsländer. Damit stellt sie die Nationalstaaten vor eine doppelte Herausforderung: Sie müssen ohne eine eigene Geldpolitik auskommen und gleichzeitig neuartige Destabilisierungen ihrer Konjunktur ausgleichen. Eine Studie von Henrik Enderlein am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung zeigt, dass sich die Mitgliedsländer zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut an die neue Situation angepasst haben. Doch dies reicht nicht aus, um die Probleme zu bewältigen. Vor allem Deutschland bereitet die Währungsunion wegen der hohen Realzinsen und der dezentralen Finanzverfassung Schwierigkeiten. Eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik könnte die Lösung sein - sie ist allerdings kaum durchzusetzen. Eine Wiederbelebung der Nachfragepolitik wird zurzeit diskutiert. Hierzu liefert die Studie einen theoretisch fundierten Beitrag.
[15. Juli 2004]
Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf erste Preisträger des Bielefelder Wissenschaftspreises
Der erstmalig in diesem Jahr vergebene Bielefelder Wissenschaftspreis geht gemeinsam an Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Renate Mayntz und Prof. Dr. Dr. h.c. Fritz W. Scharpf, beide emeritierte Direktoren des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung.
Mit der Preisverleihung würdigt die Jury die international herausragende Bedeutung der Forschungen über die Steuerungsmöglichkeiten komplexer Gesellschaften, welche die beiden Wissenschaftler mit dem Aufbau und der gemeinsamen Leitung des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln auf den Weg gebracht haben.
[12. Juli 2004]
Steuerpolitik: Duale Einkommensteuer ist das Reformmodell der politischen Mitte
Studie des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung unterstützt das Plädoyer der Wirtschaftsweisen für eine duale Einkommensteuer.
Die so genannte duale Einkommensteuer könnte das Reformmodell der politischen Mitte werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, in der die besonderen Rahmenbedingungen für steuerpo-litische Entscheidungen in Deutschland analysiert werden. Die Studie von Politikwis-senschaftler Steffen Ganghof unterstützt damit das Plädoyer des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für eine duale Einkom-mensteuer. Im Sinne einer langfristig effizienten und berechenbaren Einkommens-teuerpolitik ist dieses Steuermodell am ehesten über parteipolitische Grenzen hinweg durchsetzbar.
[2. Juli 2004]

