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Wolfgang Streeck, Annina T. Hering, Sara Weckemann
Wachsende Wirtschaft, schrumpfende Familien?
Aus der Projektgruppe "Soziale Bedingungen und Folgen flexibler Arbeitsmärkte" am MPIfG
 

 

Die Erwerbsarbeit dominiert heute vielfach das Familienleben. Deren Erfordernisse und Unsicherheiten beeinflussen den Familienalltag und die Entscheidung für (mehr) Familie – vielleicht sogar stärker als Unsicherheiten in der Partnerschaft. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zu einer der zentralen Herausforderungen für die Zukunft. In der Politik und in den Unternehmen werden betriebliche Anforderungen und familiäre Bedürfnisse derzeit neu austariert. Im Zentrum der Debatte stehen flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte, zukunftsfähige Arbeitskulturen und unterstützende Dienstleistungen. Kann die Familie so mehr Freiraum gewinnen?

Die Projektgruppe "Soziale Bedingungen und Folgen flexibler Arbeitsmärkte" am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) stellt ihre Forschungsergebnisse vor. Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am MPIfG, gibt einen kurzen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand. Annina T. Hering und Sara Weckemann präsentieren anschließend Forschungsergebnisse ihrer beiden Dissertationen zu den Themen "Unsicherheiten und ihre Folgen für das Geburtenverhalten" (Hering) sowie "Viele Kinder, keine Arbeit: Mütter an der Armutsgrenze" (Weckemann).


 
Wolfgang Streeck ist seit 2014 Direktor emeritus am MPIfG.

 
Annina T. Hering ist seit 2013 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE). Sie studierte Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Universität zu Köln.

 
Sara Weckemann war von 2011 bis 2014 Doktorandin an der International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy (IMPRS-SPCE) und Postdoc-Stipendiatin am MPIfG. Sie studierte Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

 
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