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Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus


 

Wolfgang Streeck legt in seiner Frankfurter Adorno-Vorlesung die Wurzeln der gegenwärtigen Finanz-, Fiskal- und Wirtschaftskrise frei, indem er sie als Moment der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus beschreibt, die bereits in den 1970er-Jahren begann und bis heute andauert. Aus den Vorlesungen entstand sein Buch Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus (Suhrkamp; englische Ausgabe: Buying Time: The Delayed Crisis of Democratic Capitalism, Verso Books), in dem Streeck nach den Aussichten für eine Wiederherstellung sozialer und wirtschaftlicher Stabilität fragt. Das 2013 erschienene Werk hat in der Sozialwissenschaft wie auch in der öffentlichen Diskussion hohe Aufmerksamkeit gefunden – in Deutschland und Europa ebenso wie in Nord- und Südamerika.

 

Kontakt


 
Wolfgang Streeck
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Streeck



 

 

Über das Buch | Vorträge und Diskussionen | Wolfgang Streeck im Interview | Die Habermas-Streeck-Kontroverse | Reflexionen zum Thema


 

 

Über das Buch


 


Wolfgang Streeck
Gekaufte Zeit
Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus
Suhrkamp Verlag
 
Ebenfalls erschienen in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung.
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013
in der Kategorie Sachbuch/Essayistik
 
Englische Ausgabe
Buying Time
The Delayed Crisis of Democratic Capitalism, Verso Books
 
Französische Ausgabe
Du temps acheté
La crise sans cesse ajournée du capitalisme démocratique, Gallimard

 

 

Vorträge und Diskussionen


 

 

 

Wolfgang Streeck im Interview


 

 

Die Habermas-Streeck-Kontroverse


 
Soziologe Wolfgang Streeck und Philosoph Jürgen Habermas diskutieren das Für und Wider der Europäischen Einigung

Der Verzicht auf die europäische Einigung sei auch ein Abschied von der Weltgeschichte schreibt Philosoph Jürgen Habermas in den Blättern für deutsche und internationale Politik. MPIfG-Direktor Wolfgang Streeck hält an gleicher Stelle dagegen: "Die Demokratie, wie wir sie kennen, ist auf dem Weg, vom Kapitalismus abgetrennt und um seinetwillen auf eine Kombination von Rechtsstaat und öffentlicher Unterhaltung reduziert zu werden." Daher fordert Streeck "die Rückkehr zu einem geordneten System flexibler Wechselkurse in Europa." Jürgen Habermas nennt diesen Vorschlag "nostalgisch"; die Rückkehr in die nationale Wagenburg sei wirklichkeitsfremd, weil die Staaten nur gemeinsam dem Finanzkapital Paroli bieten könnten.

Diese jüngsten Veröffentlichungen beider Disputanten in den Blättern bezeichnete Thomas Assheuer in der ZEIT als "Schlüsseltexte, die fast alles auf den Tisch beförderten, was über die Jahre sauber versiegelt in separaten akademischen Schubladen eingelagert war."

Zum Weiterlesen


 

 

Reflexionen zum Thema


 

 
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