Opening Closure: Intercohesion and Entrepreneurial Dynamics in Business Groups
Abstract
Entrepreneurial groups face a twinned challenge: recognizing new ideas and implementing
them. Recent research suggests that connectivity reaching outside the group channels new
ideas, while closure makes it possible to act on them. By contrast, we argue that entrepreneurship
is not about importing ideas but about generating new knowledge by recombining
resources. In contrast to the brokerage-plus-closure perspective, we identify a distinctive
network position, intercohesion, which is found at the overlap of cohesive group structures.
The multiple insiders at this intercohesive position participate in dense cohesive ties that
provide close familiarity with the operations of the members in their groups. Because they
are members of multiple cohesive groups, they have familiar access to diverse resources. First,
we test whether intercohesion contributes to higher group performance. Second, because
entrepreneurship is a process of creative disruption, we test intercohesion's contribution
to group instability. Third, we move from dynamic methods to historical network analysis
and demonstrate that coherence is a property of interwoven lineages of cohesion that are
built up through an ongoing pattern of separation and reunification. Business groups use
this pattern of interweaving to manage instability while benefitting from intercohesion. To
study the evolution of business groups, we construct a dataset that records personnel ties
among the largest 1,696 Hungarian enterprises from 1987–2001.
Zusammenfassung
Unternehmerisch tätige Gruppen stehen vor zwei Herausforderungen: neue Ideen zu erkennen
und sie zu implementieren. Jüngste Forschungsergebnisse unterstellen, dass Konnektivität,
die über eine Gruppe hinausreicht, ihr neue Ideen zuführt, während Geschlossenheit
der Gruppe ermöglicht, diese Ideen umzusetzen. Demgegenüber argumentieren wir, dass
Unternehmertum nichts mit dem Import von Ideen zu tun hat, sondern damit, neues Wissen
zu generieren, indem vorhandene Ressourcen neu kombiniert werden. Dabei identifizieren
wir eine konkrete Netzwerkposition, die wir als "Intercohesion" bezeichnen. Inhaber
einer solchen interkohäsiven Position sind "Mehrfach-Insider": Sie partizipieren an festen
kohäsiven Beziehungen, durch die sie mit dem Handeln der Mitglieder ihrer Gruppen eng
vertraut sind. Als Mitglieder mehrerer kohäsiver Gruppen haben sie mühelosen Zugang zu
einer Vielfalt von Ressourcen. Zunächst untersuchen wir, ob Interkohäsion zu einer höheren
Gruppenleistung beiträgt. In einem zweiten Schritt testen wir den Beitrag der Interkohäsion
zur Instabilität von Gruppen, da Unternehmertum ein Prozess der kreativen Unterbrechung
eingefahrener Abläufe und Strukturen ist. In einem dritten Schritt wenden wir
uns von dem dynamischen Fokus hin zur Perspektive einer historischen Netzwerkanalyse
und zeigen, dass Kohärenz eine Eigenschaft der miteinander verwobenen Abstammungslinien
ist, die durch ein sich wiederholendes Muster von Trennung und Wiedervereinigung
entstehen. Unternehmerisch tätige Gruppen verwenden dieses Muster, um Instabilität zu
managen und dabei die Vorteile der Interkohäsion zu nutzen. Zur Untersuchung der Entwicklung
unternehmerisch tätiger Gruppen bauen wir einen Datensatz auf, der über den
Zeitraum von 1987 bis 2001 die Beziehungen zwischen den Führungskräften der größten
1.696 ungarischen Unternehmen abbildet.
Inhalt
Network structures for access and action Intercohesion
Instability and coherence
Data and Methods Data Identifying cohesive groups with the "clique percolation method"