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 MPIfG Kunstaustellungen

 

Abgestempelt


Marita Windemuth-Osterloh, Skulpturen
Franz-Josef Osterloh, Stempeldrucke
 

 
Ausstellung vom 29. August bis 30. September 2008


 
  

 
Vita Marita Osterloh
Vita Franz-Josef Osterloh
 
English version
 

Vernissage am Donnerstag, 28. August | 19 Uhr


Begrüßung: Prof. Wolfgang Streeck | Einführung: Jochen Breme, Dozent Fachbereich Bildhauerei, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft | Musik: Christoph Fischer (Trompete und Flügelhorn), Stefan Michalke (Klavier), Konstantin Wienstroer (Kontrabass)
[Download Einladung] |
 

Besichtigung der Ausstellung ab Freitag, 29. August

Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16, Fr 9-15 Uhr (Besichtigung außerhalb dieser Zeiten nach Absprache)

 

 

 

Marita Windemuth-Osterloh


In ihren Installationen und plastischen Portraits setzt sich Marita Windemuth-Osterloh vorwiegend mit dem psychischen Raum des Menschen auseinander. Sie möchte Respekt und Verständnis für die Problematik von Menschen wecken, die häufig als „Außenseiter“ abqualifiziert werden. Sie gestaltet verletzliche, anmutige Physiognomien, die auf ein Identitätsproblem hinweisen, und verzichtet auf alles Schrille und Voyeuristische.

 

Vita



 
1946
geboren, aufgewachsen in Aachen
1961
Geologie- Zeichnerin an der TH in Aachen
1971
Landschaftsplanung
1982
Hochschulreife (Abendschule)
2001-2005
Bildhauerstudium an der Alanus- Hochschule, Abschluss Diplom-Bildhauerin
2006
Atelier im Kunsthof Merten
2007
Mitglied BBK und Gedok Bonn

 
Weiterführender Link:
www.kunsthof-merten.de/MaritaWindemuthO.html

 

 

 

Franz-Josef Osterloh


Die Arbeiten von Franz-Josef Osterloh bewegen sich mit einem selbstentwickelten „additiven Bildverfahren“ im Grenzbereich zwischen Malerei und Druckgraphik. Seine derzeit wichtigste Werkgruppe bezeichnet Franz Osterloh als „Stempeldrucke“. Während sein erster Holzschnitt „Blinder Orpheus“ 1967 mithilfe dreier Farbplatten hergestellt wurde, entstehen die heutigen manuellen Stempeldrucke durch den additiven Abdruck vieler unterschiedlich großer in Holz oder Linoleum geschnittener Stempel. Das dazu notwendige Zeichenrepertoire wird ständig durch neue Schnitte sowie durch geeignete Fundstücke erweitert und bildet das Vokabular einer ganz persönlichen Bildsprache. Der digitale Stempeldruck entstand aus der Idee, die inzwischen mit Farbresten patinierten Holz -und Linolstempel auf dem Scanner zu Bildkompositionen zu ordnen, zu bearbeiten und zu drucken. In seinen jüngsten Arbeiten versucht Osterloh, das digital gedruckte Bildmaterial in Bildcollagen zu verarbeiten.

 

Vita



 
1932
geboren in Dorsten
1953
Studium an der Kunstakademie in Stuttgart (Prof. Hermann Sohn, Prof. Helmut Gollwitzer, Prof. Willi Baumeister) sowie an der Universität Münster 1961
Oberstudienrat (Kunsterziehung) am Helmholtzgymnasium in Bonn-Duisdorf
1968
Mitbegründer der Künstlergruppe „Semikolon“
1972
Akademischer Oberrat, Fachbereich Kunst an der PH Bonn, kunsttheoretische Studien u.a. über die bildnerische Rezeption der „Commedia dell ’arte” 1985
BBK Köln
1990
Lehrtätigkeit an der Universität Siegen (Abt. Kunst)
1993
Beendigung der Lehrtätigkeit und Intensivierung der freien künstlerischen Arbeit und Ausstellungstätigkeit
2000
Beschäftigung mit digitaler Bildbearbeitung
2002
Steinsymposion in Norwegen
2006
Atelier im Kunsthof Merten
2007
BBK Bonn; Ausstellungen im In-und Ausland

 
Weiterführende Links:
www.franz-osterloh.de
www.kunsthof-merten.de/FJOsterloh.htm

 

 
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