Die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem MPIfG und der Pariser Universität Sciences Po ist seit dem Herbst 2012 noch enger geworden. Im gemeinsam gegründeten Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies (MaxPo) werden die Auswirkungen zunehmender Liberalisierung, technischen Fortschritts und kultureller Veränderungen auf westliche Industriegesellschaften
erforscht.
Sciences Po ist eine der in den Sozialwissenschaften führenden Universitäten in Frankreich. In neun interdisziplinär arbeitenden und international ausgerichteten Forschungszentren betreibt die Sciences Po Forschung in den Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte und Rechtswissenschaften.
In der vergleichenden sozialwissenschaftlichen Forschung ist internationale Kooperation von herausragender Bedeutung. Die Stipendiaten der
International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) haben im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit, ein Semester an einer namhaften Forschungseinrichtung im Ausland zu verbringen. Dort haben sie Gelegenheit, sich mit renommierten Wissenschaftlern und anderen Nachwuchswissenschaftlern ihres Fachgebiets auszutauschen, bekommen fundierte Einblicke in die internationale Forschungslandschaft und sammeln praktische Erfahrungen. Die IMPRS-SPCE bietet auch Gastdoktoranden aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, ihre Qualifikation in Deutschland zu erwerben und Netzwerke zu bilden.
Das MPIfG betrachtet internationale Zusammenarbeit als die
aussichtsreichste organisatorische Form vergleichender
Forschung. Zahlreiche Gastwissenschaftler bereichern das
Forschungsprogramm. Das MPIfG ist Teil eines weltweiten
Netzwerkes von Forschungsinstitutionen und Wissenschaftlern
in den Sozialwissenschaften. Es unterhält enge
Kooperationsbeziehungen zu einer Reihe von Instituten mit
vergleichbaren Forschungsschwerpunkten: