Designing for the Other:
Using Knowledge to Upgrade Manufacturing in the Garment
Industry
Abstract
The first purpose of this paper is to theorize on the kind of knowledge that
firms need in order to upgrade. The second purpose is to discuss some
specific ways to upgrade, especially given the problem of contextual
knowledge that manufactures face. To understand upgrading among garment
manufacturers in developing countries, we must analyze the meaning of
fashion garments. The paper introduces the theoretical notion of contextual
knowledge, which furthers the two main findings of the paper. The first
finding is empirical: it is a different situation to have a
garment-producing firm in a developing country design for final consumer
markets in developed countries than it is to have garments designed by
someone close to these markets. This is due to a knowledge-gap in the global
market. As a result of this first finding, the second and more theoretical
one deals with the knowledge context by examining its two dimensions – the
lifeworld and the province of meaning.
Zusammenfassung
In diesem Discussion Paper wird das Bestreben der Bekleidungshersteller
in Entwicklungsländern, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf globalen Modemärkten zu
erhöhen, in zweierlei Hinsicht analysiert. Erstens wird theoretisch erfasst, mit
welcher Art von Wissen Hersteller ihren Produkten ein hohes Ansehen im Markt
verschaffen können. Zweitens werden verschiedene Möglichkeiten des Upgradings
verglichen, vor allem in Bezug auf das Problem des kontextbezogenen Wissens der
Hersteller. Damit verständlich wird, was eine solche "Wertsteigerung" für die
Modeindustrie in Entwicklungsländern bedeutet, werden zunächst die Bedeutungs-
und Sinnzuschreibungen von Markenmode analysiert. Die Darlegung der
theoretischen Auffassung kontextbezogenen Wissens fördert zwei Erkenntnisse
zutage, wobei die erste empirischer Natur ist: Es ist ein Unterscheid, ob man
einen Bekleidungshersteller in einem Entwicklungsland für den
Endverbrauchermarkt eines Industrielandes produzieren lässt oder jemanden, der
zu diesen Märkten die räumliche und kulturelle Nähe hat. Der Grund dafür ist
eine Wissenslücke im globalen Markt. Folgerichtig bezieht sich die zweite,
theoretischere Erkenntnis auf die beiden Dimensionen des Wissenskontextes: die
Lebenswelt und die Bedeutungswelt.