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 Forschungsprojekte am MPIfG

Forbes 400: Die Superreichen in den USA

Jens Beckert, Philipp Korom und Mark Lutter


 
Der größte Reichtum ist bei einer gesellschaftlichen Minderheit konzentriert. Obwohl die Superreichen über verschiedene Aspekte sozialer Ungleichheit und Mobilität viel Aufschluss bieten können, hat die Forschung dieser Gesellschaftsschicht bisher relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. "Forbes 400" wurde 1982 gegründet und ist heute die wichtigste Quelle für Informationen über die Reichsten der Reichen in den USA. Inzwischen bedarf es eines Vermögens von 1,3 Milliarden US-Dollar, um auf diese Liste zu gelangen. Wie aber ist dieser Reichtum entstanden? Ist er vererbt oder das Ergebnis von persönlichem Einsatz? In welchen Wirtschaftszweigen wird Reichtum gewonnen? Basiert er auf meritokratischen Prinzipien? Das Projekt verfolgt die Entwicklung der Superreichen anhand einer soziodemografischen Dekomposition der Forbes-400-Gelisteten über die letzten vier Jahrzehnte. Ziel ist, die Transformation der US-Wirtschaft mithilfe einer Analyse der sozialen und ökonomischen Strukturen der Superreichen zu beschreiben. Projektdauer: Oktober 2013 bis Juli 2017.
 
Korom, Philipp, Mark Lutter, and Jens Beckert. 2015. "The Enduring Importance of Family Wealth: Evidence from the Forbes 400, 1982 to 2013." MPIfG Discussion Paper 15/8. Max Planck Institute for the Study of Societies, Cologne.
 
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