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 MPIfG Bibliothek - Benutzungsordnung  

Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung
Benutzungsordnung

 

 

1. Zweck und Aufgabe der Bibliothek

Die Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung bietet Literatur- und Informationsdienstleistungen als Arbeitsgrundlage für die Forschung im Haus. Dies beinhaltet
1. die Beschaffung, Erschließung und Ausleihe von Monographien und Zeitschriften,
2. die Erstellung und Pflege einer bibliographischen Datenbank des Bestandes (Web-Opac),
3. die Unterstützung bei lokal nicht vorhandener Literatur durch Dokumentlieferdienste
und Fernleihe,
4. die Bereitstellung von gedruckten und elektronischen Recherchemöglichkeiten sowie
5. die Auskunft und Beratung bei allen bibliothekarischen und informationstechnischen
Fragestellungen.
 

2. Allgemeines

Die Bibliothek des Instituts ist eine Präsenzbibliothek mit Ausleihmöglichkeiten für die Mitarbeiter des Hauses. Die Bücher dürfen nur im Institut genutzt werden, eine Mitnahme von Bibliothekseigentum außer Haus ist nicht gestattet. Das Verhältnis zwischen Benutzer und Bibliothek richtet sich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Alle Personen, unabhängig von der Art ihres Rechtsverhältnisses zum Institut, die im Rahmen ihrer Aufgabenstellung die Bibliotheksressourcen am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung nutzen, sind verpflichtet, die Nutzungsordnung zu beachten.
 

3. Öffnungszeiten

Institutsmitarbeiter
Montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 16 Uhr stehen Ihnen die Bibliotheksmitarbeiter für Auskünfte, Ausleihen, Bibliotheksführungen und Informationsvermittlung zur Verfügung. Mitarbeiter können mit ihrem Schlüssel die Bibliothek außerhalb der oben genannten Öffnungszeiten betreten. Es ist nicht gestattet, den Schlüssel an andere Personen weiterzugeben oder Personen, die keinen Schlüssel besitzen, Zutritt zur Bibliothek zu verschaffen.
Externe Bibliotheksbenutzer
Die Bibliothek hat für externe Benutzer von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

 

4. Verhaltens- und Sorgfaltspflichten

Mäntel, Taschen und Lebensmittel dürfen nicht in die Bibliothek mitgenommen werden. Externen Benutzern stehen im Eingangsbereich des Instituts abschließbare Garderobenschränke zur Verfügung.
Laute Unterhaltungen, die Benutzung von Handys, Rauchen, Essen und Trinken ist in den Räumen der Bibliothek nicht gestattet.
Alle Medien sowie Einrichtungsgegenstände und technische Geräte sind pfleglich zu behandeln. Insbesondere sind in Büchern und Zeitschriften Eintragungen jeglicher Art, Unterstreichungen, das Knicken von Blättern oder das Zurücklassen von Markierungszetteln nicht gestattet.
 

5. Benutzungsberechtigung

Die Benutzung der Bibliothek steht allen Mitarbeitern, Stipendiaten und Gästen des Institutes für die Dauer ihres Beschäftigungsverhältnisses zur Verfügung. Neue Mitarbeiter und Gäste sind gebeten, sich bei erstmaliger Bibliotheksnutzung bei der Bibliothekleitung zu einer Bibliothekseinführung und dem Einrichten eines Benutzerkontos anzumelden.
Externe Bibliotheksbenutzer können den Bestand der Bibliothek vor Ort als Tagesgast benutzen; wissenschaftliches Interesse wird dabei vorausgesetzt. Die Nutzung der Bibliothek zu gewerblichen Zwecken ist nicht gestattet. Sie werden gebeten, ihre Besuche im Voraus mit der Bibliothek zu vereinbaren und sich in das ausgelegte Gästebuch einzutragen. Da viele der Medien an Instituts-angehörige ausgeliehen sind, empfiehlt es sich, vorher im öffentlich zugänglichen Web-Opac zu recherchieren, ob die gewünschten Titel zur Benutzung zur Verfügung stehen. Bitte bringen Sie keine Bücher und Zeitschriften in die Bibliothek mit. Die Ausleihe von Bibliotheksmedien an auswärtige Benutzer ist unzulässig. Die Nutzung von elektronischen Ressourcen richtet sich nach den Lizenzbestimmungen der Datenbankanbieter und Verlage.
 

6. Ausleihe

Allgemeines
Mitarbeiter, Stipendiaten und Gäste des Institutes sind berechtigt, Bücher, audiovisuelle Medien und gebundene Zeitschriftenjahrgänge an ihren Arbeitsplatz zu entleihen. Zeitschriftenhefte dürfen nicht entliehen werden. Die Entnahme einzelner Zeitschriftenhefte zur Anfertigung von Kopien ist gestattet. Titel des Informationsbestands im Erdgeschoss (Systematikgruppen A-AM) sind nicht entleihbar (Ausnahmen: Duden, Wörterbücher).
Der Entleiher haftet für Verlust und Beschädigung entliehener Werke. Die Ausleihen werden während der Öffnungszeiten von den Bibliotheksmitarbeitern im Bibliothekssystem verbucht, außerhalb der Öffnungszeiten liegt ein Formular bereit, in das vom Benutzer Namenskürzel, Signatur und Titel des Mediums eingetragen werden. Die Mitnahme von Medien ohne Ausleihverbuchung ist unzulässig.
Ausleihdaten und Weitergabe von Medien
Ausleihberechtigte Benutzer werden in der Ausleihdatenbank der Bibliothek registriert und erhalten eine Zugangskennung, mit der sie sich jederzeit im Web-Opac über ihr Ausleihkonto informieren können. Außerdem berechtigt die Zugangskennung zum Durchführen von Vormerkungen und bei wissenschaftlichen Mitarbeitern, die im Fernleihservice registriert sind, zu Bestellungen von Buch- und Aufsatzliteratur aus anderen Bibliotheken.
Der Zugang zu allen Medien, das gilt auch für die in Mitarbeiterzimmer entliehenen, sollte gewährleistet sein. Zu diesem Zweck erteilt die Bibliothek Auskunft, wer der Entleiher eines gesuchten Werkes ist. In diesem Fall darf nur nach Rücksprache mit dem Entleiher Einsicht in das Buch genommen werden. Werden ausgeliehene Titel dauerhaft weitergeben, muss diese Weitergabe der Bibliothek mitgeteilt werden. Vorgemerkte Bücher sind von der Weitergabe ausgeschlossen. Es werden keine Auskünfte über Nutzerkonten Dritter erteilt.
Leihfrist, Vormerkungen und Zahl der Entleihungen
Die Leihfrist für Bücher und Zeitschriftenbände beträgt 999 Tage. Diese Leihfrist kann im Einzelfall verlängert werden. Bei einer Verlängerung ist der Benutzer verpflichtet, das Buch der Bibliothek vorzulegen. Die Leihfrist verkürzt sich, wenn ein anderer Nutzer das Medium vormerkt. Der Entleiher wird benachrichtigt und muss den Titel innerhalb des neuen Leihfristendes (7 Tage ab dem Vormerkdatum) zurückgeben. Eine Mindestleihfrist von 28 Tagen wird gewährleistet, d.h., ein soeben ausgeliehenes Buch (in der Regel Neuerwerbungen) kann zwar eine Vormerkung eines weiteren Interessenten erhalten, muss dann aber nicht nach 7, sondern nach 28 Tagen zurückgegeben werden. Die Höchstzahl der Entleihungen pro Benutzer liegt bei 100 Medien.
Rückgabe
Alle Medien der Institutsbibliothek sind bei Rückgabe auf den dafür vorgesehenen Wagen im Bibliothekseingang zu legen und werden vom Bibliothekspersonal zurückgebucht und anschließend zurückgestellt. Fernleihen werden gesondert zurückgegeben. Von Mitarbeitern, Stipendiaten und Gästen wird bei Beendigung ihrer Tätigkeit am Institut rechtzeitige und vollständige Rückgabe ihrer Bücher erwartet, bei unvollständiger Rückgabe müssen die Titel vom Entleiher ersetzt werden.
 

7. Vervielfältigungen

Jeder Benutzer ist verantwortlich dafür, dass die bestehenden urheberrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. Für Mitarbeiter, Stipendiaten und Gäste ist das Anfertigen von Kopien für wissenschaftliche Zwecke kostenlos. Zur Anfertigung von Kopien steht ein Kopiergerät im Untergeschoss der Bibliothek zur Verfügung. Kopierkarten sind in der Zentrale erhältlich. Externe Bibliotheksbenutzer können in der Bibliothek eine Kopierkarte erwerben.
 

8. Neuerwerbungen und Beschaffung

Medien, die für das Institut angeschafft werden, sind ausschließlich über die Bibliothek zu bestellen. Die Bestellungen sollen den Bibliotheksbestand sinnvoll ergänzen. Vorschläge für Neuerwerbungen können im Bestellkasten im Neuerwerbungsregal abgegeben werden oder per Internetformular oder E-Mail an die Bibliothek geschickt werden. Anschaffungsvorschläge für Zeitschriftenabonnements, kostenintensive Bücher oder Datenbanken werden grundsätzlich von der Bibliothekskommission geprüft. Geschenke nimmt die Bibliothek gerne entgegen. Es besteht kein Anspruch auf die Einarbeitung in den Bestand.
 

9. Literaturbeschaffung aus anderen Kölner Bibliotheken,
Fernleihe und Dokumentlieferdienst

Bei der Beschaffung von Literatur aus anderen Kölner Bibliotheken und Fernleihbibliotheken sind die Bibliotheksmitarbeiter gerne behilflich. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Gäste können den Service der Bibliothek zur Durchführung der Fernleihe sowie den Dokumentlieferdienst nutzen. Studentische Hilfskräfte des Instituts sind von diesem Service ausgenommen.
Für die Literaturbeschaffung aus Kölner Bibliotheken wird ein eigener Nutzerausweis der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln benötigt, bei dessen Beschaffung die Bibliothek gerne behilflich ist. Ausleihen in den Kölner Bibliotheken werden von unserem Fernleihservice über den persönlichen Ausweis des wissenschaftlichen Mitarbeiters getätigt, so dass jeder Nutzer anfallende Überziehungsgebühren selber bezahlen muss und für eventuelle Verluste selber aufkommen muss.
 

10. Auskunft

Die Bibliothek erteilt im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit Hilfe ihrer Kataloge, der elektronischen Ressourcen und Bestände mündliche und schriftliche Auskunft. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der erteilten Auskünfte wird nicht übernommen.
 

11. Literaturrecherchen und Online-Datenbanken

Recherchen in den zur Verfügung gestellten Datenbanken kann der Benutzer selbständig oder in Zusammenarbeit mit der Bibliothek durchführen. Bei der Nutzung sind die Lizenzverträge der Datenbankhersteller zu beachten.
 

12. Arbeitsplätze in der Bibliothek

Die in der Bibliothek aufgestellten Computer dienen ausschließlich der bibliographischen und wissenschaftlichen Nutzung. Es ist die „Nutzungsordnung für die DV-Infrastruktur am MPI für Gesellschaftsforschung“ zu beachten.

 

 

Köln, 26. November 2007

 
Prof. Dr. Wolfgang Streeck, Geschäftsführender Direktor

 
Susanne Hilbring, Leiterin der Bibliothek

 

 

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