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 MPIfG Nachrichtenarchiv

 
20.11.2015

Wie der Kapitalismus die Familie verändert: Institutstag 2015 des MPIfG

Schrumpfende Familien, Überalterung der Gesellschaft und Veränderungen der Lebens- und Arbeitswelten erfordern neue Lösungen von Politik und Wirtschaft, und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zu einer zentralen Herausforderung für die Zukunft. Diese Herausforderung war Thema des achten Institutstags des MPIfG am 5. und 6. November 2015. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIfG diskutierten mit Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik den Status quo, Zukunftsaussichten und Alternativen. In seinem Eröffnungsvortrag zeichnete Florian Coulmas (Universität Duisburg-Essen) ein Bild von der Alterung der japanischen Gesellschaft. Wolfgang Streeck, Annina T. Hering und Sara Weckemann zeigten, dass gesellschaftliche, finanzielle oder partnerschaftliche Unsicherheiten sich völlig unterschiedlich auf das Geburtenverhalten auswirken können. In dem der Arbeitswelt gewidmeten zweiten Teil der Veranstaltung gaben Hans-Peter Klös (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) und Marius Busemeyer (Universität Konstanz) Einblicke in das Thema Fachkräftesicherung, Demografie und Berufsausbildung. Beim abschließenden Podiumsgespräch unter der Leitung von Werner Eichhorst (Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit) debattierten Birgit Helten-Kindlein (Henkel AG), Katharina Heuer (Deutsche Gesellschaft für Personalführung) und Stefan Pfeifer (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW) über einen neuen Umgang mit Arbeitszeiten und Arbeitsorten mit dem Ziel, der Familie mehr Freiraum zu geben. Der Institutstag wird gemeinsam vom Institut und dem Verein der Freunde und Ehemaligen des MPIfG getragen. Programm

 

 
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