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Philip Mader, Sigrid Quack, Sabrina Zajak
Arbeitsstandards und Mikrofinanz:
Institutionenbildung durch transnationale Mobilisierung


 

 

Angesichts der Dynamik des Finanzmarktkapitalismus bleibt die Frage der gesellschaftlichen Beherrschbarkeit ökonomischer Zusammenhänge nach dem Ende der Goldenen Ära der eingehegten Marktwirtschaft offen. Der MPIfG-Institutstag 2012 fragt nach den Chancen gesellschaftlicher Regulierung in einer globalen Ökonomie. Jenseits der atemlosen Debatte über das Tagesgeschäft der Krisenrettung wird diskutiert, welche Motive den modernen Finanzmarktkapitalismus antreiben, welche Möglichkeiten einer institutionellen Zähmung jenseits des Nationalstaats bestehen und welche Rolle Sozialwissenschaftler als professionelle Beobachter gesellschaftlicher Dynamik haben.

Philip Mader ist seit Juni 2012 Postdoc-Stipendiat am MPIfG. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wirtschaftsentwicklung und Zivilgesellschaft, Einbettung von Märkten sowie Mikrofinanzierung und institutionellem Wandel.
 
Sigrid Quack hat im Oktober 2013 den Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Gesellschaftsvergleich und Transnationalisierung, an der Universität Duisburg-Essen übernommen. In ihren aktuellen Forschungsprojekten am MPIfG, die sie als assoziierte Wissenschaftlerin fortführt, befasst sie sich mit politikfeldspezifischen Verläufen transnationaler Governance und Wechselwirkungen zwischen globaler Regelsetzung und lokaler Implementierung.
 
Sabrina Zajak ist seit Juli 2013 Juniorprofessorin für "Globalisierungskonflikte, Arbeit und soziale Bewegungen" am Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum.
 

 
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