Begrüßung: Prof. Wolfgang Streeck | Einführung: Jochen Breme, Dozent
Fachbereich Bildhauerei, Alanus Hochschule für Kunst und
Gesellschaft | Musik: Christoph Fischer (Trompete und Flügelhorn),
Stefan Michalke (Klavier), Konstantin Wienstroer (Kontrabass)
[Download Einladung] |
Besichtigung der Ausstellung ab Freitag, 29. August
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16, Fr 9-15 Uhr (Besichtigung außerhalb
dieser Zeiten nach Absprache)
In ihren Installationen und plastischen Portraits setzt sich Marita
Windemuth-Osterloh vorwiegend mit dem psychischen Raum des Menschen
auseinander. Sie möchte Respekt und Verständnis für die Problematik
von Menschen wecken, die häufig als „Außenseiter“ abqualifiziert
werden. Sie gestaltet verletzliche, anmutige Physiognomien, die auf
ein Identitätsproblem hinweisen, und verzichtet auf alles Schrille
und Voyeuristische.
Vita
1946
geboren, aufgewachsen in Aachen
1961
Geologie- Zeichnerin an der TH in Aachen
1971
Landschaftsplanung
1982
Hochschulreife (Abendschule)
2001-2005
Bildhauerstudium an der Alanus- Hochschule, Abschluss
Diplom-Bildhauerin
2006
Atelier im Kunsthof Merten
2007
Mitglied BBK und Gedok Bonn
Die Arbeiten von Franz-Josef Osterloh bewegen sich mit einem
selbstentwickelten „additiven Bildverfahren“ im Grenzbereich
zwischen Malerei und Druckgraphik. Seine derzeit wichtigste
Werkgruppe bezeichnet Franz Osterloh als „Stempeldrucke“. Während
sein erster Holzschnitt „Blinder Orpheus“ 1967 mithilfe dreier
Farbplatten hergestellt wurde, entstehen die heutigen manuellen
Stempeldrucke durch den additiven Abdruck vieler unterschiedlich
großer in Holz oder Linoleum geschnittener Stempel. Das dazu
notwendige Zeichenrepertoire wird ständig durch neue Schnitte sowie
durch geeignete Fundstücke erweitert und bildet das Vokabular einer
ganz persönlichen Bildsprache. Der digitale Stempeldruck entstand
aus der Idee, die inzwischen mit Farbresten patinierten Holz -und
Linolstempel auf dem Scanner zu Bildkompositionen zu ordnen, zu
bearbeiten und zu drucken. In seinen jüngsten Arbeiten versucht
Osterloh, das digital gedruckte Bildmaterial in Bildcollagen zu
verarbeiten.
Vita
1932
geboren in Dorsten
1953
Studium an der Kunstakademie in Stuttgart (Prof. Hermann Sohn, Prof.
Helmut Gollwitzer, Prof. Willi Baumeister) sowie an der Universität
Münster 1961
Oberstudienrat (Kunsterziehung) am Helmholtzgymnasium in
Bonn-Duisdorf
1968
Mitbegründer der Künstlergruppe „Semikolon“
1972
Akademischer Oberrat, Fachbereich Kunst an der PH Bonn,
kunsttheoretische Studien u.a. über die bildnerische Rezeption der
„Commedia dell ’arte” 1985
BBK Köln
1990
Lehrtätigkeit an der Universität Siegen (Abt. Kunst)
1993
Beendigung der Lehrtätigkeit und Intensivierung der freien
künstlerischen Arbeit und Ausstellungstätigkeit
2000
Beschäftigung mit digitaler Bildbearbeitung
2002
Steinsymposion in Norwegen
2006
Atelier im Kunsthof Merten
2007
BBK Bonn; Ausstellungen im In-und Ausland